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Sonntag, spätes Frühstück mit Tee und dazu Jazz. Parallel habe ich das MacBook Pro der Liebsten grundsaniert. Ein Tag, der einfach dem Sein gewidmet ist - ohne klares Ziel, aber mit innerer Gelassenheit. Ich mag solche Tage sehr und würde mir mehr von dieser Leichtigkeit wünschen.

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Der IRC-Channel ist jetzt ein Server - dank Robert. Björn, Jan und Martin sind natürlich dabei und vorhin kam Massimo auch dazu. Ich bin sehr dankbar für diese Konstante, die sich in den letzten Wochen gebildet hat. Jetzt muss nur noch Hulot erscheinen und die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen ist komplett. Was für ein Setup.

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Gestern erhielt ich eine Information, die mich im Laufe des Nachmittags umtrieb. Diese Information ist ein Zeichen des Vertrauens, aber noch mit viel Konjunktiv versehen. Inzwischen bin ich wieder entspannter, aber die Maschinerie der Selbstzweifel rattert natürlich unbewusst weiter. Bin ich schon so weit, könnte ich dieses Vertrauen auch angemessen ausfüllen? Andererseits ist die beste Zeit zum Erkunden neuer Horizonte jetzt. Und diese Information hätte mich nicht erreicht, wenn nicht jemand glauben würde, dass es so sinnvoll wäre.

Alles wird sich fügen, so wie es richtig ist.

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Wenig gibt mir vergleichbar inneren Frieden als mir die Kopfhörer aufzusetzen und Jazz zu hören. Vielleicht weil ich mit dieser Musik aufwuchs. Möglicherweise aber auch, weil Jazz eine Grundstimmung ausstrahlt, der ich mich verbunden fühle. Pendelnd zwischen cool und verspielt, niemals aufdringlich oder extrem. Diese Leichtigkeit löst in mir große Zufriedenheit aus.

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Hast du gehört, was der Hallervorden gesagt hat?

fragt mich die Liebste. Nein, habe ich nicht. Ignoranz ist der beste Bullshit-Filter, immer anwendbar und sehr zuverlässig.

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Nach der Diskussion um Rivva nahm Frank heute nochmal zehn Cent in die Hand und warf sie in den Fluss, um Klarheit zu schaffen - mit der gleichzeitigen Bitte um Feedback. Ich habe mich in den letzten Tagen schon allein aus Kapazitätsgründen nicht eingehend mit der Thematik befasst, aber die Diskussion latent mitverfolgt und würde auch gern meine Gedanken teilen.

Für mich ist nicht klar, wofür denn jetzt konkret Unterstützung erbeten ist. Der aktuelle Post liest sich nach der Bitte, das Hosting zu subventionieren. Die Summe von zehn Cent pro Tag vermittelt zumindest den Eindruck. Bisher verstand ich aber, dass es um die Weiterentwicklung ging, für die nicht das aus Franks Sicht notwendige Backing vorhanden ist. Gleichzeitig verspüre ich auch, dass bisherige Unterstützer:innen keinen Mehrwert in Form von Transparenz an der Weiterentwicklung sehen und somit ihren Zufluss stoppten.

Nicht nur ich wäre bereit, partizipativ an einem neuen Rivva mitzuwirken - aber der Fluss braucht wahrnehmbare Klarheit. Und auch den geebneten Verlauf, der Menschen zur Mitwirkung als Landschaftspfleger:innen motiviert.

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Unser Gehirn ist nicht dafür gemacht, alles zu verstehen. Wichtig ist, dass wir Werte haben und uns das gewisste Stück Menschlichkeit nicht abgeht. Empathie zum Beispiel und die Fähigkeit, anderen zuhören zu können. Darauf zu schauen, was uns als Gemeinschaft zusammen hält. Und nicht auf das, was Keile zwischen uns treibt. Oder denen freie Hand zu lassen, die vom Leid oder der Unfreiheit Anderer leben und profitieren. Und in all dem Elend, dass uns jeden Tag in Form von Nachrichten anschreit, dürfen wir uns immer noch an den Wundern der Welt erfreuen. Oder Anderen ein Lächeln schenken. Auch so wird die Welt ein besserer Ort. Im Kleinen steckt viel Großes.

