<?xml version="1.0" encoding="utf-8" standalone="yes"?>


<rss version="2.0"
  xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
  xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/">
  <channel>
    <title>Loggbok</title>
    <link>https://loggbok.de/</link>
    <description>Loggbok</description>
    <atom:link href="https://loggbok.de/" rel="self" type="application/rss+xml" />

    
    <image>
      <url>https://loggbok.de/favicon-big.png</url>
      <title>Loggbok</title>
      <link>https://loggbok.de/</link>
    </image>
    

    
    <item>
      <title>Limonade?</title>
      <link>https://loggbok.de/posts/2026-08-30-limonade/</link>
      <guid isPermaLink="true">https://loggbok.de/posts/2026-08-30-limonade/</guid>
      <pubDate>Sun, 30 Aug 2026 15:35:00 +0200</pubDate>
      <description>&lt;p&gt;Der leichte Sonntag und eine gefüllte Tüte Brötchen im Gepäck sind wir auf dem Heimweg durchs Dorf, als uns schon ein hohes &amp;ldquo;Limonade&amp;rdquo; entgegen gerufen wird. Hinter einem Stand, der dem amerikanischen Klischee entliehen ist, stehen zwei Mädchen. Zum Fahrradkonzert wittern sie die Möglichkeit, ihr Taschengeld aufzubessern. Als wir näher kommen, fragt die Größere der beiden, ob wir denn Limonade kaufen mögen. Bedauernd entgegne ich, dass ich kein Kleingeld in der Tasche hätte. Aber da weiß die findige Geschäftsfrau natürlich Rat, auch per PayPal würde man Zahlungen entgegen nehmen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und so scanne ich den QR-Code und zahle digital, die Liebste und ich erhalten je einen kleinen Becher. Gefüllt werden diese mit einem Schuss Sirup und Mineralwasser, dazu sogar mit Eis. Und mit einem kleinen Schmunzler auf den Lippen verabschieden wir uns und setzen den Heimweg fort. An den Pferden vorbei, die Becher in der Hand. Fühlt sich leicht dekadent an, aber irgendwie passt das zu diesem Sonntag. Was für eine kleine nette Begebenheit.&lt;/p&gt;</description>
      <content:encoded>&lt;p&gt;Der leichte Sonntag und eine gefüllte Tüte Brötchen im Gepäck sind wir auf dem Heimweg durchs Dorf, als uns schon ein hohes &amp;ldquo;Limonade&amp;rdquo; entgegen gerufen wird. Hinter einem Stand, der dem amerikanischen Klischee entliehen ist, stehen zwei Mädchen. Zum Fahrradkonzert wittern sie die Möglichkeit, ihr Taschengeld aufzubessern. Als wir näher kommen, fragt die Größere der beiden, ob wir denn Limonade kaufen mögen. Bedauernd entgegne ich, dass ich kein Kleingeld in der Tasche hätte. Aber da weiß die findige Geschäftsfrau natürlich Rat, auch per PayPal würde man Zahlungen entgegen nehmen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und so scanne ich den QR-Code und zahle digital, die Liebste und ich erhalten je einen kleinen Becher. Gefüllt werden diese mit einem Schuss Sirup und Mineralwasser, dazu sogar mit Eis. Und mit einem kleinen Schmunzler auf den Lippen verabschieden wir uns und setzen den Heimweg fort. An den Pferden vorbei, die Becher in der Hand. Fühlt sich leicht dekadent an, aber irgendwie passt das zu diesem Sonntag. Was für eine kleine nette Begebenheit.&lt;/p&gt;
</content:encoded>
    </item>
    
    <item>
      <title>Selbsterklärung</title>
      <link>https://loggbok.de/link/2026-08-28-selbsterklaerung/</link>
      <guid isPermaLink="true">https://loggbok.de/link/2026-08-28-selbsterklaerung/</guid>
      <pubDate>Fri, 28 Aug 2026 14:32:00 +0200</pubDate>
      <description>&lt;p&gt;Die von mir geäußerte und recht hemdsärmelige Idee der freiwilligen Selbsterklärung zur AI-Nutzung auf UberBlogr hat mthie nun in eine technische Lösung überführt. Genau so simpel und nicht an UberBlogr gebunden, nämlich per &lt;code&gt;&amp;lt;meta&amp;gt;&lt;/code&gt;-Tag. Ist hiermit umgesetzt und damit widmen wir uns den wichtigen Themen, z.B. dem Wochenende.&lt;/p&gt;</description>
      <content:encoded>&lt;p&gt;Die von mir geäußerte und recht hemdsärmelige Idee der freiwilligen Selbsterklärung zur AI-Nutzung auf UberBlogr hat mthie nun in eine technische Lösung überführt. Genau so simpel und nicht an UberBlogr gebunden, nämlich per &lt;code&gt;&amp;lt;meta&amp;gt;&lt;/code&gt;-Tag. Ist hiermit umgesetzt und damit widmen wir uns den wichtigen Themen, z.B. dem Wochenende.&lt;/p&gt;
</content:encoded>
    </item>
    
    <item>
      <title>Logbuch-Eintrag</title>
      <link>https://loggbok.de/posts/2026-08-26-logbuch-eintrag/</link>
      <guid isPermaLink="true">https://loggbok.de/posts/2026-08-26-logbuch-eintrag/</guid>
      <pubDate>Wed, 26 Aug 2026 08:50:00 +0200</pubDate>
      <description>&lt;p&gt;&amp;ldquo;&amp;hellip; Diese verdammte Reise macht mich noch wahnsinnig. Die Mannschaft ist geschwätzig und der Rum schon seit Wochen leer. Keines der Missionsziele ist bisher in irgendeiner Weise erfüllt worden, der Zahlmeister des Königs wird uns bald die Mittel streichen. Ich hetze gedanklich von Ausweg zu Ausweg, kein Plan erweist sich jedoch als durchführbar. Wenn nicht noch ein Wunder geschieht, wird es bald eine Meuterei &amp;hellip;&amp;rdquo;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Szenenwechsel&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;ldquo;Auf einer bisher unerforschten Sandbank im Philipps-Atoll fanden Forscher vor drei Wochen eine gut erhaltene Seekiste mit vermutlichen Kapitänsutensilien. Das Logbuch deutet auf den Besitz des Leutnants Thomas R. Godfrey hin, der mit dem Dreimaster HMS Pride und vierzig Mann Besatzung unterwegs gewesen sein muss. Der letzte Eintrag vom 12. Juli 1782 endet abrupt und deutet auf eine Meuterei an Bord hin. Über das Schiff und seinen Verbleib gibt es keine gesicherten Informationen, so dass von einem Totalverlust von Schiff und Mannschaft auszugehen ist. Über die Mission finden sich keine konkreten Angaben, auch die Archive der britischen Marine scheinen keine Hinweise zu geben. Einzig Akten von Buckingham Palace könnten das Rätsel lösen. König und Premierminister schweigen aber beharrlich und damit scheint sich anzudeuten, dass es eine nicht ganz saubere Hintergrundgeschichte geben muss. Wir bleiben an der Sache dran - unser Podcast freut sich übrigens auch, wenn du dran &amp;hellip;&amp;rdquo;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hätten diese Amateure doch den doppelten Boden geöffnet. Dann hätten sie den wahren Grund der Reise erfahren, Godfrey war auf der Flucht. Der Flucht vor sich selbst.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Er kam nie an. Aber fand ewigen Frieden.&lt;/p&gt;</description>
      <content:encoded>&lt;p&gt;&amp;ldquo;&amp;hellip; Diese verdammte Reise macht mich noch wahnsinnig. Die Mannschaft ist geschwätzig und der Rum schon seit Wochen leer. Keines der Missionsziele ist bisher in irgendeiner Weise erfüllt worden, der Zahlmeister des Königs wird uns bald die Mittel streichen. Ich hetze gedanklich von Ausweg zu Ausweg, kein Plan erweist sich jedoch als durchführbar. Wenn nicht noch ein Wunder geschieht, wird es bald eine Meuterei &amp;hellip;&amp;rdquo;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Szenenwechsel&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;ldquo;Auf einer bisher unerforschten Sandbank im Philipps-Atoll fanden Forscher vor drei Wochen eine gut erhaltene Seekiste mit vermutlichen Kapitänsutensilien. Das Logbuch deutet auf den Besitz des Leutnants Thomas R. Godfrey hin, der mit dem Dreimaster HMS Pride und vierzig Mann Besatzung unterwegs gewesen sein muss. Der letzte Eintrag vom 12. Juli 1782 endet abrupt und deutet auf eine Meuterei an Bord hin. Über das Schiff und seinen Verbleib gibt es keine gesicherten Informationen, so dass von einem Totalverlust von Schiff und Mannschaft auszugehen ist. Über die Mission finden sich keine konkreten Angaben, auch die Archive der britischen Marine scheinen keine Hinweise zu geben. Einzig Akten von Buckingham Palace könnten das Rätsel lösen. König und Premierminister schweigen aber beharrlich und damit scheint sich anzudeuten, dass es eine nicht ganz saubere Hintergrundgeschichte geben muss. Wir bleiben an der Sache dran - unser Podcast freut sich übrigens auch, wenn du dran &amp;hellip;&amp;rdquo;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hätten diese Amateure doch den doppelten Boden geöffnet. Dann hätten sie den wahren Grund der Reise erfahren, Godfrey war auf der Flucht. Der Flucht vor sich selbst.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Er kam nie an. Aber fand ewigen Frieden.&lt;/p&gt;
</content:encoded>
    </item>
    
    <item>
      <title>Status: Gedanken</title>
      <link>https://loggbok.de/status/2026-08-25-gedanken/</link>
      <guid isPermaLink="true">https://loggbok.de/status/2026-08-25-gedanken/</guid>
      <pubDate>Tue, 25 Aug 2026 14:04:00 +0200</pubDate>
      <description>&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Gedanken sind nicht stets parat,
Man schreibt auch, wenn man keine hat.&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Wusste Wilhelm Busch schon damals, heute gilt es umso mehr.&lt;/p&gt;</description>
      <content:encoded>&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Gedanken sind nicht stets parat,
Man schreibt auch, wenn man keine hat.&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Wusste Wilhelm Busch schon damals, heute gilt es umso mehr.&lt;/p&gt;
</content:encoded>
    </item>
    
    <item>
      <title>Status: Teufelskralle</title>
      <link>https://loggbok.de/status/2026-08-23-teufelskralle/</link>
      <guid isPermaLink="true">https://loggbok.de/status/2026-08-23-teufelskralle/</guid>
      <pubDate>Sun, 23 Aug 2026 20:54:00 +0200</pubDate>
      <description>&lt;p&gt;Vorhin lag ich in einem Bad mit Zusatz, ich rieche immer noch nach Teufelskralle. Damit bin ich gerüstet für die neue Woche und vor allem mental entladen von den Dingen, die mir an mehreren Hinterteilen vorbeigehen können. Derweil schiebt sich draußen ein gigantisches Gewølk ins Bild, getrieben vom anhaltenden Wind. Same but different, die Phase ist eine Andere. Und das ist gut so.&lt;/p&gt;</description>
      <content:encoded>&lt;p&gt;Vorhin lag ich in einem Bad mit Zusatz, ich rieche immer noch nach Teufelskralle. Damit bin ich gerüstet für die neue Woche und vor allem mental entladen von den Dingen, die mir an mehreren Hinterteilen vorbeigehen können. Derweil schiebt sich draußen ein gigantisches Gewølk ins Bild, getrieben vom anhaltenden Wind. Same but different, die Phase ist eine Andere. Und das ist gut so.&lt;/p&gt;
</content:encoded>
    </item>
    
    <item>
      <title>Status: Ledertaschenmann</title>
      <link>https://loggbok.de/status/2026-08-23-ledertaschenmann/</link>
      <guid isPermaLink="true">https://loggbok.de/status/2026-08-23-ledertaschenmann/</guid>
      <pubDate>Sun, 23 Aug 2026 14:44:00 +0200</pubDate>
      <description>&lt;p&gt;Einst lasen wir im Philosophie-Unterricht Bukowskis &amp;ldquo;Der Mann mit der Ledertasche&amp;rdquo;. Unser Lehrer war vermutlich mit seinem Job genau so durch wie Bukowski mit seinem Arbeitgeber. Er hat das Beste daraus gemacht, für sich und für uns. Gefühlt haben wir nichts gelernt, tatsächlich aber eine Menge. Es hat nur länger gebraucht, es zu verstehen. Ich mag Erkenntnisse, die langsam sacken.&lt;/p&gt;</description>
      <content:encoded>&lt;p&gt;Einst lasen wir im Philosophie-Unterricht Bukowskis &amp;ldquo;Der Mann mit der Ledertasche&amp;rdquo;. Unser Lehrer war vermutlich mit seinem Job genau so durch wie Bukowski mit seinem Arbeitgeber. Er hat das Beste daraus gemacht, für sich und für uns. Gefühlt haben wir nichts gelernt, tatsächlich aber eine Menge. Es hat nur länger gebraucht, es zu verstehen. Ich mag Erkenntnisse, die langsam sacken.&lt;/p&gt;
</content:encoded>
    </item>
    