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An Hugo liebe ich, dass man mit einem Partial Dinge bauen kann, für die andere Blog-Systeme Plugins bräuchten. Somit findet sich in der Einzelansicht nun ein Abschnitt für Beiträge, die am gleichen Tag (aber in früheren Jahren) erschienen. Die kleine Zeitreise macht nach fast dreieinhalb Jahren Loggbok nun endlich Sinn und dient nicht zuletzt mir als Rückspiegel. Wieder ein kleines Stück besser geworden und das ohne Druck. Schön.

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Weil ich es beim Pfotenhauer sah: Ein neues Jahr ist immer auch die Gelegenheit, die App Defaults zu prüfen. Habe ich getan und in /uses aktualisiert. Erfreulicherweise ist der Anteil an selbst gehosteten Lösungen stark gestiegen. Auf der Sollseite steht die noch nicht final definierte Lösung für Cloudservices. Die Experimente mit Nextcloud waren in 2025 leider nicht zufriedenstellend und ich ringe noch mit der idealen Struktur aus “möglichst nur zu Hause liegend” und “aber flexibel erreichbar”. Klar habe ich VPN-Zugriff, aber so richtig schmeckt mir der Workflow noch nicht.

2026 soll ja nicht langweilig werden, nein?

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Gerade habe ich begriffen, dass ich den RSS-Feed hier bisherig stiefmütterlich behandelt habe. Daraus resultiert, dass der teilweise unschön statt Titeln nur URLs wiedergibt und gar kein Bild mitlieferte. Daran wird nun gearbeitet. Ich bitte, damit verbundene Ruckeleien gütigst nach zu sehen.

UPDATE: Nach einer gefühlt endlosen Prügelei mit CDATA ist der Feed jetzt in der Form, dass er auf die Menschheit losgelassen werden kann. Wohl bekomm’s.

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Verrückte Welt: Man wacht morgens auf und draußen ist alles weiß. So wird auch dieser Tag als Puffer in die Geschichte eingehen. Wer nicht raus muss, lässt es bleiben. Stattdessen ärgere ich mich über unsere Katze Nora, die jeglichen Versuch sie zu füttern momentan als Angriff empfindet und dann erstmal unters Bett entschwindet. Vielleicht ist es auch ein Spiel ihrerseits, mehr Aufmerksamkeit zu bekommen. Aber ob das ihrem Ernährungszustand entgegen kommt, bleibt in Zweifel zu ziehen.

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Da ist es also nun, das neue Jahr. Zwar schon geöffnet, aber noch ungenutzt. Voller Möglichkeiten und Potenziale. Man schleicht vorsichtig drum herum, überlegt es aus der Verpackung zu nehmen und erste Pläne aufzustecken. Aber eine innere Stimme sagt “Noch nicht” und so sieht man verstohlen wie ein kleines Kind auf die geöffnete Packung. Wohl dem, der Geduld hat oder zumindest handfeste Absichten.

Ich habe zumindest noch einige Tage Urlaub, um das Unboxing in dem Tempo anzugehen, welches mir gerade gut tut. Es wird kein Rasches sein, ich fühle mich nicht danach.

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Eigentlich ist es eine Schnapsidee gewesen, die schon länger in meinem Kopf rumspukte. Wie wäre es, wenn man wieder wie früher™️ im IRC plaudern würde. Gestern habe ich dann gefragt, was die UberBlogr-Gemeinde davon halten würde. Denn ich hatte antizipiert, dass dort eine gewisse Offenheit vorherrschen würde. Inzwischen hat sich bestätigt: Das ist mehr als nur gewiss, sondern viel Neugier und Freude. Schön, dass es immer noch genug Enthusiasten für diese fabelhafte Sache gibt.

Für alle Interessierten: Wir treffen uns auf dem Server libera.chat im Kanal #uberblogr.

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Der Kater lag fast den ganzen Tag an der Wohnzimmerheizung, die beiden Katzen auf Decken und dem Bett. Alle drei haben scheinbar Winterschlaf gehalten. Aber jetzt um halb elf Abends fangen sie an, ihre Routinen abzuspulen. Ihre innere Uhr ist wohl noch verrutschter als unsere.

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Seit vorgestern ist die Raclette-Saison 25/26 eröffnet, wir haben noch unfassbar viel Material für Pfännchen und Stein bereit liegen und im Idealfall werden wir erst mit dem Übergang ins neue Jahr den Grill final abbauen (zwischendurch schon allein aus Reinigungszwecken). Dazu gibt es geistige Getränke und manchmal erinnere ich mich sogar daran, welcher Wochentag eigentlich ist. Könnte schlimmer sein, nein?

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“Visionär - Du siehst Türen, bevor es Wände gibt”

Dies steht auf einer Postkarte, die an mich gerichtet wurde. Von Müllers Morpho-Maschine. Was für eine schöne, wertschätzende Prophezeihung und ein Fingerzeig für mehr Selbstbewusstsein im neuen Jahr. Danke an Esel und Teddy für diese Aufmerksamkeit, die mich sehr berührt hat.

P.S.: Die beiden sammeln immer noch Baumspenden für einen kleinen Wald.

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Hiermit ist erwiesen, dass ich rclone korrekt konfiguriert und damit Loggbok wieder ein Stück mehr ins Terminal gebracht habe. Bekanntlich steckt ja der Teufel im Detail, ich habe etwas mit den Checksummen kämpfen müssen. Durch etwas Geduld ist dies aber nun behoben. Schön, dass hier wieder ein Stück mehr Nerdigkeit herrscht.

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Huch, der Titel ist auf einmal so groß. Und die Trennlinien weg. Das Menü unter den einzelnen Einträgen auch. Jedes Mal wird das Ganze hier ein wenig schlanker. Auch wenn CSS-Vererbung reines Teufelszeug ist und meistens keiner konsistenter Logik folgend alles tut, was man eigentlich nicht will. Aber mit viel Geduld geht es dann doch. Schön.

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Du warst doch an den hintersten Orten des verfickten Internets!

Die Liebste zu mir, als wir in einer Konversation über Discord thematisch zu alten und nicht mehr existenten Netzwerken abbogen. Diesen Satz finde ich so großartig, dass ich gar nicht erst widersprach. Hätte eh nichts genutzt. 😉

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Das sogenannte Verbrenner-Aus wird sowieso kommen - nämlich dann, wenn das Rohöl aufgebraucht ist. Die Reduzierung des Fleischkonsums wird sowieso kommen - spätenstens mit der nächsten Seuche. Lebensumstände kann man nicht auf Krampf bewahren, äußere Faktoren zwingen uns zur Anpassung an neue Situationen. Und jedes Festklammern an lieb gewordene Traditionen ist nur das Eingeständnis, dass man für sich selbst keine Bewältigungsstrategie gefunden hat.

Lasst sie doch krakeelen. Time will prove everything.

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Am 26.08.2022 begann die Reise von Loggbok, auf Basis von Jekyll und gehostet bei GitHub. Seitdem ist viel passiert. Mit diesem Blog, aber auch bei mir. Und dank Loggbok kann ich anders reflektieren als früher. Jeder Post ist eine kleine Wegmarke der letzten fast 1.100 Tage, Auseinandersetzung mit mir und meinen Erlebnissen. Loggbok ist Teil von mir, mein Hafen in der digitalen Welt. Hier bin ich Kapitän, Maschinist, Matrose und manchmal auch Deckjunge. Und vielleicht erfüllt sich nach diesem Reifeprozess der Name des Blogs - denn ich begreife immer mehr die Freiheit, die sich mir bietet.

Vielen Dank an euch, die ihr hier vorbeischaut und lest, mir bedeutet jeder Kommentar per Mail und jede Reaktion im Fediverse viel.