    <item>
      <title>Die große Unlust</title>
      <link>https://loggbok.de/posts/2026-08-21-die-grosse-unlust/</link>
      <guid isPermaLink="true">https://loggbok.de/posts/2026-08-21-die-grosse-unlust/</guid>
      <pubDate>Fri, 21 Aug 2026 11:45:00 +0200</pubDate>
      <description>&lt;p&gt;Tja, irgendwie ruhig hier, nein? Mir fehlt ehrlich gesagt seit einiger Zeit die Muße und vor allem (viel schlimmer) die Begeisterung fürs Bloggen. Das liegt einerseits an den Nebenwirkungen des Wahlkampfs (viel Organisation und noch mehr Zeitbedarf), aber vor allem daran, dass mich der Blick auf andere Angebote dermaßen beelendet und verärgert, dass ich zu dieser Gemeinschaft nichts beitragen möchte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Durchdringung von AI sorgt dafür, dass zig Blogs entweder gleich aussehen, komplette Bebilderung mit den immer gleichen Motiven und auch Fehlern (sowohl Texte auf den Bildern als auch Objekte) verwenden und teilweise stellt man schon nach einem Absatz fest, dass der Beitrag fast ausschließlich den Drahtwindungen einer LLM entstammt. Diese Pest greift immer mehr um sich, ein aufgeklärter rationaler Dialog ist jedoch nicht möglich. Denn sobald man eine Form von Einwand dagegen formuliert, heult das Heer der Technologieoffenen auf und fühlt sich in der Bloggerehre verletzt. Man mache das doch schon so lange und Hilfen könne man doch nutzen, jeder sei doch frei in der Gestaltung und was noch an Argumenten kommt. Ich mag es nicht mehr hören.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kreativität hat den entscheidenen Wert, dass sie sich aus dem Menschen heraus bildet. Aus seiner Wahrnehmung, aus Erfahrungen und vor allem aus Gefühlen. Das Produkt daraus ist eine Momentaufnahme, ein greifbar gewordener Impuls. Kunst entsteht, weil der Mensch dieser Gefühlslage freien Lauf gewährt. Was seit Monaten in der &amp;ldquo;Szene&amp;rdquo; passiert, ist eine maximale Negierung des Kunstbegriffs, indem einfach jeder nur denkbare technische Strohhalm ergriffen und damit eine ungenießbare Pampe serviert wird, bei der denkende Leser:innen entweder würgen müssen, Durchfall bekommen oder beides gleichzeitig erleiden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das hindert die &lt;em&gt;heavy users&lt;/em&gt; aber nicht daran, sich stolz die Bezeichnung &lt;em&gt;Blogger&lt;/em&gt; ans Revers zu heften. Eine Begrifflichkeit, die eigentlich daraus entstand, klugen Menschen in den Anfangstagen des Bloggens nicht die eigentlich richtige Begrifflichkeit Journalist:in und damit die ihnen gebührende Wertschätzung zu verleihen. Inzwischen scheint der einstige Differenzierungsbegriff zur Berufsbezeichnung derer erwachsen zu sein, die eben genau das nicht sind oder sein wollen. Oder lieber auf vermeintliche Reichweiten schielen, verbunden mit der Hoffnung auf die schnelle Währung der eigenen Wahl.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was daraus entsteht, ist weder interessant noch inspirierend oder von irgendwelchem Wert. Es verschwendet die Zeit der Leser:innen und Ressourcen. Es sorgt nur dafür, dass Menschen wie ich die Lust am Hobby verlieren. Keine Freude mehr daran verspüren, mit echten Inhalten gegen zu halten. Oder mit eigenen Gedanken zum Thema dieser AI-Machwerke zu werden, sei es in Zustimmung mit mehrfachem Durchspülen der schon längst akzeptierten Argumente oder mit fast unmittelbar widerlegbaren Gegenargumenten. Das Kapilarsystem freut sich, so vergeht jedoch der Wesenskern der Gattung Blog und irgendwann trocket auch dieses wertvolle Biotop aus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich habe in den letzten Tagen mehrfach überlegt, ob ich Loggbok in eine neue, nicht-öffentliche Form wandele. Diese Konsequenz mag ich jedoch nicht ziehen, weil mir etwas an dem Austausch mit den Leuten liegt, die ebenso denken wie ich. Mit Sicherheit werde ich aber meinen Konsum anderer Blogs und auch meine Mitwirkung in verbindenden Strukturen überdenken.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;TL; DR:&lt;/strong&gt; Bloggt euch doch ins Knie!&lt;/p&gt;</description>
      <content:encoded>&lt;p&gt;Tja, irgendwie ruhig hier, nein? Mir fehlt ehrlich gesagt seit einiger Zeit die Muße und vor allem (viel schlimmer) die Begeisterung fürs Bloggen. Das liegt einerseits an den Nebenwirkungen des Wahlkampfs (viel Organisation und noch mehr Zeitbedarf), aber vor allem daran, dass mich der Blick auf andere Angebote dermaßen beelendet und verärgert, dass ich zu dieser Gemeinschaft nichts beitragen möchte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Durchdringung von AI sorgt dafür, dass zig Blogs entweder gleich aussehen, komplette Bebilderung mit den immer gleichen Motiven und auch Fehlern (sowohl Texte auf den Bildern als auch Objekte) verwenden und teilweise stellt man schon nach einem Absatz fest, dass der Beitrag fast ausschließlich den Drahtwindungen einer LLM entstammt. Diese Pest greift immer mehr um sich, ein aufgeklärter rationaler Dialog ist jedoch nicht möglich. Denn sobald man eine Form von Einwand dagegen formuliert, heult das Heer der Technologieoffenen auf und fühlt sich in der Bloggerehre verletzt. Man mache das doch schon so lange und Hilfen könne man doch nutzen, jeder sei doch frei in der Gestaltung und was noch an Argumenten kommt. Ich mag es nicht mehr hören.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kreativität hat den entscheidenen Wert, dass sie sich aus dem Menschen heraus bildet. Aus seiner Wahrnehmung, aus Erfahrungen und vor allem aus Gefühlen. Das Produkt daraus ist eine Momentaufnahme, ein greifbar gewordener Impuls. Kunst entsteht, weil der Mensch dieser Gefühlslage freien Lauf gewährt. Was seit Monaten in der &amp;ldquo;Szene&amp;rdquo; passiert, ist eine maximale Negierung des Kunstbegriffs, indem einfach jeder nur denkbare technische Strohhalm ergriffen und damit eine ungenießbare Pampe serviert wird, bei der denkende Leser:innen entweder würgen müssen, Durchfall bekommen oder beides gleichzeitig erleiden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das hindert die &lt;em&gt;heavy users&lt;/em&gt; aber nicht daran, sich stolz die Bezeichnung &lt;em&gt;Blogger&lt;/em&gt; ans Revers zu heften. Eine Begrifflichkeit, die eigentlich daraus entstand, klugen Menschen in den Anfangstagen des Bloggens nicht die eigentlich richtige Begrifflichkeit Journalist:in und damit die ihnen gebührende Wertschätzung zu verleihen. Inzwischen scheint der einstige Differenzierungsbegriff zur Berufsbezeichnung derer erwachsen zu sein, die eben genau das nicht sind oder sein wollen. Oder lieber auf vermeintliche Reichweiten schielen, verbunden mit der Hoffnung auf die schnelle Währung der eigenen Wahl.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was daraus entsteht, ist weder interessant noch inspirierend oder von irgendwelchem Wert. Es verschwendet die Zeit der Leser:innen und Ressourcen. Es sorgt nur dafür, dass Menschen wie ich die Lust am Hobby verlieren. Keine Freude mehr daran verspüren, mit echten Inhalten gegen zu halten. Oder mit eigenen Gedanken zum Thema dieser AI-Machwerke zu werden, sei es in Zustimmung mit mehrfachem Durchspülen der schon längst akzeptierten Argumente oder mit fast unmittelbar widerlegbaren Gegenargumenten. Das Kapilarsystem freut sich, so vergeht jedoch der Wesenskern der Gattung Blog und irgendwann trocket auch dieses wertvolle Biotop aus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich habe in den letzten Tagen mehrfach überlegt, ob ich Loggbok in eine neue, nicht-öffentliche Form wandele. Diese Konsequenz mag ich jedoch nicht ziehen, weil mir etwas an dem Austausch mit den Leuten liegt, die ebenso denken wie ich. Mit Sicherheit werde ich aber meinen Konsum anderer Blogs und auch meine Mitwirkung in verbindenden Strukturen überdenken.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;TL; DR:&lt;/strong&gt; Bloggt euch doch ins Knie!&lt;/p&gt;
</content:encoded>
    </item>
    
    <item>
      <title>Status: Urlaub</title>
      <link>https://loggbok.de/status/2026-08-07-urlaub/</link>
      <guid isPermaLink="true">https://loggbok.de/status/2026-08-07-urlaub/</guid>
      <pubDate>Fri, 07 Aug 2026 18:31:00 +0200</pubDate>
      <description>&lt;p&gt;Mit dem heutigen Tag enden sieben Monate verfügbar sein. Eine Atempause mit der Chance, mal andere Dinge zu tun. Ich freue mich drauf - aber ich weiß noch nicht, wie ich so richtig werde abschalten können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie schafft man es eigentlich, Erholung zu verlernen?&lt;/p&gt;</description>
      <content:encoded>&lt;p&gt;Mit dem heutigen Tag enden sieben Monate verfügbar sein. Eine Atempause mit der Chance, mal andere Dinge zu tun. Ich freue mich drauf - aber ich weiß noch nicht, wie ich so richtig werde abschalten können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie schafft man es eigentlich, Erholung zu verlernen?&lt;/p&gt;
</content:encoded>
    </item>
    
    <item>
      <title>Status: Verwaltende Tätigkeit</title>
      <link>https://loggbok.de/status/2026-07-30-verwaltende-taetigkeit/</link>
      <guid isPermaLink="true">https://loggbok.de/status/2026-07-30-verwaltende-taetigkeit/</guid>
      <pubDate>Thu, 30 Jul 2026 15:08:00 +0200</pubDate>
      <description>&lt;p&gt;Das Thermometer weist Werte auf, unter denen man guten Gewissens kaum seriöse Ergebnisse erzielen kann. So schiebe ich Aufgaben um und auch etwas vor mir her, um sie mit klarerem Kopf einem Abschluss zuzuführen. Die inneren Rolladen sind bereits heruntergelassen, der Außensitzbereich reingeholt. Mein Geist steht missmutig hinterm Tresen und rechnet den Tag ab. Nur unterbrochen von letzten Besuchern, die noch Dieses und Jenes suchen oder wünschen. Aber dann doch nicht kaufen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich entscheide, den Kassenzettel nicht näher zu betrachten. Heute ist einfach nicht mehr rauszuholen.&lt;/p&gt;</description>
      <content:encoded>&lt;p&gt;Das Thermometer weist Werte auf, unter denen man guten Gewissens kaum seriöse Ergebnisse erzielen kann. So schiebe ich Aufgaben um und auch etwas vor mir her, um sie mit klarerem Kopf einem Abschluss zuzuführen. Die inneren Rolladen sind bereits heruntergelassen, der Außensitzbereich reingeholt. Mein Geist steht missmutig hinterm Tresen und rechnet den Tag ab. Nur unterbrochen von letzten Besuchern, die noch Dieses und Jenes suchen oder wünschen. Aber dann doch nicht kaufen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich entscheide, den Kassenzettel nicht näher zu betrachten. Heute ist einfach nicht mehr rauszuholen.&lt;/p&gt;
</content:encoded>
    </item>
    
    <item>
      <title>The age of mistrust</title>
      <link>https://loggbok.de/posts/2026-07-29-the-age-of-mistrust/</link>
      <guid isPermaLink="true">https://loggbok.de/posts/2026-07-29-the-age-of-mistrust/</guid>
      <pubDate>Wed, 29 Jul 2026 12:08:00 +0200</pubDate>
      <description>&lt;p&gt;So langsam dämmert es Menschen, dass das mit AI zumindest in der aktuellen Form eine scheiß Idee ist. Studien belegen, dass Menschen sich eine Arbeitswelt vor AI zurück wünschen. Denn die Korrektur von Slop frisst mehr Zeit als die manuelle Erstellung von Ergebnissen. Ich selber habe auch schon mehrfach die Diskrepanz zwischen Anforderung (&amp;ldquo;Nutz bitte AI.&amp;rdquo;) und Erwartung (&amp;ldquo;Das ist doch mit AI gemacht.&amp;rdquo;) erlebt. Teilweise sogar dann, wenn ich es selbst gemacht habe und dann beweisen musste, dass AI nicht beteiligt war. Für alle sehr unangenehm und von den wirklich wichtigen Dingen ablenkend.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Blog-Kontext kam es heute zwischen Johannes und Martin zu einer &lt;a href=&#34;https://bonn.social/@Johannes/117002327934903080&#34; target=&#34;_blank&#34;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;, die das ganze Dillemma aufzeigt. Wir denken nur noch mit Scheren im Kopf, teilen zwischen &lt;em&gt;gut&lt;/em&gt; und &lt;em&gt;böse&lt;/em&gt; und knallen uns Vorwürfe an den Latz. Nicht immer geht der Austausch so aus wie zwischen den Beiden, am Ende bleiben doch Verletzungen. Und das ist scheiße. Nur, weil eine vermeintliche Innovation alles an zwischenmenschlichem Vertrauen in Frage stellt. Gleich in welcher Beziehung man zueinander steht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wilkommen im Zeitalter des Misstrauens. Der Eintritt kostet nur die Menschlichkeit.&lt;/p&gt;</description>
      <content:encoded>&lt;p&gt;So langsam dämmert es Menschen, dass das mit AI zumindest in der aktuellen Form eine scheiß Idee ist. Studien belegen, dass Menschen sich eine Arbeitswelt vor AI zurück wünschen. Denn die Korrektur von Slop frisst mehr Zeit als die manuelle Erstellung von Ergebnissen. Ich selber habe auch schon mehrfach die Diskrepanz zwischen Anforderung (&amp;ldquo;Nutz bitte AI.&amp;rdquo;) und Erwartung (&amp;ldquo;Das ist doch mit AI gemacht.&amp;rdquo;) erlebt. Teilweise sogar dann, wenn ich es selbst gemacht habe und dann beweisen musste, dass AI nicht beteiligt war. Für alle sehr unangenehm und von den wirklich wichtigen Dingen ablenkend.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Blog-Kontext kam es heute zwischen Johannes und Martin zu einer &lt;a href=&#34;https://bonn.social/@Johannes/117002327934903080&#34; target=&#34;_blank&#34;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;, die das ganze Dillemma aufzeigt. Wir denken nur noch mit Scheren im Kopf, teilen zwischen &lt;em&gt;gut&lt;/em&gt; und &lt;em&gt;böse&lt;/em&gt; und knallen uns Vorwürfe an den Latz. Nicht immer geht der Austausch so aus wie zwischen den Beiden, am Ende bleiben doch Verletzungen. Und das ist scheiße. Nur, weil eine vermeintliche Innovation alles an zwischenmenschlichem Vertrauen in Frage stellt. Gleich in welcher Beziehung man zueinander steht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wilkommen im Zeitalter des Misstrauens. Der Eintritt kostet nur die Menschlichkeit.&lt;/p&gt;
</content:encoded>
    </item>
    
    <item>
      <title>Quo vadis AI?</title>
      <link>https://loggbok.de/link/2026-07-27-quo-vadis-ai/</link>
      <guid isPermaLink="true">https://loggbok.de/link/2026-07-27-quo-vadis-ai/</guid>
      <pubDate>Mon, 27 Jul 2026 11:56:00 +0200</pubDate>
      <description>&lt;p&gt;Manche setzen auf die platzende Blase, Andere auf prosperierende Verstetigung. Auf der Strecke bleiben die, die das Spiel nicht mitspielen mögen - sowohl die Privatkonsumenten als auch Unternehmen. Jan hat die vier möglichen Szenarien und die derzeitge Lage in Essayform gegossen. Wenig überraschend: Das Thema ist komplex. Und bleibt eine Wette, die sich vermutlich nur für Wenige lohnen wird.&lt;/p&gt;</description>
      <content:encoded>&lt;p&gt;Manche setzen auf die platzende Blase, Andere auf prosperierende Verstetigung. Auf der Strecke bleiben die, die das Spiel nicht mitspielen mögen - sowohl die Privatkonsumenten als auch Unternehmen. Jan hat die vier möglichen Szenarien und die derzeitge Lage in Essayform gegossen. Wenig überraschend: Das Thema ist komplex. Und bleibt eine Wette, die sich vermutlich nur für Wenige lohnen wird.&lt;/p&gt;
</content:encoded>
    </item>
    
    <item>
      <title>Himmelspastelle</title>
      <link>https://loggbok.de/posts/2026-07-26-himmelspastelle/</link>
      <guid isPermaLink="true">https://loggbok.de/posts/2026-07-26-himmelspastelle/</guid>
      <pubDate>Sun, 26 Jul 2026 21:41:00 +0200</pubDate>
      <description>&lt;p&gt;In dem Berg aus Wolken reißt eine winzige Lücke auf. Groß genug für die untergehende Sonne, letzte Lichtstrahlen zu hinterlassen. Ein Band in Tafelkreide-artigem Rosa umspannt die Stadt, in der sich alles bereit für die Nacht und den folgenden Wochenstart macht. Für den Moment herrscht Ruhe. Man könnte es fast Frieden nennen. Ich kaue auf einer Scheibe Brot rum und bemühe mich um einen klugen Gedanken. Etwas Geistreiches mit einer gewissen Matinee-Reife. Aber da ist dieses Pastell. Es ist viel größer als alles, was ich in diesem Moment denken könnte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es weiß nichts von Krisen, Kriegen und all den anderen furchtbaren Dingen des Zeitgeschehens. Es ist jetzt da. Aber gleich weg. Dieser kleine Moment der Nahbarkeit. Direkt durch die Naturkraft an Wind und der untergehenden Sonne wieder aufgehoben. Und doch habe ich es gesehen. Weiß, dass es da war. Ein Bild, dass mir die Erinnerung morgen wieder ausgelöscht haben wird. Aber für den Augenblick habe ich mich berührt gefühlt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Frieden beginnt dort, wo man ihn fühlt.&lt;/p&gt;</description>
      <content:encoded>&lt;p&gt;In dem Berg aus Wolken reißt eine winzige Lücke auf. Groß genug für die untergehende Sonne, letzte Lichtstrahlen zu hinterlassen. Ein Band in Tafelkreide-artigem Rosa umspannt die Stadt, in der sich alles bereit für die Nacht und den folgenden Wochenstart macht. Für den Moment herrscht Ruhe. Man könnte es fast Frieden nennen. Ich kaue auf einer Scheibe Brot rum und bemühe mich um einen klugen Gedanken. Etwas Geistreiches mit einer gewissen Matinee-Reife. Aber da ist dieses Pastell. Es ist viel größer als alles, was ich in diesem Moment denken könnte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es weiß nichts von Krisen, Kriegen und all den anderen furchtbaren Dingen des Zeitgeschehens. Es ist jetzt da. Aber gleich weg. Dieser kleine Moment der Nahbarkeit. Direkt durch die Naturkraft an Wind und der untergehenden Sonne wieder aufgehoben. Und doch habe ich es gesehen. Weiß, dass es da war. Ein Bild, dass mir die Erinnerung morgen wieder ausgelöscht haben wird. Aber für den Augenblick habe ich mich berührt gefühlt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Frieden beginnt dort, wo man ihn fühlt.&lt;/p&gt;
</content:encoded>
    </item>
    
    <item>
      <title>Widersprüche aushalten</title>
      <link>https://loggbok.de/posts/2026-07-21-widersprueche-aushalten/</link>
      <guid isPermaLink="true">https://loggbok.de/posts/2026-07-21-widersprueche-aushalten/</guid>
      <pubDate>Tue, 21 Jul 2026 18:49:00 +0200</pubDate>
      <description>&lt;p&gt;Ambiguitätstoleranz klingt nach fernöstlicher Kampfkunsttechnik, bezeichnet aber den Umgang mit Widersprüchen zwischen Anspruch und Handeln. Oder zwischen Überzeugungen und Weltgeschehen. Diese Fähigkeit hilft uns, in eben solchen Situationen nicht wie ein kopfloser Idiot zu agieren. Sondern gezielte Strategien für das Überwinden zu identifizieren und anzuwenden. Oder im Zweifel auch mal die Parade der Absurdität an sich vorbeiziehen zu lassen, ohne gleich korrigierend in Aktion zu gehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Meine Beobachtung ist, dass wir diese wichtige Fähigkeit entweder gar nicht mehr anwenden (weil uns das kritische Denken zu mühsam scheint) oder die Bewältigungsstrategie in ihrer Planung abgekürzt wird (&amp;ldquo;Machen eh alle, ich kann eh nichts dagegen tun&amp;rdquo;, etc.). Das führt dann zu Blüten wie der Verdammung von Ressourcenverschwendung bei gleichzeitig inbrünstiger AI-Nutzung oder das Beklagen von Herausforderungen gesellschaftlicher Art und das sich daran anschließende Wählen von Kräften, die gar keine Lösung für irgendetwas wissen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir werden es nie schaffen, widerspruchslos leben zu können. Es gilt immer wieder Bündnisse zu schmieden, Kompromisse zu finden und Aufgaben mit konträren Zielsetzungen zu bewältigen. Am Ende zählen aber das größere Ziel und die Fähigkeit, die vorhandene Situation zu antizipieren und den geeigneten Weg zur Lösung zu identifizieren. Dabei sollte man sich aber immer im Rahmen dessen bewegen, was man persönlich vertreten kann. Und im Zweifel kann das auch bedeuten, dass man etwas ablehnt. Oder nicht als richtige Person für die Spreizung zwischen Ideal und Tatsache sieht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Freier Wille und persönliche Freiheit sind keine Persilscheine für eine allumfassende Denkverweigerung. Sie sind Ansporn und Verpflichtung, uns bewusst mit den Widersprüchen des Lebens auseinander zu setzen und Abwägungen zu treffen. Und wenn wir in einer Angelegenheit zur abschließenden Überzeugung gelangten, diese dann auch mit der notwendigen Konsequenz zu verteidigen. Vor Anderen, aber auch vor uns selbst. Denn Persönlichkeit reift auch daran, wie man mit diesen Reibungen umgeht.&lt;/p&gt;</description>
      <content:encoded>&lt;p&gt;Ambiguitätstoleranz klingt nach fernöstlicher Kampfkunsttechnik, bezeichnet aber den Umgang mit Widersprüchen zwischen Anspruch und Handeln. Oder zwischen Überzeugungen und Weltgeschehen. Diese Fähigkeit hilft uns, in eben solchen Situationen nicht wie ein kopfloser Idiot zu agieren. Sondern gezielte Strategien für das Überwinden zu identifizieren und anzuwenden. Oder im Zweifel auch mal die Parade der Absurdität an sich vorbeiziehen zu lassen, ohne gleich korrigierend in Aktion zu gehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Meine Beobachtung ist, dass wir diese wichtige Fähigkeit entweder gar nicht mehr anwenden (weil uns das kritische Denken zu mühsam scheint) oder die Bewältigungsstrategie in ihrer Planung abgekürzt wird (&amp;ldquo;Machen eh alle, ich kann eh nichts dagegen tun&amp;rdquo;, etc.). Das führt dann zu Blüten wie der Verdammung von Ressourcenverschwendung bei gleichzeitig inbrünstiger AI-Nutzung oder das Beklagen von Herausforderungen gesellschaftlicher Art und das sich daran anschließende Wählen von Kräften, die gar keine Lösung für irgendetwas wissen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir werden es nie schaffen, widerspruchslos leben zu können. Es gilt immer wieder Bündnisse zu schmieden, Kompromisse zu finden und Aufgaben mit konträren Zielsetzungen zu bewältigen. Am Ende zählen aber das größere Ziel und die Fähigkeit, die vorhandene Situation zu antizipieren und den geeigneten Weg zur Lösung zu identifizieren. Dabei sollte man sich aber immer im Rahmen dessen bewegen, was man persönlich vertreten kann. Und im Zweifel kann das auch bedeuten, dass man etwas ablehnt. Oder nicht als richtige Person für die Spreizung zwischen Ideal und Tatsache sieht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Freier Wille und persönliche Freiheit sind keine Persilscheine für eine allumfassende Denkverweigerung. Sie sind Ansporn und Verpflichtung, uns bewusst mit den Widersprüchen des Lebens auseinander zu setzen und Abwägungen zu treffen. Und wenn wir in einer Angelegenheit zur abschließenden Überzeugung gelangten, diese dann auch mit der notwendigen Konsequenz zu verteidigen. Vor Anderen, aber auch vor uns selbst. Denn Persönlichkeit reift auch daran, wie man mit diesen Reibungen umgeht.&lt;/p&gt;
</content:encoded>
    </item>
    
    <item>
      <title>Ein Viertel der Menschen</title>
      <link>https://loggbok.de/link/2026-07-18-ein-viertel-der-menschen/</link>
      <guid isPermaLink="true">https://loggbok.de/link/2026-07-18-ein-viertel-der-menschen/</guid>
      <pubDate>Sat, 18 Jul 2026 11:54:00 +0200</pubDate>
      <description>&lt;p&gt;Stell dir mal vor, 5.100 Menschen sterben durch eine Hitzewelle und wir streiten immer noch darüber, ob man was gegen extreme Klimabedingungen tun könnte. Ein Viertel der befragten Menschen sieht nicht mal einen Zusammenhang. Mit der Geisteshaltung werden wir ins Verderben laufen. Aber Hauptsache, das Wetter ist toll.&lt;/p&gt;</description>
      <content:encoded>&lt;p&gt;Stell dir mal vor, 5.100 Menschen sterben durch eine Hitzewelle und wir streiten immer noch darüber, ob man was gegen extreme Klimabedingungen tun könnte. Ein Viertel der befragten Menschen sieht nicht mal einen Zusammenhang. Mit der Geisteshaltung werden wir ins Verderben laufen. Aber Hauptsache, das Wetter ist toll.&lt;/p&gt;
</content:encoded>
    </item>
    
    <item>
      <title>Stop the slop!</title>
      <link>https://loggbok.de/link/2026-07-10-stop-the-slop/</link>
      <guid isPermaLink="true">https://loggbok.de/link/2026-07-10-stop-the-slop/</guid>
      <pubDate>Fri, 10 Jul 2026 16:41:00 +0200</pubDate>
      <description>&lt;p&gt;Open Source erliegt auch den Versuchungen von AI. Diese Liste versucht aufzudröseln, welche Lösungen bereits wie sloppifiziert sind. Und vermutlich ist das auch nur ein Anteil des Eisbergs an ineffizienter Codeansammlung. Mich macht das inzwischen fassungslos, weil selbst aus meiner Sicht gute Lösungen den Weg des geringsten Widerstands gehen. Das betrifft auch Hugo, was mich nun zu der notwendigen Entscheidung führen wird, wie ich damit umgehen werde. Da auch Go betroffen ist, macht es das Set an Alternativlösungen ungleich enger. Und PHP? Puh, echt nicht&amp;hellip;&lt;/p&gt;</description>
      <content:encoded>&lt;p&gt;Open Source erliegt auch den Versuchungen von AI. Diese Liste versucht aufzudröseln, welche Lösungen bereits wie sloppifiziert sind. Und vermutlich ist das auch nur ein Anteil des Eisbergs an ineffizienter Codeansammlung. Mich macht das inzwischen fassungslos, weil selbst aus meiner Sicht gute Lösungen den Weg des geringsten Widerstands gehen. Das betrifft auch Hugo, was mich nun zu der notwendigen Entscheidung führen wird, wie ich damit umgehen werde. Da auch Go betroffen ist, macht es das Set an Alternativlösungen ungleich enger. Und PHP? Puh, echt nicht&amp;hellip;&lt;/p&gt;
</content:encoded>
    </item>
    
    <item>
      <title>Chancen und Veränderungen</title>
      <link>https://loggbok.de/posts/2026-07-06-chancen-und-veraenderungen/</link>
      <guid isPermaLink="true">https://loggbok.de/posts/2026-07-06-chancen-und-veraenderungen/</guid>
      <pubDate>Mon, 06 Jul 2026 12:39:00 +0200</pubDate>
      <description>&lt;p&gt;Inzwischen bin ich Anfang Vierzig und das Fenster für berufliche Veränderungen verengt sich natürlich. Realistisch betrachtet muss ich den sich stetig wandelnden Nachfragemarkt immer wieder neu antizipieren, um meine Expertise-Relevanz zu belegen. Durch meine derzeitige Position bin ich in unterschiedliche Projekte involviert und dadurch ergeben sich beständig neue Konstellationen. Genau so gibt es aber auch Elemente, die sich unabhängig von Kunden und fachlichen Inhalten nicht verändern. Und daraus ergibt sich manchmal das Gefühl, dass da doch mehr sein müsste.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gerade bin ich Teil eines Projekts, in dem sich das &amp;ldquo;Mehr&amp;rdquo; organisch entwickelt hat. Neue Aufgaben, neue Ufer. Mit viel Rückenwind von allen Beteiligten und einem ersten substanziellen Erfolgserlebnis. Gefühlt weit weg von dem, was ich die letzten Jahre machte. Aber auch sehr nah, weil es mich zum Ursprung meiner beruflichen Karriere zurück führt. Und mich als Brücke zwischen dieser Vergangenheit und der Gegenwart dienen lässt. Dieser Prozess ist sehr spannend, belebt meine Ambitionen neu und bringt zudem eine neue Dimension auf die Frage: &amp;ldquo;Was will ich denn eigentlich noch machen?&amp;rdquo;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Denn eines ist klar: Irgendwann wird meine Glaubwürdigkeit sich verändern. Weil ich älter werde. Die Transformation in andere Rollen oder fachliche Ausrichtungen kann helfen, dieses gefühlte Manko auszugleichen. Vor allem, weil ich diese Veränderung Anfang des Jahres nicht erwartet hatte. Aber diese Chance ist jetzt da. Und ich habe große Lust herauszufinden, ob ich darin eine Antwort auf meine Frage finde.&lt;/p&gt;</description>
      <content:encoded>&lt;p&gt;Inzwischen bin ich Anfang Vierzig und das Fenster für berufliche Veränderungen verengt sich natürlich. Realistisch betrachtet muss ich den sich stetig wandelnden Nachfragemarkt immer wieder neu antizipieren, um meine Expertise-Relevanz zu belegen. Durch meine derzeitige Position bin ich in unterschiedliche Projekte involviert und dadurch ergeben sich beständig neue Konstellationen. Genau so gibt es aber auch Elemente, die sich unabhängig von Kunden und fachlichen Inhalten nicht verändern. Und daraus ergibt sich manchmal das Gefühl, dass da doch mehr sein müsste.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gerade bin ich Teil eines Projekts, in dem sich das &amp;ldquo;Mehr&amp;rdquo; organisch entwickelt hat. Neue Aufgaben, neue Ufer. Mit viel Rückenwind von allen Beteiligten und einem ersten substanziellen Erfolgserlebnis. Gefühlt weit weg von dem, was ich die letzten Jahre machte. Aber auch sehr nah, weil es mich zum Ursprung meiner beruflichen Karriere zurück führt. Und mich als Brücke zwischen dieser Vergangenheit und der Gegenwart dienen lässt. Dieser Prozess ist sehr spannend, belebt meine Ambitionen neu und bringt zudem eine neue Dimension auf die Frage: &amp;ldquo;Was will ich denn eigentlich noch machen?&amp;rdquo;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Denn eines ist klar: Irgendwann wird meine Glaubwürdigkeit sich verändern. Weil ich älter werde. Die Transformation in andere Rollen oder fachliche Ausrichtungen kann helfen, dieses gefühlte Manko auszugleichen. Vor allem, weil ich diese Veränderung Anfang des Jahres nicht erwartet hatte. Aber diese Chance ist jetzt da. Und ich habe große Lust herauszufinden, ob ich darin eine Antwort auf meine Frage finde.&lt;/p&gt;
</content:encoded>
    </item>
    
    <item>
      <title>Unsere Zukunft brennt</title>
      <link>https://loggbok.de/posts/2026-06-28-unsere-zukunft-brennt/</link>
      <guid isPermaLink="true">https://loggbok.de/posts/2026-06-28-unsere-zukunft-brennt/</guid>
      <pubDate>Sun, 28 Jun 2026 16:13:00 +0200</pubDate>
      <description>&lt;p&gt;Ende Juni, sämtliche bisherigen Temperaturrekorde werden in den Schatten gestellt (vermutlich geht es ihnen dort besser als uns) und die richtigen Sommermonate Juli und August liegen noch vor uns. Das ist keine Utopie, das passiert gerade. Parallel erzählt mir ein Geschäftskontakt aus Istanbul, dass es bei ihr gerade kühler sei als sonst üblich zu dieser Zeit. Klimatische Verschiebungen passieren mit einer Beiläufigkeit, als ginge uns das alles nicht an. Als hätten sie keinen Einfluss auf uns und unsere Umwelt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Früher war es ja auch schon heiß, nicht wahr? Aber so heiß, dass überall Straßendecken platzen, Gleise sich biegen und der Großteil der Kommunen zur sparsamen Wassernutzung rät? Vermutlich nicht. Diese Woche hat eindrücklich bezeugt: Wir sind nicht für die Folgen unseres Verhaltens bereit. Unser Egoismus hat Konsequenzen und die bekommen wir mit derartiger Macht zu spüren, dass wir uns tagelang wie geprügelte Hunde fühlen, nachts kaum ein Auge zubekommen und am nächsten Tag um halb elf bei der Arbeit nicht mehr richtig denken können. Ist scheiße, oder?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ja, aber das haben wir zu verantworten. Und weil wir den Hals nicht vollbekommen, wird es so weitergehen. Um daran was zu ändern, müssten wir unser Verhalten kollektiv anpassen. Aber das ist ach so unbequem. Und haben wir nicht diese Freiheit, die uns alles zu tun erlaubt? Wo kämen wir denn hin, wenn wir freiwillig auf etwas verzichten würden? Ich sage es euch: In eine Zukunft, in der man gut leben kann. Ohne zusehen zu müssen, wie in den Krankenhäusern und Pflegeheimen Menschen wegen mangelnder Kühlung sterben. In der Schüler:innen vernünftig lernen können, ohne dass ihr Hirn zur ersten großen Pause einem Eintopf gleicht. In der wir Innenstädte so gestalten, dass Mensch und Tier sich dort aufhalten können, ohne gleich in Lebensgefahr zu geraten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir hätten sie in der Hand, die Löschdecke für unsere Zukunft. Wir müssten sie nur benutzen. Damit es nicht mehr brennt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Worauf warten wir eigentlich?&lt;/p&gt;</description>
      <content:encoded>&lt;p&gt;Ende Juni, sämtliche bisherigen Temperaturrekorde werden in den Schatten gestellt (vermutlich geht es ihnen dort besser als uns) und die richtigen Sommermonate Juli und August liegen noch vor uns. Das ist keine Utopie, das passiert gerade. Parallel erzählt mir ein Geschäftskontakt aus Istanbul, dass es bei ihr gerade kühler sei als sonst üblich zu dieser Zeit. Klimatische Verschiebungen passieren mit einer Beiläufigkeit, als ginge uns das alles nicht an. Als hätten sie keinen Einfluss auf uns und unsere Umwelt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Früher war es ja auch schon heiß, nicht wahr? Aber so heiß, dass überall Straßendecken platzen, Gleise sich biegen und der Großteil der Kommunen zur sparsamen Wassernutzung rät? Vermutlich nicht. Diese Woche hat eindrücklich bezeugt: Wir sind nicht für die Folgen unseres Verhaltens bereit. Unser Egoismus hat Konsequenzen und die bekommen wir mit derartiger Macht zu spüren, dass wir uns tagelang wie geprügelte Hunde fühlen, nachts kaum ein Auge zubekommen und am nächsten Tag um halb elf bei der Arbeit nicht mehr richtig denken können. Ist scheiße, oder?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ja, aber das haben wir zu verantworten. Und weil wir den Hals nicht vollbekommen, wird es so weitergehen. Um daran was zu ändern, müssten wir unser Verhalten kollektiv anpassen. Aber das ist ach so unbequem. Und haben wir nicht diese Freiheit, die uns alles zu tun erlaubt? Wo kämen wir denn hin, wenn wir freiwillig auf etwas verzichten würden? Ich sage es euch: In eine Zukunft, in der man gut leben kann. Ohne zusehen zu müssen, wie in den Krankenhäusern und Pflegeheimen Menschen wegen mangelnder Kühlung sterben. In der Schüler:innen vernünftig lernen können, ohne dass ihr Hirn zur ersten großen Pause einem Eintopf gleicht. In der wir Innenstädte so gestalten, dass Mensch und Tier sich dort aufhalten können, ohne gleich in Lebensgefahr zu geraten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir hätten sie in der Hand, die Löschdecke für unsere Zukunft. Wir müssten sie nur benutzen. Damit es nicht mehr brennt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Worauf warten wir eigentlich?&lt;/p&gt;
</content:encoded>
    </item>
    
    <item>
      <title>Status: Unter Kollegen</title>
      <link>https://loggbok.de/status/2026-06-23-unter-kollegen/</link>
      <guid isPermaLink="true">https://loggbok.de/status/2026-06-23-unter-kollegen/</guid>
      <pubDate>Tue, 23 Jun 2026 12:47:00 +0200</pubDate>
      <description>&lt;p&gt;Die aktuellen Wetterbedingungen beschäftigen auch &lt;a href=&#34;https://status.herrmontag.de/desk-sharing/&#34; target=&#34;_blank&#34;&gt;Jan&lt;/a&gt;, der sich zu allem Übel auch noch an einer Arbeitsstätte einfinden muss. Den Kaffee-oder -Tee-Schwatz (wenn man das bei diesen Temperaturen noch mit Heißgetränken verbinden mag) halten wir im IRC. Und so kommt doch ein Teeküchen-Gefühl auf.&lt;/p&gt;</description>
      <content:encoded>&lt;p&gt;Die aktuellen Wetterbedingungen beschäftigen auch &lt;a href=&#34;https://status.herrmontag.de/desk-sharing/&#34; target=&#34;_blank&#34;&gt;Jan&lt;/a&gt;, der sich zu allem Übel auch noch an einer Arbeitsstätte einfinden muss. Den Kaffee-oder -Tee-Schwatz (wenn man das bei diesen Temperaturen noch mit Heißgetränken verbinden mag) halten wir im IRC. Und so kommt doch ein Teeküchen-Gefühl auf.&lt;/p&gt;
</content:encoded>
    </item>
    