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Manchmal braucht es ja nur einen Hinweis. Den gab mir der geschätzte Frank heute und wies mich darauf hin, dass meine robots.txt-Syntax fehlerhaft sei. Die ist jetzt korrigiert und damit unser beider Absicht erfüllt: Loggbok ab jetzt auch bei Rivva. Das Ganze passiert höchst exklusiv, andere Dienste dürfen nicht crawlen. Und ich frage im Zukunft jemanden, der es besser weiß, bevor ich an der robots.txt fummel.

Weil es zur Meldung thematisch passt: Rheingold - Fluss.

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Anscheinend gibt es Menschen, die bei der Vergabe von Empathie und dazugehörigem Differenzierungsgefühl noch in der Kantine standen. Anders lässt sich nicht erklären, womit Piehnat nach dem Teilen einer sehr emotionalen Geschichte in Mail-Kommentaren konfrontiert wurde. Ich bin fassungslos, wie wenig Anstand man haben kann und wie man daraus noch der Ansicht sein kann, Ansprüche darauf zu stellen, welche Inhalte man über einen Webring konsumieren möchte. Dazu möchte ich Folgendes festhalten:

  1. Das Leben ist nicht immer witzig, vor allem treffen manche Menschen viele Nackenschläge.
  2. Darüber ohne die Leute zu kennen, urteilen zu wollen ist sehr unangenehm.
  3. Persönliche Blogs sind persönlich. Egal, was die Person sonst thematisch postet.
  4. UberBlogr ist themenoffen, es besteht kein Anspruch auf “nur witzige oder informative Themen”.
  5. Es hilft niemanden, wenn man Menschen solche Dinge an den Kopf haut wie geschehen.
  6. Rafft euch und benehmt euch nicht wie Zeitgenossen, die man “Arschloch” nennen könnte. Das wollt ihr sicher nicht sein.
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Da ihr ja alle Microblogs habt und ich einfach zu faul für ein weiteres Blog bin, habe ich die Status-Meldungen in einer Liste hübsch aneinander gereiht und dem Ganzen per Link im Menü mehr Wichtigkeit verliehen. Wie ein Microblog light quasi. So könnt ihr euch das jetzt gesondert anschauen. Für Posts geht das natürlich auch.

Modern problems require modern solutions und so.

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An Sonntagen bleibt ja manchmal Zeit für geistige Zerstreuung. Daher habe ich die /slashes inhaltlich angepasst und /hello als neue Slashpage hinzugefügt. Soll ja aktuell sein, wenn ihr euch hier informieren wollt, nein?

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Ganz herzlich möchte ich der REWE Group für das gelungene Sozialexperiment “Umbau und Wiedereröffnung eines Marktes” danken. So viele überforderte und verwirrte Menschen auf einem Fleck wie gestern habe ich sehr lange nicht mehr gesehen. Da fiel dann mein ebenfalls hochgradig irritierter Gesichtsausdruck nicht negativ auf.

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Ihr wolltet schon immer Teil einer Sensation sein, euch fehlt aber das abstruse Talent zur nachhaltigen Beeindruckung von Menschen? Kein Problem, Esel und Teddy haben momentan ein Crowdfunding für einen Weltrekord laufen - für das kleinste Crowdfunding jemals. Jeder nur ein Kreuz einen Cent, alles Weitere findet ihr drüben.

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Empfehlung aus dem UberBlogr-Kosmos: Jürgen beschreibt, warum alte Computerspiele tatsächlich besser waren und es vermutlich immer noch sind. Es liegt an den immer irrer gewordenen Blüten der Monetarisierung, bei denen Spiele auch gern als sehr unfertiges Produkt bei den Konsument:innen landen und Vorbereitung, Setup und AddOns zur elenden Qual machen. Dann doch lieber den Emulator starten und Abandonware aus der guten alten Zeit genießen.

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Mich hat immer geärgert, dass ich keine einfachen Statuspostings für das Teilen von Links oder Kurzupdates habe. Jetzt habe ich sie - mit Hilfe von ChatGPT und etwas HTML/CSS-Gewürge. Und ich habe es geschafft, mein Zeitzonen-Problem (den Offset bei jedem Post manuell einrechnen zu müssen) zu lösen. Sensationell, oder?

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