    <item>
      <title>Status: Greatest Hitz</title>
      <link>https://loggbok.de/status/2026-06-21-greatest-hitz/</link>
      <guid isPermaLink="true">https://loggbok.de/status/2026-06-21-greatest-hitz/</guid>
      <pubDate>Sun, 21 Jun 2026 16:39:00 +0200</pubDate>
      <description>&lt;p&gt;Diese Feuerkugel brennt auf uns herab und wir machen nichts Anderes, als uns im Kühleren einzuigeln. Der Tischventilator bläst bei voller Stärke während ich Dinge für den Wahlkampf erledige. Viel Energie bleibt aber nicht mehr, ein Film aus Schweiß liegt auf allen Tätigkeiten. Heute ist Mikado-Tag. Wer sich bewegt, ist selber schuld.&lt;/p&gt;</description>
      <content:encoded>&lt;p&gt;Diese Feuerkugel brennt auf uns herab und wir machen nichts Anderes, als uns im Kühleren einzuigeln. Der Tischventilator bläst bei voller Stärke während ich Dinge für den Wahlkampf erledige. Viel Energie bleibt aber nicht mehr, ein Film aus Schweiß liegt auf allen Tätigkeiten. Heute ist Mikado-Tag. Wer sich bewegt, ist selber schuld.&lt;/p&gt;
</content:encoded>
    </item>
    
    <item>
      <title>Status: Font-Inter(mezzo)</title>
      <link>https://loggbok.de/status/2026-06-18-font-intermezzo/</link>
      <guid isPermaLink="true">https://loggbok.de/status/2026-06-18-font-intermezzo/</guid>
      <pubDate>Thu, 18 Jun 2026 12:49:00 +0200</pubDate>
      <description>&lt;p&gt;Ich hatte vor einiger Zeit die Font auf Loggbok von Helvetica auf Inter umgestellt und war recht froh, eine für viele Menschen (und Geräte) niedrigschwellige Lösung gefunden zu haben. Nun fiel mir auf, dass Inter in kursiver Schreibweise das a einstöckig darstellt. Da ich diese Darstellung nicht leiden kann, habe ich die Font auf &lt;em&gt;Public Sans&lt;/em&gt; gesetzt, sans-serif bleibt als Fallback.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ja, ich bin ein Monk. Aus tiefer innerer Überzeugung.&lt;/p&gt;</description>
      <content:encoded>&lt;p&gt;Ich hatte vor einiger Zeit die Font auf Loggbok von Helvetica auf Inter umgestellt und war recht froh, eine für viele Menschen (und Geräte) niedrigschwellige Lösung gefunden zu haben. Nun fiel mir auf, dass Inter in kursiver Schreibweise das a einstöckig darstellt. Da ich diese Darstellung nicht leiden kann, habe ich die Font auf &lt;em&gt;Public Sans&lt;/em&gt; gesetzt, sans-serif bleibt als Fallback.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ja, ich bin ein Monk. Aus tiefer innerer Überzeugung.&lt;/p&gt;
</content:encoded>
    </item>
    
    <item>
      <title>I&#39;m using Arch, btw!</title>
      <link>https://loggbok.de/posts/2026-06-10-using-arch-btw/</link>
      <guid isPermaLink="true">https://loggbok.de/posts/2026-06-10-using-arch-btw/</guid>
      <pubDate>Wed, 10 Jun 2026 15:13:00 +0200</pubDate>
      <description>&lt;p&gt;Unser IRC-Server ist mittlerweile berüchtigt dafür, dass er seine Nutzer in immer tiefere Kaninchenbauten verbringt. Momentan heißt das Erdloch de joure CachyOS. Und das bereitet so viel Freude, dass &lt;a href=&#34;https://loggbok.de/posts/2024-11-23-sherlock-humbug/&#34;&gt;Hemlock&lt;/a&gt; gerade nicht mehr mein Lieblingsrechner ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für den Umstieg musste ich nur ein vergleichsweise kleines Opfer bringen. Aus dem MintPad wurde &lt;em&gt;Samson&lt;/em&gt;, damit ist auch das X1 Carbon endlich in den Sesamstraßen-Kanon umgezogen. Da Samson nur 8 GB RAM vorzuweisen hat, war ich unsicher, wie sich denn die Nutzung von hyprland vertragen würde. Meine Sorge war unberechtigt - es geht nämlich verdammt gut. Im &amp;ldquo;Auslieferungszustand&amp;rdquo; lag das Setup bei lediglich einem GB genutztem RAM. Mit etwas Recherche verstand ich dann auch, wie ich die .conf zu nutzen hatte. Dass seit Kurzem .lua der neue Standard ist und ich die Konfiguration noch wandeln muss - geschenkt. Man kann ja nicht alles auf einen Schlag erledigen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was etwas nervig war, waren die Bindings für die Funktionstasten. Mit &lt;em&gt;wev&lt;/em&gt; erst prüfen, ob alle Tasten auch erkannt werden und dann die XF86-Funktionen zuordnen. Da ich in der Zwischenzeit Noctalia (auf Empfehlung vom &lt;a href=&#34;https://cgx13.de&#34; target=&#34;_blank&#34;&gt;cgx13&lt;/a&gt;) aufs Gerät brachte, war das Ganze dann mit einer bereits zusätzlich belegten Taste einfacher zu lösen. Aktuell liege ich allerdings noch bei sieben von zwölf Tasten. Naja. Was mich aber sehr fasziniert: Es ist wirklich meine Umgebung. Ich definiere den Zustand und was möglich ist. Ja, es ist ein Rabbit Hole. Aber es ist unfassbar schnell zu erlernen und wenn man die Basics verstanden hat, ist viel möglich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vorgestern Abend saß ich auf der Terrasse und habe vor mich hinkonfiguriert. Ohne Druck und mit quasi null Fallhöhe, weil ich sonst einfach wieder neu installiert hätte. Die .conf hatte ich mir im vorherigen Zustand gesichert. Diese Gewissheit hat mir den ganzen Druck weggenommen und ich fühlte etwas von der unbeschwerten Leichtigkeit, die ich früher bei Computern verspürte. Als diese für mich noch keine Arbeitsgeräte, sondern eher Versuchsanordnungen waren. Wie weit kann ich etwas biegen, wie genau muss ich das Verhalten auf meine Änderungen verstehen? Ich glaube, mir gibt das gerade sehr viel verlorene Freude zurück. Und das macht für mich die Veränderung am Meisten aus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Danke auch an &lt;a href=&#34;https://mthie.com&#34; target=&#34;_blank&#34;&gt;mthie®️&lt;/a&gt; und &lt;a href=&#34;https://janmontag.de&#34; target=&#34;_blank&#34;&gt;Jan&lt;/a&gt;, die ziemliche Booster für das Thema sind.&lt;/p&gt;</description>
      <content:encoded>&lt;p&gt;Unser IRC-Server ist mittlerweile berüchtigt dafür, dass er seine Nutzer in immer tiefere Kaninchenbauten verbringt. Momentan heißt das Erdloch de joure CachyOS. Und das bereitet so viel Freude, dass &lt;a href=&#34;https://loggbok.de/posts/2024-11-23-sherlock-humbug/&#34;&gt;Hemlock&lt;/a&gt; gerade nicht mehr mein Lieblingsrechner ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für den Umstieg musste ich nur ein vergleichsweise kleines Opfer bringen. Aus dem MintPad wurde &lt;em&gt;Samson&lt;/em&gt;, damit ist auch das X1 Carbon endlich in den Sesamstraßen-Kanon umgezogen. Da Samson nur 8 GB RAM vorzuweisen hat, war ich unsicher, wie sich denn die Nutzung von hyprland vertragen würde. Meine Sorge war unberechtigt - es geht nämlich verdammt gut. Im &amp;ldquo;Auslieferungszustand&amp;rdquo; lag das Setup bei lediglich einem GB genutztem RAM. Mit etwas Recherche verstand ich dann auch, wie ich die .conf zu nutzen hatte. Dass seit Kurzem .lua der neue Standard ist und ich die Konfiguration noch wandeln muss - geschenkt. Man kann ja nicht alles auf einen Schlag erledigen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was etwas nervig war, waren die Bindings für die Funktionstasten. Mit &lt;em&gt;wev&lt;/em&gt; erst prüfen, ob alle Tasten auch erkannt werden und dann die XF86-Funktionen zuordnen. Da ich in der Zwischenzeit Noctalia (auf Empfehlung vom &lt;a href=&#34;https://cgx13.de&#34; target=&#34;_blank&#34;&gt;cgx13&lt;/a&gt;) aufs Gerät brachte, war das Ganze dann mit einer bereits zusätzlich belegten Taste einfacher zu lösen. Aktuell liege ich allerdings noch bei sieben von zwölf Tasten. Naja. Was mich aber sehr fasziniert: Es ist wirklich meine Umgebung. Ich definiere den Zustand und was möglich ist. Ja, es ist ein Rabbit Hole. Aber es ist unfassbar schnell zu erlernen und wenn man die Basics verstanden hat, ist viel möglich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vorgestern Abend saß ich auf der Terrasse und habe vor mich hinkonfiguriert. Ohne Druck und mit quasi null Fallhöhe, weil ich sonst einfach wieder neu installiert hätte. Die .conf hatte ich mir im vorherigen Zustand gesichert. Diese Gewissheit hat mir den ganzen Druck weggenommen und ich fühlte etwas von der unbeschwerten Leichtigkeit, die ich früher bei Computern verspürte. Als diese für mich noch keine Arbeitsgeräte, sondern eher Versuchsanordnungen waren. Wie weit kann ich etwas biegen, wie genau muss ich das Verhalten auf meine Änderungen verstehen? Ich glaube, mir gibt das gerade sehr viel verlorene Freude zurück. Und das macht für mich die Veränderung am Meisten aus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Danke auch an &lt;a href=&#34;https://mthie.com&#34; target=&#34;_blank&#34;&gt;mthie®️&lt;/a&gt; und &lt;a href=&#34;https://janmontag.de&#34; target=&#34;_blank&#34;&gt;Jan&lt;/a&gt;, die ziemliche Booster für das Thema sind.&lt;/p&gt;
</content:encoded>
    </item>
    
    <item>
      <title>Einundvierzig.</title>
      <link>https://loggbok.de/posts/2026-05-20-einundvierzig/</link>
      <guid isPermaLink="true">https://loggbok.de/posts/2026-05-20-einundvierzig/</guid>
      <pubDate>Wed, 20 May 2026 18:15:00 +0200</pubDate>
      <description>&lt;p&gt;Und wieder ist ein Lebensjahr um. Immer rasanter, der Zahn der Zeit beißt sich langsam ins Fleisch. Heute war aber ein guter Tag, das Wetter hielt entgegen der Prognosen eine sehr sonnige Periode bereit. Die Liebste und ich waren im hiesigen Museum und zum Abschluss gab es noch Kaffee auf die Kralle. Dazu als Geschenk ein von meiner Liebsten gemaltes Bild der Orkney-Fähre vor Egilsay. Wieder etwas für die Tränendrüse, mit zunehmenden Alter ist eine Sehnsucht nach diesem Ort entstanden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und mit einer Flasche Grauburgunder schalten wir nun um ins Abendprogramm. Könnte schlimmer, nein?&lt;/p&gt;</description>
      <content:encoded>&lt;p&gt;Und wieder ist ein Lebensjahr um. Immer rasanter, der Zahn der Zeit beißt sich langsam ins Fleisch. Heute war aber ein guter Tag, das Wetter hielt entgegen der Prognosen eine sehr sonnige Periode bereit. Die Liebste und ich waren im hiesigen Museum und zum Abschluss gab es noch Kaffee auf die Kralle. Dazu als Geschenk ein von meiner Liebsten gemaltes Bild der Orkney-Fähre vor Egilsay. Wieder etwas für die Tränendrüse, mit zunehmenden Alter ist eine Sehnsucht nach diesem Ort entstanden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und mit einer Flasche Grauburgunder schalten wir nun um ins Abendprogramm. Könnte schlimmer, nein?&lt;/p&gt;
</content:encoded>
    </item>
    
    <item>
      <title>Über die Gemeinsamkeit von KI-Nutzung und Fleischkonsum</title>
      <link>https://loggbok.de/posts/2026-05-16-ki-nutzung-und-fleischkonsum/</link>
      <guid isPermaLink="true">https://loggbok.de/posts/2026-05-16-ki-nutzung-und-fleischkonsum/</guid>
      <pubDate>Sat, 16 May 2026 11:03:00 +0200</pubDate>
      <description>&lt;p&gt;Unweit meiner Geburtsstadt ragt ein Moloch aus der Landschaft, er ist täglich Hinrichtungsort von tausenden Tieren. Wir bekommen das gar nicht mit, denn das Fleisch liegt ja abgepackt im Kühlregal. Manchmal sogar in den eigenen Darm zurückgestopft, unser Zynismus ist da grenzenlos. Was früher eine direkt moralische Angelegenheit war (&amp;ldquo;Wenn du am Sonntag Fleisch essen willst, musst du das Huhn auch schlachten.&amp;rdquo;), erledigt die Schlachtindustrie im Stillen. Dass der ganze Prozess mit Risiken (Hormone, Krankheiten und was weiß der Teufel noch) versehen ist, kümmert uns Menschen wenig. Umsonst ist nicht mal der Tod und wenn wir für Kolleteralschäden unangenehme Dinge übertragen können, warum nicht?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Gleiche vollzieht gerade KI an uns: Mit den vermeintlichen Segnungen kommen zig Nachteile im Gepäck. Wir verschleudern rares Gut wie Wasser, treiben Stromkosten in astronomische Höhen und geraten gerade in Gefahr, dass die Demokratisierung der Informationstechnologie versiegt. Waren Heimcomputer in den Achtzigern, PCs in den Neunzigern und Notebooks sowie Smartphones in den Nuller-Jahren Wachstumsgaranten und Ausdruck dessen, dass diese Technologie massenkompatibel und gesellschaftsfähig wurde, passiert jetzt das Gegenteil. Komponenten werden nur noch für Industriezwecke gedacht, der Privatkonsument ist jetzt lediglich Petent. Aber konsumieren soll er, denn das KI-Monster braucht ja Geld. Sonst gehen die utopischen Wetten nicht auf und die RAM-Bestellungen wollen ja bezahlt sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf seinem Blog hat &lt;a href=&#34;https://herrmontag.de/ramageddon-die-grosse-speicher-mudigkeit/&#34; target=&#34;_blank&#34;&gt;Jan&lt;/a&gt; sehr eindrucksvoll beschrieben, welche Absurdität das Ganzen angenommen hat. Das Ergebnis ist, dass Jan jetzt keinen neuen PC bauen möchte. Weil das Hobby durch die Spekulationen Anderer kein Hobby mehr ist. Und weiter gedacht entziehen wir Kindern mit unserer kurzfristig gedachten Vision wichtige Bildung: Programmieren lernen? Brauchst du nicht mehr, es gibt ja KI. An Computern basteln? Nutzlos, du kannst dich ja auf Big Tech verlassen. Oder zu überteuerten Preisen ein voll verklebtes Gerät erwerben. Wenn dann nach drei Jahren was kaputt ist, kaufst du für noch mehr Geld halt ein gleiches oder schlechteres Gerät. Also je nachdem, was der Markt für dein Budget noch hergibt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gemästet wie noch nie, die Köpfe zugleich leer: Das ist die neue Realität. Wir überwinden Widersprüche, indem wir sie gar nicht mehr ernsthaft als Solche verstehen. Wozu auch, das Denken übernimmt jetzt irgendso ein Algorithmus. Und was der nicht gefragt wird, existiert halt auch nicht. Gemütlich haben wir es in unserer neuen Realität.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und später wird gegrillt. Es gibt Fleisch.&lt;/p&gt;</description>
      <content:encoded>&lt;p&gt;Unweit meiner Geburtsstadt ragt ein Moloch aus der Landschaft, er ist täglich Hinrichtungsort von tausenden Tieren. Wir bekommen das gar nicht mit, denn das Fleisch liegt ja abgepackt im Kühlregal. Manchmal sogar in den eigenen Darm zurückgestopft, unser Zynismus ist da grenzenlos. Was früher eine direkt moralische Angelegenheit war (&amp;ldquo;Wenn du am Sonntag Fleisch essen willst, musst du das Huhn auch schlachten.&amp;rdquo;), erledigt die Schlachtindustrie im Stillen. Dass der ganze Prozess mit Risiken (Hormone, Krankheiten und was weiß der Teufel noch) versehen ist, kümmert uns Menschen wenig. Umsonst ist nicht mal der Tod und wenn wir für Kolleteralschäden unangenehme Dinge übertragen können, warum nicht?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Gleiche vollzieht gerade KI an uns: Mit den vermeintlichen Segnungen kommen zig Nachteile im Gepäck. Wir verschleudern rares Gut wie Wasser, treiben Stromkosten in astronomische Höhen und geraten gerade in Gefahr, dass die Demokratisierung der Informationstechnologie versiegt. Waren Heimcomputer in den Achtzigern, PCs in den Neunzigern und Notebooks sowie Smartphones in den Nuller-Jahren Wachstumsgaranten und Ausdruck dessen, dass diese Technologie massenkompatibel und gesellschaftsfähig wurde, passiert jetzt das Gegenteil. Komponenten werden nur noch für Industriezwecke gedacht, der Privatkonsument ist jetzt lediglich Petent. Aber konsumieren soll er, denn das KI-Monster braucht ja Geld. Sonst gehen die utopischen Wetten nicht auf und die RAM-Bestellungen wollen ja bezahlt sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf seinem Blog hat &lt;a href=&#34;https://herrmontag.de/ramageddon-die-grosse-speicher-mudigkeit/&#34; target=&#34;_blank&#34;&gt;Jan&lt;/a&gt; sehr eindrucksvoll beschrieben, welche Absurdität das Ganzen angenommen hat. Das Ergebnis ist, dass Jan jetzt keinen neuen PC bauen möchte. Weil das Hobby durch die Spekulationen Anderer kein Hobby mehr ist. Und weiter gedacht entziehen wir Kindern mit unserer kurzfristig gedachten Vision wichtige Bildung: Programmieren lernen? Brauchst du nicht mehr, es gibt ja KI. An Computern basteln? Nutzlos, du kannst dich ja auf Big Tech verlassen. Oder zu überteuerten Preisen ein voll verklebtes Gerät erwerben. Wenn dann nach drei Jahren was kaputt ist, kaufst du für noch mehr Geld halt ein gleiches oder schlechteres Gerät. Also je nachdem, was der Markt für dein Budget noch hergibt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gemästet wie noch nie, die Köpfe zugleich leer: Das ist die neue Realität. Wir überwinden Widersprüche, indem wir sie gar nicht mehr ernsthaft als Solche verstehen. Wozu auch, das Denken übernimmt jetzt irgendso ein Algorithmus. Und was der nicht gefragt wird, existiert halt auch nicht. Gemütlich haben wir es in unserer neuen Realität.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und später wird gegrillt. Es gibt Fleisch.&lt;/p&gt;
</content:encoded>
    </item>
    
    <item>
      <title>Status: Im Turbogang</title>
      <link>https://loggbok.de/status/2026-04-24-im-turbogang/</link>
      <guid isPermaLink="true">https://loggbok.de/status/2026-04-24-im-turbogang/</guid>
      <pubDate>Fri, 24 Apr 2026 12:59:00 +0200</pubDate>
      <description>&lt;p&gt;Binnen drei Monaten stand ich gestern in der Partei zum dritten Mal für eine Position zur Wahl, dieses Mal musste ich sogar in eine Kampfkandidatur. Scheinbar ist im Drehbuch vorgesehen, dass ich alle Erfahrungen im Turbogang mache. So entsteht eine wirklich spannende Erfahrung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ach ja, ich habe alle drei Wahlen erfolgreich bestritten.&lt;/p&gt;</description>
      <content:encoded>&lt;p&gt;Binnen drei Monaten stand ich gestern in der Partei zum dritten Mal für eine Position zur Wahl, dieses Mal musste ich sogar in eine Kampfkandidatur. Scheinbar ist im Drehbuch vorgesehen, dass ich alle Erfahrungen im Turbogang mache. So entsteht eine wirklich spannende Erfahrung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ach ja, ich habe alle drei Wahlen erfolgreich bestritten.&lt;/p&gt;
</content:encoded>
    </item>
    
    <item>
      <title>Status: Sommerboten</title>
      <link>https://loggbok.de/status/2026-04-14-sommerboten/</link>
      <guid isPermaLink="true">https://loggbok.de/status/2026-04-14-sommerboten/</guid>
      <pubDate>Tue, 14 Apr 2026 20:22:00 +0200</pubDate>
      <description>&lt;p&gt;Vor dem Sommer hat die Natur den Heuschnupfen aufs Programm gesetzt. Dass ich aber eben die erste Mücke ihres Lebens berauben musste, finde ich im Zeitstrahl reichlich optimistisch gedacht.&lt;/p&gt;</description>
      <content:encoded>&lt;p&gt;Vor dem Sommer hat die Natur den Heuschnupfen aufs Programm gesetzt. Dass ich aber eben die erste Mücke ihres Lebens berauben musste, finde ich im Zeitstrahl reichlich optimistisch gedacht.&lt;/p&gt;
</content:encoded>
    </item>
    
    <item>
      <title>Ständig müde?</title>
      <link>https://loggbok.de/link/2026-04-02-staendig-muede/</link>
      <guid isPermaLink="true">https://loggbok.de/link/2026-04-02-staendig-muede/</guid>
      <pubDate>Thu, 02 Apr 2026 12:24:00 +0200</pubDate>
      <description>&lt;p&gt;Manchmal haut jemand aus dem UberBlogr-Ring etwas raus, bei dem ich nur stumm nicken kann. In diesem Fall ist es Thomas. Weil es auf den Punkt trifft und ich nichts zu ergänzen habe. Bitte geht weiter und lest drüben, der Text hat es verdient.&lt;/p&gt;</description>
      <content:encoded>&lt;p&gt;Manchmal haut jemand aus dem UberBlogr-Ring etwas raus, bei dem ich nur stumm nicken kann. In diesem Fall ist es Thomas. Weil es auf den Punkt trifft und ich nichts zu ergänzen habe. Bitte geht weiter und lest drüben, der Text hat es verdient.&lt;/p&gt;
</content:encoded>
    </item>
    
    <item>
      <title>Status: Aprilscherze</title>
      <link>https://loggbok.de/status/2026-04-01-aprilscherze/</link>
      <guid isPermaLink="true">https://loggbok.de/status/2026-04-01-aprilscherze/</guid>
      <pubDate>Wed, 01 Apr 2026 08:30:00 +0200</pubDate>
      <description>&lt;p&gt;Einer alten Tradition* folgend kann ich verkünden: Auf Loggbok werdet ihr heute keinen Aprilscherz finden, Loggbok beteiligt sich auch nicht an Aprilscherzen. Habt einen entspannten Tag!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;*Aprilscherze sind nämlich sackdoof und ich mag sie nicht.&lt;/p&gt;</description>
      <content:encoded>&lt;p&gt;Einer alten Tradition* folgend kann ich verkünden: Auf Loggbok werdet ihr heute keinen Aprilscherz finden, Loggbok beteiligt sich auch nicht an Aprilscherzen. Habt einen entspannten Tag!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;*Aprilscherze sind nämlich sackdoof und ich mag sie nicht.&lt;/p&gt;
</content:encoded>
    </item>
    
    <item>
      <title>Dinge, die ich über Röhrenradios gelernt habe</title>
      <link>https://loggbok.de/posts/2026-03-30-dinge-ueber-roehrenradios/</link>
      <guid isPermaLink="true">https://loggbok.de/posts/2026-03-30-dinge-ueber-roehrenradios/</guid>
      <pubDate>Mon, 30 Mar 2026 19:26:00 +0200</pubDate>
      <description>&lt;p&gt;Der Mensch lernt ja am Besten aus Dummheiten oder wenn er sich in ein Thema reinkniet, von dem er initial nicht den leisesten Schimmer hat. So geht es mir mit unseren Röhrenradios.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Herbst 2024 sind die Liebste und ich auf das Thema gestoßen und dass es ja eine schöne Bereicherung wäre, solch ein Gerät zu besitzen. Nach viel Rumgeschleiche auf diesem Auktionsportal mit den vier Buchstaben erwarben wir für einen Spottpreis inklusive Versand das Telefunken Largo 1253. Aus Franken geliefert präsentierte sich das Gerät in einem dem Alter entsprechenden aber guten Zustand und wir waren sehr ermutigt, diesen Glücksfall zu wiederholen. Für die Küche wollte die Liebste was Kleineres und erstand eine Philetta BD 273 U. Ich war mit der Philetta nicht ganz einverstanden, weil sie nur einen NF-Tonabnehmer-Anschluss hatte. Die dazu gehörigen Stecker hat damals fast ausschließlich die Firma Hirschmann gefertigt, es gibt diese Firma längst nicht mehr. Stecker kann man zu Mondpreisen kaufen, diese sind aber unbelegt. Mein Argwohn war also durchaus berechtigt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Gerät kam leider nicht in dem guten Zustand wie das Telefunken an, das Gehäuse war leider bereits gebrochen. Das Adapter-Thema konnte dank Jörg Baltschun und sein Team bei Neufeldt &amp;amp; Kuhnke gelöst werden. Nun hatte ich die Tage Muße, mich um die Bluetooth-Fähigkeit der Philetta zu kümmern. Dabei habe ich gelernt:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Galvanische Trennung ist ein Problem, wenn das Gerät ein Allströmer (also auch andere Spannungen neben 230V) ist und der BT-Adapter aus dem gleichen Stromkreis gespeist wird.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Der NF-Tonabnehmer ist supersensibel und verträgt nur geringen Stromeingang.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Wenn beides nicht gegeben ist, brummt der Lautsprecher sehr laut.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Das Problem konnte ich temporär durch Verwendung einer Powerbank lösen. Das ist zwar einfach, setzt aber volle Aufladung voraus. Und Musikgenuss ist halt einfach nicht planbar. Es führt also kein Weg daran vorbei, dass die Philetta eine Werkstatt besuchen muss - mindestens für die galvanische Trennung. Die Skalenbeleuchtung hat aber auch einen weg und der Geruch beim Betrieb ist mir nicht ganz geheuer. Kann Verschmutzung durch Staub, aber auch wegbritzelnde Elektronik sein. Das Risiko ist mir auf Dauer zu groß, zudem muss ich aber auch abwägen, wie viel Aufwand für die Philetta noch gerechtfertigt ist. Der Klang jedenfalls ist so gut, dass ich noch nicht aufgeben mag.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das nächste Röhrenradio hat aber auf jeden Fall wieder einen DIN-Anschluss, der Standard ist noch nicht so überholt und weniger empfindlich. Soll ja keiner sagen, dass ich nicht gelernt hätte.&lt;/p&gt;</description>
      <content:encoded>&lt;p&gt;Der Mensch lernt ja am Besten aus Dummheiten oder wenn er sich in ein Thema reinkniet, von dem er initial nicht den leisesten Schimmer hat. So geht es mir mit unseren Röhrenradios.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Herbst 2024 sind die Liebste und ich auf das Thema gestoßen und dass es ja eine schöne Bereicherung wäre, solch ein Gerät zu besitzen. Nach viel Rumgeschleiche auf diesem Auktionsportal mit den vier Buchstaben erwarben wir für einen Spottpreis inklusive Versand das Telefunken Largo 1253. Aus Franken geliefert präsentierte sich das Gerät in einem dem Alter entsprechenden aber guten Zustand und wir waren sehr ermutigt, diesen Glücksfall zu wiederholen. Für die Küche wollte die Liebste was Kleineres und erstand eine Philetta BD 273 U. Ich war mit der Philetta nicht ganz einverstanden, weil sie nur einen NF-Tonabnehmer-Anschluss hatte. Die dazu gehörigen Stecker hat damals fast ausschließlich die Firma Hirschmann gefertigt, es gibt diese Firma längst nicht mehr. Stecker kann man zu Mondpreisen kaufen, diese sind aber unbelegt. Mein Argwohn war also durchaus berechtigt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Gerät kam leider nicht in dem guten Zustand wie das Telefunken an, das Gehäuse war leider bereits gebrochen. Das Adapter-Thema konnte dank Jörg Baltschun und sein Team bei Neufeldt &amp;amp; Kuhnke gelöst werden. Nun hatte ich die Tage Muße, mich um die Bluetooth-Fähigkeit der Philetta zu kümmern. Dabei habe ich gelernt:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Galvanische Trennung ist ein Problem, wenn das Gerät ein Allströmer (also auch andere Spannungen neben 230V) ist und der BT-Adapter aus dem gleichen Stromkreis gespeist wird.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Der NF-Tonabnehmer ist supersensibel und verträgt nur geringen Stromeingang.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Wenn beides nicht gegeben ist, brummt der Lautsprecher sehr laut.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Das Problem konnte ich temporär durch Verwendung einer Powerbank lösen. Das ist zwar einfach, setzt aber volle Aufladung voraus. Und Musikgenuss ist halt einfach nicht planbar. Es führt also kein Weg daran vorbei, dass die Philetta eine Werkstatt besuchen muss - mindestens für die galvanische Trennung. Die Skalenbeleuchtung hat aber auch einen weg und der Geruch beim Betrieb ist mir nicht ganz geheuer. Kann Verschmutzung durch Staub, aber auch wegbritzelnde Elektronik sein. Das Risiko ist mir auf Dauer zu groß, zudem muss ich aber auch abwägen, wie viel Aufwand für die Philetta noch gerechtfertigt ist. Der Klang jedenfalls ist so gut, dass ich noch nicht aufgeben mag.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das nächste Röhrenradio hat aber auf jeden Fall wieder einen DIN-Anschluss, der Standard ist noch nicht so überholt und weniger empfindlich. Soll ja keiner sagen, dass ich nicht gelernt hätte.&lt;/p&gt;
</content:encoded>
    </item>
    
    <item>
      <title>Status: Sass-Gebastel</title>
      <link>https://loggbok.de/status/2026-03-28-sass-gebastel/</link>
      <guid isPermaLink="true">https://loggbok.de/status/2026-03-28-sass-gebastel/</guid>
      <pubDate>Sat, 28 Mar 2026 16:58:00 +0100</pubDate>
      <description>&lt;p&gt;Hier, ihr wisst ja, Blogs sind nie fertig und so. Heute habe ich ein paar Tweaks im Styling implementiert und dabei auch Fehler korrigiert. In dem Zuge stellte sich raus, dass VS Codium sich Fehler einbildete. Aber in der Syntax korrekt sind. Mit einem ignore-Befehl ist das lösbar, zwölf vermeintliche Fehler sind keine mehr. Wenn das immer so einfach wäre.&lt;/p&gt;</description>
      <content:encoded>&lt;p&gt;Hier, ihr wisst ja, Blogs sind nie fertig und so. Heute habe ich ein paar Tweaks im Styling implementiert und dabei auch Fehler korrigiert. In dem Zuge stellte sich raus, dass VS Codium sich Fehler einbildete. Aber in der Syntax korrekt sind. Mit einem ignore-Befehl ist das lösbar, zwölf vermeintliche Fehler sind keine mehr. Wenn das immer so einfach wäre.&lt;/p&gt;
</content:encoded>
    </item>
    
    <item>
      <title>1985: Ein Jahr in Musik</title>
      <link>https://loggbok.de/posts/2026-03-20-1985-ein-jahr-in-musik/</link>
      <guid isPermaLink="true">https://loggbok.de/posts/2026-03-20-1985-ein-jahr-in-musik/</guid>
      <pubDate>Fri, 20 Mar 2026 14:43:00 +0100</pubDate>
      <description>&lt;p&gt;1985 war für die Musikbranche ein definierendes Jahr. Musik mutierte zur globalen und visuellen Marke, durch TV-Sender wie MTV und VH-1 immerzu verfügbar. Gleichzeitig prägten große Stadionkonzerte, die Dominanz von Synth-Pop und der Übergang von Vinyl auf die Compact Disc das Jahr. Und es war das Jahr, in dem ich zur Welt kam. Daher möchte ich euch mit auf eine Reise nehmen, die in zwölf Posts (antizyklisch) das Musikjahr 1985 seziert und aufzeigt, was so faszinierend an den Klangerzeugnissen dieser Zeitspanne war.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der kalte Krieg bleibt politisch beherrschendes Thema, nach einer Abfolge alternder und gebrechlicher Generalsekretäre übernimmt ein gewisser Herr Gorbatschow das wichtigste Amt in der Sowjetunion. Von Entspannung ist aber noch nichts zu spüren, dafür ist die Rhetorik zwischen ihm &amp;amp; US-Präsident Reagan zu festgefahren. Unter diesem Einfluss gedeiht jedoch eine popkulturelle Öffnung, deren Auswirkungen noch heute spürbar sind. Musiker:innen &amp;amp; Bands gewinnen Wiedererkennungswerte rund um die Welt und sind Imageträger:innen, sowohl in ihrer Kunst, als auch in Werbung und durch Unterstützung für soziale Belange. Zugleich stützt das Fernsehen als Medium die Überhöhung der Stars, sowohl durch die Ausstrahlung von Musikvideos als auch die Live-Übertragung von Events wie Live8. Der visuelle Eindruck gewinnt dadurch hohe Relevanz. Sowohl die Gestaltung von Videos (vgl. Take on me von a-ha) als auch Mode &amp;amp; Looks der Künstler:innen setzen Trends. Zugleich wandert die Jugendkultur aus den Suburbans und Stadtteilen ins Rampenlicht der Öffentlichkeit. Hip-Hop wird ein Faktor in der Musik, Breakdance gehört selbstverständlich dazu und verbreitert das Spektrum der kulturellen Strömung enorm. 1985 ist popkulturell ein Jahr der Prosperität.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die CD setzt neue Maßstäbe in der Transformation von Musik ins Digitale. Auch die Produktionen lösen sich vermehrt vom Tonband zu fortschrittlicheren Methodiken. MIDI und Synthesizer sorgen für klareren und vielfältigeren Klang. Kreative Ideen lassen sich immer einfacher und ohne massiven Einsatz von zusätzlichen Ressourcen umsetzen, das schafft eine Demokratisierung der musikalischen Fähigkeiten und Output, der das Jahrzehnt prägt. Refrains werden zu massentauglichen Trägern von Emotionen, unterlegt durch technischer konstruierte Musik. Diese Musik wird poppiger, trotz der Vielfalt an Stilrichtungen. Und zugleich wird die Kunst sich ihrer sozialen Verantwortung bewusst, Bob Geldorf trommelt im Sommer zu Live8 zusammen und schafft so den Zusammenhaltsmoment des Jahres. Diese Charity-Bewegung wird sich in Kampagnen wie USA for Africa weiter tragen und so den Blick auf die Menschen richten, die fernab von den Scheinwerfern der Konzerte solchen Ausmaßes leben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;1985 war also ein wichtiges Jahr - geprägt von Aufbruch, neuen Möglichkeiten und vor allem viel guter Musik. Mit einer gesunden Portion Subjektivität werde ich in den kommenden Wochen für jeden Monat des Jahres einordnen, welche Releases und warum sie wichtig waren. Denn wir alle wissen: Ein Jahr geschieht nicht auf einmal.&lt;/p&gt;</description>
      <content:encoded>&lt;p&gt;1985 war für die Musikbranche ein definierendes Jahr. Musik mutierte zur globalen und visuellen Marke, durch TV-Sender wie MTV und VH-1 immerzu verfügbar. Gleichzeitig prägten große Stadionkonzerte, die Dominanz von Synth-Pop und der Übergang von Vinyl auf die Compact Disc das Jahr. Und es war das Jahr, in dem ich zur Welt kam. Daher möchte ich euch mit auf eine Reise nehmen, die in zwölf Posts (antizyklisch) das Musikjahr 1985 seziert und aufzeigt, was so faszinierend an den Klangerzeugnissen dieser Zeitspanne war.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der kalte Krieg bleibt politisch beherrschendes Thema, nach einer Abfolge alternder und gebrechlicher Generalsekretäre übernimmt ein gewisser Herr Gorbatschow das wichtigste Amt in der Sowjetunion. Von Entspannung ist aber noch nichts zu spüren, dafür ist die Rhetorik zwischen ihm &amp;amp; US-Präsident Reagan zu festgefahren. Unter diesem Einfluss gedeiht jedoch eine popkulturelle Öffnung, deren Auswirkungen noch heute spürbar sind. Musiker:innen &amp;amp; Bands gewinnen Wiedererkennungswerte rund um die Welt und sind Imageträger:innen, sowohl in ihrer Kunst, als auch in Werbung und durch Unterstützung für soziale Belange. Zugleich stützt das Fernsehen als Medium die Überhöhung der Stars, sowohl durch die Ausstrahlung von Musikvideos als auch die Live-Übertragung von Events wie Live8. Der visuelle Eindruck gewinnt dadurch hohe Relevanz. Sowohl die Gestaltung von Videos (vgl. Take on me von a-ha) als auch Mode &amp;amp; Looks der Künstler:innen setzen Trends. Zugleich wandert die Jugendkultur aus den Suburbans und Stadtteilen ins Rampenlicht der Öffentlichkeit. Hip-Hop wird ein Faktor in der Musik, Breakdance gehört selbstverständlich dazu und verbreitert das Spektrum der kulturellen Strömung enorm. 1985 ist popkulturell ein Jahr der Prosperität.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die CD setzt neue Maßstäbe in der Transformation von Musik ins Digitale. Auch die Produktionen lösen sich vermehrt vom Tonband zu fortschrittlicheren Methodiken. MIDI und Synthesizer sorgen für klareren und vielfältigeren Klang. Kreative Ideen lassen sich immer einfacher und ohne massiven Einsatz von zusätzlichen Ressourcen umsetzen, das schafft eine Demokratisierung der musikalischen Fähigkeiten und Output, der das Jahrzehnt prägt. Refrains werden zu massentauglichen Trägern von Emotionen, unterlegt durch technischer konstruierte Musik. Diese Musik wird poppiger, trotz der Vielfalt an Stilrichtungen. Und zugleich wird die Kunst sich ihrer sozialen Verantwortung bewusst, Bob Geldorf trommelt im Sommer zu Live8 zusammen und schafft so den Zusammenhaltsmoment des Jahres. Diese Charity-Bewegung wird sich in Kampagnen wie USA for Africa weiter tragen und so den Blick auf die Menschen richten, die fernab von den Scheinwerfern der Konzerte solchen Ausmaßes leben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;1985 war also ein wichtiges Jahr - geprägt von Aufbruch, neuen Möglichkeiten und vor allem viel guter Musik. Mit einer gesunden Portion Subjektivität werde ich in den kommenden Wochen für jeden Monat des Jahres einordnen, welche Releases und warum sie wichtig waren. Denn wir alle wissen: Ein Jahr geschieht nicht auf einmal.&lt;/p&gt;
</content:encoded>
    </item>
    
    <item>
      <title>Highs and Lows</title>
      <link>https://loggbok.de/posts/2026-03-15-highs-and-lows/</link>
      <guid isPermaLink="true">https://loggbok.de/posts/2026-03-15-highs-and-lows/</guid>
      <pubDate>Sun, 15 Mar 2026 14:24:00 +0100</pubDate>
      <description>&lt;p&gt;Es geht nur noch um das Erreichen der Amplitude, niemals um den Median. Die Ausprägung ins Positive oder Negative ist nebensächlich. Hauptsache, es scheppert und wir alle spüren Emotionen, schütten Hormone aus. Am Besten schreiben wir das noch ins Internet und entfachen Flächenbrände im Ausmaß des Regenwaldes. Ferngelenkt von Accounts, deren Menschen dahinter wir nicht kennen und deren Absichten uns nicht klar sind. Aber wir reagieren und das mit epochaler Wucht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber wem nützt Rückenmark-gesteuerte Geschäftigkeit? Uns wohl kaum, Anderen nur in ihrer Gehässigkeit. Ich möchte mich weder vor einen Karren spannen lassen noch permanent auf der Hut sein müssen, weil ich nicht weiß, wer mich wie zur Emotion verleiten lassen will und aus welchem Kalkül. Meine Reaktion gehört mir, niemand Anderem. Und genau so schreibe ich auch niemanden vor, wie sie oder er auf mich reagieren soll. Wenn es dich triggert, was ich sage oder schreibe, ist das nicht meine Verantwortung. Ich würde mich aber freuen, wenn du mir sagst, warum.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dauerhaft Amplituden erzeugen führt in letzter Konsequenz zur Systemüberlastung. Wenn es knallt, geht was kaputt. Das erleben wir in der Gesellschaft tagtäglich, im Internet wie in der Petrischale. Das bemängeln wir achselzuckend und öffnen dann wieder Instagram und die anderen tollen Apps, die uns gleich wieder den nächsten vermeintlchen Skandal auf die Netzhaut brennen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wann sind wir endlich so satt davon, dass wir nur noch kotzen?&lt;/p&gt;</description>
      <content:encoded>&lt;p&gt;Es geht nur noch um das Erreichen der Amplitude, niemals um den Median. Die Ausprägung ins Positive oder Negative ist nebensächlich. Hauptsache, es scheppert und wir alle spüren Emotionen, schütten Hormone aus. Am Besten schreiben wir das noch ins Internet und entfachen Flächenbrände im Ausmaß des Regenwaldes. Ferngelenkt von Accounts, deren Menschen dahinter wir nicht kennen und deren Absichten uns nicht klar sind. Aber wir reagieren und das mit epochaler Wucht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber wem nützt Rückenmark-gesteuerte Geschäftigkeit? Uns wohl kaum, Anderen nur in ihrer Gehässigkeit. Ich möchte mich weder vor einen Karren spannen lassen noch permanent auf der Hut sein müssen, weil ich nicht weiß, wer mich wie zur Emotion verleiten lassen will und aus welchem Kalkül. Meine Reaktion gehört mir, niemand Anderem. Und genau so schreibe ich auch niemanden vor, wie sie oder er auf mich reagieren soll. Wenn es dich triggert, was ich sage oder schreibe, ist das nicht meine Verantwortung. Ich würde mich aber freuen, wenn du mir sagst, warum.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dauerhaft Amplituden erzeugen führt in letzter Konsequenz zur Systemüberlastung. Wenn es knallt, geht was kaputt. Das erleben wir in der Gesellschaft tagtäglich, im Internet wie in der Petrischale. Das bemängeln wir achselzuckend und öffnen dann wieder Instagram und die anderen tollen Apps, die uns gleich wieder den nächsten vermeintlchen Skandal auf die Netzhaut brennen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wann sind wir endlich so satt davon, dass wir nur noch kotzen?&lt;/p&gt;
</content:encoded>
    </item>
    
    <item>
      <title>Status: Besser machen</title>
      <link>https://loggbok.de/status/2026-03-14-besser-machen/</link>
      <guid isPermaLink="true">https://loggbok.de/status/2026-03-14-besser-machen/</guid>
      <pubDate>Sat, 14 Mar 2026 16:14:00 +0100</pubDate>
      <description>&lt;p&gt;Wenn es doch jeder besser weiß, warum macht es niemand besser? Oder geht es am Ende nur darum, Anderen vorzumachen, dass man viel besser handeln würde?&lt;/p&gt;</description>
      <content:encoded>&lt;p&gt;Wenn es doch jeder besser weiß, warum macht es niemand besser? Oder geht es am Ende nur darum, Anderen vorzumachen, dass man viel besser handeln würde?&lt;/p&gt;
</content:encoded>
    </item>
    
    <item>
      <title>Farewell Ossi</title>
      <link>https://loggbok.de/posts/2026-03-13-farewell-ossi/</link>
      <guid isPermaLink="true">https://loggbok.de/posts/2026-03-13-farewell-ossi/</guid>
      <pubDate>Fri, 13 Mar 2026 17:38:00 +0100</pubDate>
      <description>&lt;p&gt;Manchmal begegnet man Menschen im Leben nur flüchtig, rein durchs Internet und man blickt einfach nur durch ein Schlüsselloch. Ohne die Person wirklich zu kennen, aber mit der leisen Ahnung, dass auf der anderen Seite ein ganz feiner Mensch sitzt. Das traf auf Oswald Prucker zu. Dies in der Vergangenheitsform schreiben zu müssen, tut mir weh. Denn Ossi starb unerwartet am 7.2., also vor knapp fünf Wochen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich hatte mich schon gewundert, warum seit einigen Tagen nichts mehr zu lesen war. Eine Suche später war ich dann schlauer, aber auch sehr traurig. Mit Ossi ging ein leuchtendes Vorbild an Gemeinsinn, ein überzeugter und überzeugender Akteur für das Gemeinwohl in seinem Wohnort Merdingen und ein hochengagierter Sozialdemokrat. Von dem ich einfach durchs Lesen und den Austausch in Kommentaren in seinem Blog oder bei Mastodon ein paar sehr wichtige Dinge über Kommunalpolitik lernen durfte. Immer zugewandt, stets offen und neugierig - auch in seinem Engagement beim D64.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ossis Vorbild wird mich in meinem Engagement für kommunalpolitische Fragestellungen begleiten. In komplex erscheinenden Momenten wird sein Ratschlag &amp;ldquo;Erstmal eine Nacht darüber schlafen&amp;rdquo; eine sichere Leitplanke für alle weiteren Entscheidungen sein. Dafür schon jetzt vielen Dank Ossi!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Seiner Familie, Freunden und den Genoss:innen in Merdingen und im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald wünsche ich alles Gute und viel Kraft für den Weg ohne Ossi - seine Spur wird bleiben.&lt;/p&gt;</description>
      <content:encoded>&lt;p&gt;Manchmal begegnet man Menschen im Leben nur flüchtig, rein durchs Internet und man blickt einfach nur durch ein Schlüsselloch. Ohne die Person wirklich zu kennen, aber mit der leisen Ahnung, dass auf der anderen Seite ein ganz feiner Mensch sitzt. Das traf auf Oswald Prucker zu. Dies in der Vergangenheitsform schreiben zu müssen, tut mir weh. Denn Ossi starb unerwartet am 7.2., also vor knapp fünf Wochen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich hatte mich schon gewundert, warum seit einigen Tagen nichts mehr zu lesen war. Eine Suche später war ich dann schlauer, aber auch sehr traurig. Mit Ossi ging ein leuchtendes Vorbild an Gemeinsinn, ein überzeugter und überzeugender Akteur für das Gemeinwohl in seinem Wohnort Merdingen und ein hochengagierter Sozialdemokrat. Von dem ich einfach durchs Lesen und den Austausch in Kommentaren in seinem Blog oder bei Mastodon ein paar sehr wichtige Dinge über Kommunalpolitik lernen durfte. Immer zugewandt, stets offen und neugierig - auch in seinem Engagement beim D64.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ossis Vorbild wird mich in meinem Engagement für kommunalpolitische Fragestellungen begleiten. In komplex erscheinenden Momenten wird sein Ratschlag &amp;ldquo;Erstmal eine Nacht darüber schlafen&amp;rdquo; eine sichere Leitplanke für alle weiteren Entscheidungen sein. Dafür schon jetzt vielen Dank Ossi!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Seiner Familie, Freunden und den Genoss:innen in Merdingen und im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald wünsche ich alles Gute und viel Kraft für den Weg ohne Ossi - seine Spur wird bleiben.&lt;/p&gt;
</content:encoded>
    </item>
    
    <item>
      <title>Status: Lebenszeichen</title>
      <link>https://loggbok.de/status/2026-03-10-lebenszeichen/</link>
      <guid isPermaLink="true">https://loggbok.de/status/2026-03-10-lebenszeichen/</guid>
      <pubDate>Tue, 10 Mar 2026 15:49:00 +0100</pubDate>
      <description>&lt;p&gt;Wenn einen die Arbeit überrollt, kommt man zu nichts Anderem mehr. So ergeht es auch gerade Loggbok, nehmt es als kreative Auszeit wahr. Wenn es wieder los geht, werdet ihr das merken. Alles wird gut. Oder so ähnlich.&lt;/p&gt;</description>
      <content:encoded>&lt;p&gt;Wenn einen die Arbeit überrollt, kommt man zu nichts Anderem mehr. So ergeht es auch gerade Loggbok, nehmt es als kreative Auszeit wahr. Wenn es wieder los geht, werdet ihr das merken. Alles wird gut. Oder so ähnlich.&lt;/p&gt;
</content:encoded>
    </item>
    
    <item>
      <title>Zuversicht vermitteln</title>
      <link>https://loggbok.de/posts/2026-02-17-zuversicht-vermitteln/</link>
      <guid isPermaLink="true">https://loggbok.de/posts/2026-02-17-zuversicht-vermitteln/</guid>
      <pubDate>Tue, 17 Feb 2026 12:27:00 +0100</pubDate>
      <description>&lt;p&gt;Mit zunehmenden Alter bezeugt man zwei Phänomene: Das Ableben von Personen, deren An- und Einsichten als moralischen Anker und Leitplanke für Handlungen und Perspektiven galten und das wachsende Interesse junger Menschen an den eigen entwickelten Gradmessern. Während der Austausch mit Altvorderen Richtung und Sicherheit gibt, ist die Rückkopplung eine delikate Angelegenheit. Ratschläge geben ist immer ein riskantes Geschäft, vor allem bei stetig komplexer werdender Realität durch die Veränderung von äußeren Faktoren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch durch mein politisches Engagement angetrieben stelle ich mir die Fragen: Wie kann das gelingen? Wie vermittle ich Zuversicht und ermutige junge Menschen, ihren Weg zu gehen und sich für das Gemeinwesen einzusetzen? Wenn an jeder Ecke die Ablenkung und der Ausweg locken, wenn Kräfte mit falschen Motiven an den Grundfesten von Moral und gesellschaftlichem Zussamenhalt rütteln? Was sage ich unserem Sohn, dass noch nicht alles verloren ist und er die Chance der Partizipation nutzen soll?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Genau so wie ich mir damals die Hilfestellungen erwartete, sehe ich mich nun verpflichtet, diese zu geben. Aus dem Verständnis heraus, dass nichts geschenkt, aber alles offen ist. Dass eine Basis gelegt, aber noch viel Raum für neue Meilensteine und Perspektiven vorhanden ist. Die Kraft Vieler den Wandel ermöglicht, Veränderung ein nötiger Prozess für mehr Möglichkeiten ist. Und Zuhören Energie kostet, auch innere Widersprüche triggert und doch am Ende das Werkzeug für Verständigung und Zusammenhalt ist. Dass es in Ordnung ist, auch mal zu zweifeln - weil es jede:r tut.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich habe nicht auf alles Antworten. Das deckt sich natürlich zwangsläufig nicht mit der Erwartung des jungen Menschen, dass ich bei Einordnungsfragen die vollumfängliche Weisheit teilen kann. Aber ich kann die Sorgen ernst nehmen, sie im Dialog neutral betrachten und daraus anhand meiner Erfahrungen eine Einschätzung teilen. In dem Moment einfach auf Augenhöhe da sein. Oftmals ist genau das schon der erste, entscheidene Schritt für mehr Zuversicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zuversicht ist kein einmalig definierter Zustand, er wird immer wieder neu herausgefordert und ein jeder muss die Antworten auf die Frage nach dem Sinn für sich selbst finden. Dabei braucht es aber ab und zu den kleinen Impuls, das Wesentliche aus anderem Blickwinkel zu beurteilen. Helfen wir, indem wir zuhören und Raum für Fragen und Antworten schaffen.&lt;/p&gt;</description>
      <content:encoded>&lt;p&gt;Mit zunehmenden Alter bezeugt man zwei Phänomene: Das Ableben von Personen, deren An- und Einsichten als moralischen Anker und Leitplanke für Handlungen und Perspektiven galten und das wachsende Interesse junger Menschen an den eigen entwickelten Gradmessern. Während der Austausch mit Altvorderen Richtung und Sicherheit gibt, ist die Rückkopplung eine delikate Angelegenheit. Ratschläge geben ist immer ein riskantes Geschäft, vor allem bei stetig komplexer werdender Realität durch die Veränderung von äußeren Faktoren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch durch mein politisches Engagement angetrieben stelle ich mir die Fragen: Wie kann das gelingen? Wie vermittle ich Zuversicht und ermutige junge Menschen, ihren Weg zu gehen und sich für das Gemeinwesen einzusetzen? Wenn an jeder Ecke die Ablenkung und der Ausweg locken, wenn Kräfte mit falschen Motiven an den Grundfesten von Moral und gesellschaftlichem Zussamenhalt rütteln? Was sage ich unserem Sohn, dass noch nicht alles verloren ist und er die Chance der Partizipation nutzen soll?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Genau so wie ich mir damals die Hilfestellungen erwartete, sehe ich mich nun verpflichtet, diese zu geben. Aus dem Verständnis heraus, dass nichts geschenkt, aber alles offen ist. Dass eine Basis gelegt, aber noch viel Raum für neue Meilensteine und Perspektiven vorhanden ist. Die Kraft Vieler den Wandel ermöglicht, Veränderung ein nötiger Prozess für mehr Möglichkeiten ist. Und Zuhören Energie kostet, auch innere Widersprüche triggert und doch am Ende das Werkzeug für Verständigung und Zusammenhalt ist. Dass es in Ordnung ist, auch mal zu zweifeln - weil es jede:r tut.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich habe nicht auf alles Antworten. Das deckt sich natürlich zwangsläufig nicht mit der Erwartung des jungen Menschen, dass ich bei Einordnungsfragen die vollumfängliche Weisheit teilen kann. Aber ich kann die Sorgen ernst nehmen, sie im Dialog neutral betrachten und daraus anhand meiner Erfahrungen eine Einschätzung teilen. In dem Moment einfach auf Augenhöhe da sein. Oftmals ist genau das schon der erste, entscheidene Schritt für mehr Zuversicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zuversicht ist kein einmalig definierter Zustand, er wird immer wieder neu herausgefordert und ein jeder muss die Antworten auf die Frage nach dem Sinn für sich selbst finden. Dabei braucht es aber ab und zu den kleinen Impuls, das Wesentliche aus anderem Blickwinkel zu beurteilen. Helfen wir, indem wir zuhören und Raum für Fragen und Antworten schaffen.&lt;/p&gt;
</content:encoded>
    </item>
    
    <item>
      <title>Uhus und Eichhörnchen</title>
      <link>https://loggbok.de/posts/2026-02-15-uhus-und-eichhoernchen/</link>
      <guid isPermaLink="true">https://loggbok.de/posts/2026-02-15-uhus-und-eichhoernchen/</guid>
      <pubDate>Sun, 15 Feb 2026 16:49:00 +0100</pubDate>
      <description>&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Uhus. Eichhörnchen. Ähnlicher als man denken mag.&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Liest sich auf dem ersten Blick schräg, aber wenn man länger darüber nachdenkt (was ich tue), liegt in dem Stilmittel der &lt;a href=&#34;https://mikrobi.libralop.de/th%c3%bcringer-wald-deutschland-22-02-uhr&#34; target=&#34;_blank&#34;&gt;Fabel&lt;/a&gt; viel Lehrreiches. Genauso auch die Ermutigung, andere Perspektiven einzunehmen oder diese zumindest in Betracht zu ziehen. Die Fabel weist in ihrer Analogie auf einen Umstand hin, aus dem die Leser:innen dann ihre Schlüsse ziehen mögen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Gute: Man kann sich mit dem Nachdenken Zeit lassen. Oder die Erkenntnisse mit anderen Einflüssen verheiraten. Man geht aber immer klüger aus der Auseinandersetzung mit der Fabel. Auch wenn es eben dauert.&lt;/p&gt;</description>
      <content:encoded>&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Uhus. Eichhörnchen. Ähnlicher als man denken mag.&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Liest sich auf dem ersten Blick schräg, aber wenn man länger darüber nachdenkt (was ich tue), liegt in dem Stilmittel der &lt;a href=&#34;https://mikrobi.libralop.de/th%c3%bcringer-wald-deutschland-22-02-uhr&#34; target=&#34;_blank&#34;&gt;Fabel&lt;/a&gt; viel Lehrreiches. Genauso auch die Ermutigung, andere Perspektiven einzunehmen oder diese zumindest in Betracht zu ziehen. Die Fabel weist in ihrer Analogie auf einen Umstand hin, aus dem die Leser:innen dann ihre Schlüsse ziehen mögen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Gute: Man kann sich mit dem Nachdenken Zeit lassen. Oder die Erkenntnisse mit anderen Einflüssen verheiraten. Man geht aber immer klüger aus der Auseinandersetzung mit der Fabel. Auch wenn es eben dauert.&lt;/p&gt;
</content:encoded>
    </item>
    
    <item>
      <title>Status: Leichtigkeit</title>
      <link>https://loggbok.de/status/2026-02-15-leichtigkeit/</link>
      <guid isPermaLink="true">https://loggbok.de/status/2026-02-15-leichtigkeit/</guid>
      <pubDate>Sun, 15 Feb 2026 15:23:00 +0100</pubDate>
      <description>&lt;p&gt;Sonntag, spätes Frühstück mit Tee und dazu Jazz. Parallel habe ich das MacBook Pro der Liebsten grundsaniert. Ein Tag, der einfach dem Sein gewidmet ist - ohne klares Ziel, aber mit innerer Gelassenheit. Ich mag solche Tage sehr und würde mir mehr von dieser Leichtigkeit wünschen.&lt;/p&gt;</description>
      <content:encoded>&lt;p&gt;Sonntag, spätes Frühstück mit Tee und dazu Jazz. Parallel habe ich das MacBook Pro der Liebsten grundsaniert. Ein Tag, der einfach dem Sein gewidmet ist - ohne klares Ziel, aber mit innerer Gelassenheit. Ich mag solche Tage sehr und würde mir mehr von dieser Leichtigkeit wünschen.&lt;/p&gt;
</content:encoded>
    </item>
    
    <item>
      <title>Status: IRC-Update</title>
      <link>https://loggbok.de/status/2026-02-14-irc-update/</link>
      <guid isPermaLink="true">https://loggbok.de/status/2026-02-14-irc-update/</guid>
      <pubDate>Sat, 14 Feb 2026 21:21:00 +0100</pubDate>
      <description>&lt;p&gt;Der IRC-Channel ist jetzt ein Server - dank &lt;a href=&#34;https://pftnhr.xyz&#34; target=&#34;_blank&#34;&gt;Robert&lt;/a&gt;. &lt;a href=&#34;https://bln41.de&#34; target=&#34;_blank&#34;&gt;Björn&lt;/a&gt;, &lt;a href=&#34;https://herrmontag.de&#34; target=&#34;_blank&#34;&gt;Jan&lt;/a&gt; und &lt;a href=&#34;https://mthie.com&#34; target=&#34;_blank&#34;&gt;Martin&lt;/a&gt; sind natürlich dabei und vorhin kam &lt;a href=&#34;https://kobaltauge.de&#34; target=&#34;_blank&#34;&gt;Massimo&lt;/a&gt; auch dazu. Ich bin sehr dankbar für diese Konstante, die sich in den letzten Wochen gebildet hat. Jetzt muss nur noch &lt;a href=&#34;https://mikrobi.libralop.de&#34; target=&#34;_blank&#34;&gt;Hulot&lt;/a&gt; erscheinen und die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen ist komplett. Was für ein Setup.&lt;/p&gt;</description>
      <content:encoded>&lt;p&gt;Der IRC-Channel ist jetzt ein Server - dank &lt;a href=&#34;https://pftnhr.xyz&#34; target=&#34;_blank&#34;&gt;Robert&lt;/a&gt;. &lt;a href=&#34;https://bln41.de&#34; target=&#34;_blank&#34;&gt;Björn&lt;/a&gt;, &lt;a href=&#34;https://herrmontag.de&#34; target=&#34;_blank&#34;&gt;Jan&lt;/a&gt; und &lt;a href=&#34;https://mthie.com&#34; target=&#34;_blank&#34;&gt;Martin&lt;/a&gt; sind natürlich dabei und vorhin kam &lt;a href=&#34;https://kobaltauge.de&#34; target=&#34;_blank&#34;&gt;Massimo&lt;/a&gt; auch dazu. Ich bin sehr dankbar für diese Konstante, die sich in den letzten Wochen gebildet hat. Jetzt muss nur noch &lt;a href=&#34;https://mikrobi.libralop.de&#34; target=&#34;_blank&#34;&gt;Hulot&lt;/a&gt; erscheinen und die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen ist komplett. Was für ein Setup.&lt;/p&gt;
</content:encoded>
    </item>
    
    <item>
      <title>Ich bin also intolerant</title>
      <link>https://loggbok.de/posts/2026-02-14-ich-bin-also-intolerant/</link>
      <guid isPermaLink="true">https://loggbok.de/posts/2026-02-14-ich-bin-also-intolerant/</guid>
      <pubDate>Sat, 14 Feb 2026 13:44:00 +0100</pubDate>
      <description>&lt;p&gt;Und für Verbote bin ich auch. Und früher hätte ich ja viel interessanteres Zeug geschrieben. Den Ball flach halten sollte ich auch besser. KI ist eh da und wir sollten uns nicht so anstellen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das ist die eine Seite der Zusammenschau an Reaktionen auf meinen Beitrag. Und wenn ich das lese, frage ich mich, ob ich so missverständlich geschrieben habe oder ob man meine Aussagen missverstehen möchte. Weil es das eigene Weltbild piekst. Da sind wir aber beim Kern der Sache: Es gibt in der Realität nicht nur 0 und 1, sondern auch die Zwischentöne. Damit ich nochmals meine Intention darlege und ich nicht missverstanden werden kann, hier im Schnelldurchlauf:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Ich habe nichts gegen KI. Ich kritisiere nur, wie unreflektiert sie verwendet wird.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Ich habe nichts gegen einen punktuellen Einsatz von KI. Es ist nur sehr bescheiden, wenn ganze Blogs oder Artikel komplett der KI entstammen.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Solche komplett generierten Artikel habe ich kritisiert.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Ich habe mitgeteilt, dass &lt;em&gt;ich&lt;/em&gt; solche Artikel nicht mehr lesen möchte. Ein Verbot habe ich nicht gefordert.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Aus der Beobachtung, dass viele Menschen ähnlich wie ich denken, habe ich die marktwirtschaftliche Perspektive auf Angebot und Nachfrage eingebracht.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Marktwirtschaft basiert auf freien Entscheidungen, nicht auf Verboten.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Um das Ganze mal in ein Beispiel zu gießen: Wenn ich im Supermarkt beim Lebensmitteleinkauf Produkt A nicht mehr kaufe, weil mich die Qualität nicht überzeugt, ist das ja auch keine Intoleranz. Genau so verhält es sich mit Blogs. Eure Meinungsfreiheit wird 0,0 beschnitten, wenn ich eure Blogs nicht mehr lese. Andererseits gibt es für mich auch keine staatsbürgerliche Verpflichtung, bestimmte Inhalte lesen zu &lt;em&gt;müssen&lt;/em&gt; - besonders wenn sie ohne Mehrwert sind. Freiheit bedeutet übrigens auch, sich bewusst gegen etwas zu entscheiden oder es zu lassen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich finde es gelinde gesagt traurig, dass nur noch in Kontroversen gedacht wird und man eine solche Äußerung gerne zum Skandalon erhebt, um dann irgendwelche Zustände beklagen zu können und dann die Backlinks einsammeln zu dürfen. Dann aber zugleich den Verfall gesellschaftlichen Zusammenhalts zu beklagen und zu tun, als wäre die andere Seite schuld daran, ist an Bigotterie nicht zu überbieten. Wir machen Blogs und ringen nicht um den Frankfurter Buchpreis. Vielleicht sollten Andere auch mal den Ball flach halten. Und Artikel dem Sinn nach lesen, bevor man mit Schaum vorm Mund haarscharf vorbei zielende Repliken verfasst.&lt;/p&gt;</description>
      <content:encoded>&lt;p&gt;Und für Verbote bin ich auch. Und früher hätte ich ja viel interessanteres Zeug geschrieben. Den Ball flach halten sollte ich auch besser. KI ist eh da und wir sollten uns nicht so anstellen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das ist die eine Seite der Zusammenschau an Reaktionen auf meinen Beitrag. Und wenn ich das lese, frage ich mich, ob ich so missverständlich geschrieben habe oder ob man meine Aussagen missverstehen möchte. Weil es das eigene Weltbild piekst. Da sind wir aber beim Kern der Sache: Es gibt in der Realität nicht nur 0 und 1, sondern auch die Zwischentöne. Damit ich nochmals meine Intention darlege und ich nicht missverstanden werden kann, hier im Schnelldurchlauf:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Ich habe nichts gegen KI. Ich kritisiere nur, wie unreflektiert sie verwendet wird.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Ich habe nichts gegen einen punktuellen Einsatz von KI. Es ist nur sehr bescheiden, wenn ganze Blogs oder Artikel komplett der KI entstammen.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Solche komplett generierten Artikel habe ich kritisiert.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Ich habe mitgeteilt, dass &lt;em&gt;ich&lt;/em&gt; solche Artikel nicht mehr lesen möchte. Ein Verbot habe ich nicht gefordert.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Aus der Beobachtung, dass viele Menschen ähnlich wie ich denken, habe ich die marktwirtschaftliche Perspektive auf Angebot und Nachfrage eingebracht.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Marktwirtschaft basiert auf freien Entscheidungen, nicht auf Verboten.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Um das Ganze mal in ein Beispiel zu gießen: Wenn ich im Supermarkt beim Lebensmitteleinkauf Produkt A nicht mehr kaufe, weil mich die Qualität nicht überzeugt, ist das ja auch keine Intoleranz. Genau so verhält es sich mit Blogs. Eure Meinungsfreiheit wird 0,0 beschnitten, wenn ich eure Blogs nicht mehr lese. Andererseits gibt es für mich auch keine staatsbürgerliche Verpflichtung, bestimmte Inhalte lesen zu &lt;em&gt;müssen&lt;/em&gt; - besonders wenn sie ohne Mehrwert sind. Freiheit bedeutet übrigens auch, sich bewusst gegen etwas zu entscheiden oder es zu lassen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich finde es gelinde gesagt traurig, dass nur noch in Kontroversen gedacht wird und man eine solche Äußerung gerne zum Skandalon erhebt, um dann irgendwelche Zustände beklagen zu können und dann die Backlinks einsammeln zu dürfen. Dann aber zugleich den Verfall gesellschaftlichen Zusammenhalts zu beklagen und zu tun, als wäre die andere Seite schuld daran, ist an Bigotterie nicht zu überbieten. Wir machen Blogs und ringen nicht um den Frankfurter Buchpreis. Vielleicht sollten Andere auch mal den Ball flach halten. Und Artikel dem Sinn nach lesen, bevor man mit Schaum vorm Mund haarscharf vorbei zielende Repliken verfasst.&lt;/p&gt;
</content:encoded>
    </item>
    
    <item>
      <title>Niemand braucht AI-Slop</title>
      <link>https://loggbok.de/posts/2026-02-13-niemand-braucht-aislop/</link>
      <guid isPermaLink="true">https://loggbok.de/posts/2026-02-13-niemand-braucht-aislop/</guid>
      <pubDate>Fri, 13 Feb 2026 16:03:00 +0100</pubDate>
      <description>&lt;p&gt;Nachdem ich vorgestern ja die Frage stellte, ob wir Bloggenden denn müde seien, habe ich gestern Abend und heute Vormittag mittelschwere Blutstürze bekommen (meine Follower auf Mastodon bekamen das in erster Reihe mit). Der Hintergrund war, dass ich über Rivva einen Artikel eines Bloggers entdeckte, den ich bisher als reflektierten und vor allem selbstständig denkenden Menschen wahrnahm. In einer gewissen Erwartungshaltung (auch in Bezug auf das Thema) öffnete ich also den Link und wurde gleich durch das AI-generierte Titelbild auf den Boden der Tatsachen zurück geholt. Als ich dann den Text durchscrollte, wurde ich wütend.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Denn es handelte sich um eine mehr oder weniger lieblos zusammen geworfene Struktur von zehn Punkten, die sehr erkennbar in AI gefiltert und formuliert wurden. Nichts daran war originell oder lösungsorientiert, sondern einfach nur eine Anhäufung von inhaltlichen Plattitüden. Mich hat es wütend gemacht, weil ich in diesem Moment meine Aufmerksamkeit einem Produkt widmen wollte, was offenkundig nicht ansatzweise belastbar ist. Es ist ganz einfach: Ich lese Blogs nicht, weil ich KI-generierte Texte konsumieren möchte. Wenn das der Fall ist, öffne ich die Seite einer KI und generiere mir diese Inhalte. Wenn ich ein Blog öffne, erwarte ich Inhalte einer bloggenden Person. Die sich Gedanken gemacht hat und diese mitteilt. Gleich ob strukturiert oder aus dem Affekt heraus. Denn dafür gebe ich meine Lebenszeit und Aufmerksamkeit her. Also wäre es doch nur fair, wenn Invest und Produkt in einer gewissen Relation von Werten stehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wer sein Blog für solche Slops verwendet, macht nichts Anderes als wenn sie oder er KI-Grütze auf Social Media veröffentlicht. Das führt Menschen in die Irre, stiehlt ihre Ressourcen und sorgt nur für Unmut. Gerade dann, wenn man sich einer Historie in Blogger-Jahren rühmt. Wenn trotzdem solcher Slop veröffentlicht wird, muss ich annehmen, dass einem die Leserschaft egal ist. Und dann ist für mich das Resultat, dass mir diese Blogs egal sind. Weil mir meine Ressourcen zu wertvoll sind.&lt;/p&gt;</description>
      <content:encoded>&lt;p&gt;Nachdem ich vorgestern ja die Frage stellte, ob wir Bloggenden denn müde seien, habe ich gestern Abend und heute Vormittag mittelschwere Blutstürze bekommen (meine Follower auf Mastodon bekamen das in erster Reihe mit). Der Hintergrund war, dass ich über Rivva einen Artikel eines Bloggers entdeckte, den ich bisher als reflektierten und vor allem selbstständig denkenden Menschen wahrnahm. In einer gewissen Erwartungshaltung (auch in Bezug auf das Thema) öffnete ich also den Link und wurde gleich durch das AI-generierte Titelbild auf den Boden der Tatsachen zurück geholt. Als ich dann den Text durchscrollte, wurde ich wütend.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Denn es handelte sich um eine mehr oder weniger lieblos zusammen geworfene Struktur von zehn Punkten, die sehr erkennbar in AI gefiltert und formuliert wurden. Nichts daran war originell oder lösungsorientiert, sondern einfach nur eine Anhäufung von inhaltlichen Plattitüden. Mich hat es wütend gemacht, weil ich in diesem Moment meine Aufmerksamkeit einem Produkt widmen wollte, was offenkundig nicht ansatzweise belastbar ist. Es ist ganz einfach: Ich lese Blogs nicht, weil ich KI-generierte Texte konsumieren möchte. Wenn das der Fall ist, öffne ich die Seite einer KI und generiere mir diese Inhalte. Wenn ich ein Blog öffne, erwarte ich Inhalte einer bloggenden Person. Die sich Gedanken gemacht hat und diese mitteilt. Gleich ob strukturiert oder aus dem Affekt heraus. Denn dafür gebe ich meine Lebenszeit und Aufmerksamkeit her. Also wäre es doch nur fair, wenn Invest und Produkt in einer gewissen Relation von Werten stehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wer sein Blog für solche Slops verwendet, macht nichts Anderes als wenn sie oder er KI-Grütze auf Social Media veröffentlicht. Das führt Menschen in die Irre, stiehlt ihre Ressourcen und sorgt nur für Unmut. Gerade dann, wenn man sich einer Historie in Blogger-Jahren rühmt. Wenn trotzdem solcher Slop veröffentlicht wird, muss ich annehmen, dass einem die Leserschaft egal ist. Und dann ist für mich das Resultat, dass mir diese Blogs egal sind. Weil mir meine Ressourcen zu wertvoll sind.&lt;/p&gt;
</content:encoded>
    </item>
    
    <item>
      <title>Status: Neue Horizonte</title>
      <link>https://loggbok.de/status/2026-02-12-neue-horizonte/</link>
      <guid isPermaLink="true">https://loggbok.de/status/2026-02-12-neue-horizonte/</guid>
      <pubDate>Thu, 12 Feb 2026 11:03:00 +0100</pubDate>
      <description>&lt;p&gt;Gestern erhielt ich eine Information, die mich im Laufe des Nachmittags umtrieb. Diese Information ist ein Zeichen des Vertrauens, aber noch mit viel Konjunktiv versehen. Inzwischen bin ich wieder entspannter, aber die Maschinerie der Selbstzweifel rattert natürlich unbewusst weiter. Bin ich schon so weit, könnte ich dieses Vertrauen auch angemessen ausfüllen? Andererseits ist die beste Zeit zum Erkunden neuer Horizonte jetzt. Und diese Information hätte mich nicht erreicht, wenn nicht jemand glauben würde, dass es so sinnvoll wäre.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Alles wird sich fügen, so wie es richtig ist.&lt;/p&gt;</description>
      <content:encoded>&lt;p&gt;Gestern erhielt ich eine Information, die mich im Laufe des Nachmittags umtrieb. Diese Information ist ein Zeichen des Vertrauens, aber noch mit viel Konjunktiv versehen. Inzwischen bin ich wieder entspannter, aber die Maschinerie der Selbstzweifel rattert natürlich unbewusst weiter. Bin ich schon so weit, könnte ich dieses Vertrauen auch angemessen ausfüllen? Andererseits ist die beste Zeit zum Erkunden neuer Horizonte jetzt. Und diese Information hätte mich nicht erreicht, wenn nicht jemand glauben würde, dass es so sinnvoll wäre.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Alles wird sich fügen, so wie es richtig ist.&lt;/p&gt;
</content:encoded>
    </item>
    
    <item>
      <title>Sind wir müde?</title>
      <link>https://loggbok.de/posts/2026-02-11-sind-wir-muede/</link>
      <guid isPermaLink="true">https://loggbok.de/posts/2026-02-11-sind-wir-muede/</guid>
      <pubDate>Wed, 11 Feb 2026 10:52:00 +0100</pubDate>
      <description>&lt;p&gt;In den letzten Wochen fiel es mir erst schleichend, dann immer stärker auf. Die Schlagzahl an Posts auf den von mir geschätzten Blogs hat sich reduziert. Schaue ich in die RSS News, gab es früher zehn bis fünfzehn Beiträge pro Tag. Jetzt sind es vier bis fünf. Auch im Gesamtkosmos von UberBlogr fühlt es sich wie eine leichte Delle an. Vielleicht gar nicht so sehr in der Quantität, aber in der Zusammenwirkung. Es scheint, als wäre der erste Enthusiasmus einer Geschäftigkeit in kleineren Zirkeln gewichen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Natürlich ist UberBlogr keine Community, sondern &amp;ldquo;nur&amp;rdquo; ein Webring. Aber für mich steht trotzdem ein Vernetzungsgedanke dahinter, Menschen mit einer gemeinsamen Passion und vielleicht sogar Interessen. Daraus ist beispielsweise auch der IRC-Kanal entwachsen, der mittlerweile Teil der täglichen Aktivitäten ist. Aber auch hier hat sich das Nutzerpotenzial auf eine Fraktion verstetigt - die aber auch eine sehr großte Schnittmenge an Interessen und Themen hat. In dem Zuge hatten mthie™️ und ich gestern eine Unterhaltung, in der er mir mein Gefühl auch bestätigte: es wird irgendwie etwas weniger an Beiträgen. Und auch generischer.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zu den Gründen kann nur gemutmaßt werden. Es gab letztes Jahr die eine oder andere Kontroverse zu der Frage, was und wie Blogs denn sein müssen. Ob KI dazu gehört. Ob es noch Meinungsfreiheit gewährleisten würde, wenn Leute sagen, dass sie bei Nichtgefallen dann Blogs halt auch nicht lesen. Alles am Ende Diskussionen, die darin endeten, dass doch jede:r weiter in der eigenen Suppe rührt. Und vielleicht hier und dort Verletzungen entstanden. Dazu das Ringen um Aufmerksamkeiten, Reichweiten und Engagement - auch in Auseinandersetzungen manifestiert. Am Ende ist alles nur individuelle Perspektive, es gibt keine Industriestandards für Blogs. Und das ist das Gute.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Oder liegt es einfach an der Weltlage, dem Wetter oder bilde ich es mir einfach nur ein? Alles Spekulation, am Ende zählt nur das geschriebene Wort. Davon wünsche ich mir mehr, ohne Abwägungen oder Kalkül. Einfach pure Gedanken, transformiert in Code und gebannt auf Bildschirmen. Müdigkeit vergeht, wenn man in die Bewegung gerät.&lt;/p&gt;</description>
      <content:encoded>&lt;p&gt;In den letzten Wochen fiel es mir erst schleichend, dann immer stärker auf. Die Schlagzahl an Posts auf den von mir geschätzten Blogs hat sich reduziert. Schaue ich in die RSS News, gab es früher zehn bis fünfzehn Beiträge pro Tag. Jetzt sind es vier bis fünf. Auch im Gesamtkosmos von UberBlogr fühlt es sich wie eine leichte Delle an. Vielleicht gar nicht so sehr in der Quantität, aber in der Zusammenwirkung. Es scheint, als wäre der erste Enthusiasmus einer Geschäftigkeit in kleineren Zirkeln gewichen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Natürlich ist UberBlogr keine Community, sondern &amp;ldquo;nur&amp;rdquo; ein Webring. Aber für mich steht trotzdem ein Vernetzungsgedanke dahinter, Menschen mit einer gemeinsamen Passion und vielleicht sogar Interessen. Daraus ist beispielsweise auch der IRC-Kanal entwachsen, der mittlerweile Teil der täglichen Aktivitäten ist. Aber auch hier hat sich das Nutzerpotenzial auf eine Fraktion verstetigt - die aber auch eine sehr großte Schnittmenge an Interessen und Themen hat. In dem Zuge hatten mthie™️ und ich gestern eine Unterhaltung, in der er mir mein Gefühl auch bestätigte: es wird irgendwie etwas weniger an Beiträgen. Und auch generischer.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zu den Gründen kann nur gemutmaßt werden. Es gab letztes Jahr die eine oder andere Kontroverse zu der Frage, was und wie Blogs denn sein müssen. Ob KI dazu gehört. Ob es noch Meinungsfreiheit gewährleisten würde, wenn Leute sagen, dass sie bei Nichtgefallen dann Blogs halt auch nicht lesen. Alles am Ende Diskussionen, die darin endeten, dass doch jede:r weiter in der eigenen Suppe rührt. Und vielleicht hier und dort Verletzungen entstanden. Dazu das Ringen um Aufmerksamkeiten, Reichweiten und Engagement - auch in Auseinandersetzungen manifestiert. Am Ende ist alles nur individuelle Perspektive, es gibt keine Industriestandards für Blogs. Und das ist das Gute.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Oder liegt es einfach an der Weltlage, dem Wetter oder bilde ich es mir einfach nur ein? Alles Spekulation, am Ende zählt nur das geschriebene Wort. Davon wünsche ich mir mehr, ohne Abwägungen oder Kalkül. Einfach pure Gedanken, transformiert in Code und gebannt auf Bildschirmen. Müdigkeit vergeht, wenn man in die Bewegung gerät.&lt;/p&gt;
</content:encoded>
    </item>
    
    <item>
      <title>Status: Jazz hören</title>
      <link>https://loggbok.de/status/2026-02-08-jazz-hoeren/</link>
      <guid isPermaLink="true">https://loggbok.de/status/2026-02-08-jazz-hoeren/</guid>
      <pubDate>Sun, 08 Feb 2026 21:41:00 +0100</pubDate>
      <description>&lt;p&gt;Wenig gibt mir vergleichbar inneren Frieden als mir die Kopfhörer aufzusetzen und Jazz zu hören. Vielleicht weil ich mit dieser Musik aufwuchs. Möglicherweise aber auch, weil Jazz eine Grundstimmung ausstrahlt, der ich mich verbunden fühle. Pendelnd zwischen cool und verspielt, niemals aufdringlich oder extrem. Diese Leichtigkeit löst in mir große Zufriedenheit aus.&lt;/p&gt;</description>
      <content:encoded>&lt;p&gt;Wenig gibt mir vergleichbar inneren Frieden als mir die Kopfhörer aufzusetzen und Jazz zu hören. Vielleicht weil ich mit dieser Musik aufwuchs. Möglicherweise aber auch, weil Jazz eine Grundstimmung ausstrahlt, der ich mich verbunden fühle. Pendelnd zwischen cool und verspielt, niemals aufdringlich oder extrem. Diese Leichtigkeit löst in mir große Zufriedenheit aus.&lt;/p&gt;
</content:encoded>
    </item>
    
    <item>
      <title>Status: Bullshit-Filter</title>
      <link>https://loggbok.de/status/2026-02-06-bullshit-filter/</link>
      <guid isPermaLink="true">https://loggbok.de/status/2026-02-06-bullshit-filter/</guid>
      <pubDate>Fri, 06 Feb 2026 21:57:00 +0100</pubDate>
      <description>&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Hast du gehört, was der Hallervorden gesagt hat?&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;fragt mich die Liebste. Nein, habe ich nicht. Ignoranz ist der beste Bullshit-Filter, immer anwendbar und sehr zuverlässig.&lt;/p&gt;</description>
      <content:encoded>&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Hast du gehört, was der Hallervorden gesagt hat?&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;fragt mich die Liebste. Nein, habe ich nicht. Ignoranz ist der beste Bullshit-Filter, immer anwendbar und sehr zuverlässig.&lt;/p&gt;
</content:encoded>
    </item>
    
    <item>
      <title>So richtig denken</title>
      <link>https://loggbok.de/posts/2026-02-06-so-richtig-denken/</link>
      <guid isPermaLink="true">https://loggbok.de/posts/2026-02-06-so-richtig-denken/</guid>
      <pubDate>Fri, 06 Feb 2026 13:02:00 +0100</pubDate>
      <description>&lt;p&gt;Auf seinem Blog stellt Thomas &lt;a href=&#34;https://gigold.me/blog/vermisse-richtig-nachzudenken&#34; target=&#34;_blank&#34;&gt;die Frage&lt;/a&gt;, wann wir Lesenden denn das letzte Mal so richtig hart nachgedacht hätten. Eine angesichts der pandemischen Ausbreitung an Nutzung von KI-Modellen sicherlich berechtigte Frage - aber von welcher Dimension sprechen wir denn?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Denkprozess erfordert einen wesentlichen Parameter: das Ziel. Dabei kann bidirektional gedacht werden, ob vom Ausgangs- oder vom Endpunkt. KI-Nutzung entkoppelt von dieser Fähigkeit, da sie Abwägungsprozesse und Risikenbewertung glättet und damit die Komplexität von Entscheidungssituationen abkappt. Das rächt sich bei völliger Übernahme der Ergebnisse. Die besondere Gefahr liegt dabei in der Ungeduld, also der unmittelbaren Erwartung von konkreten Strategien oder Umsetzungsarbeiten zur Bewältigung von Herausforderungen. Hegel führte dazu aus, dass Ungeduld das Unmögliche verlange - nämlich die Erreichung des Ziels ohne die Mittel. Diese Mittel verfügt auch nicht die KI, sie summiert nur Wissenszustände aus verschiedentlichen Quellen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Notwendigkeit, &lt;em&gt;hart&lt;/em&gt; zu denken ergibt sich auch aus der gestellten Aufgabe: Muss ich eine kurzfristige Entscheidung ohne große Konsequenzenrisiken treffen (Sehr triviales Beispiel: Was essen wir heute Abend?) oder im Verlauf eines Projekts nach Eintreten eines Problems den weiteren Prozess reevaluieren - eingedenk aller Kommunikations- und Prozessschritte. Zudem kommt der Aspekt, ob &lt;em&gt;hartes&lt;/em&gt; Denken überhaupt sinnvoll ist: Entscheidungen können durch Abwägen jeder Granularität auch &lt;em&gt;zerdacht&lt;/em&gt; werden und die Entscheidung sich im späteren Verlauf als schädlich erweisen. Diese Einschätzung ist Teil eines Denkprozesses, aber hier kommt es auf die Perspektive und die Rolle in der Aufgabe sowie die pragmatische Handhabbarkeit an.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mein persönlicher Ansatz ist, mir immer das Ziel kurz klar zu machen: Was möchte ich erreichen, wie ist für eventuell Beteiligte der beste Ausgang bzw. der gangbarste Kompromiss? Daraus leiten sich Abwägungen und Risiken gut ab und ich kann je nach Schwere der Entscheidung mit Pro/Contra-Einschätzungen eine zu dem Zeitpunkt fundierte Entscheidung treffen. Die Zeit fürs Durchdenken nehme ich mir bewusst, aber so wie es in den Ablauf passt. Das kann auch in Alltagssituationen sein, in denen ich &lt;em&gt;mechanisch&lt;/em&gt; Tätigkeiten ausführe und Denkkapazität anderweitig nutzen kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In der Bewertung bin ich mir mit Thomas aber einig: Nachdenken macht Spaß und kann gut gesteuert Wirkung erzeugen. Im Zweifel auch gemeinsam, so werden Perspektiven unterschiedlicher Art berücksichtigt und die Lösung bessser.&lt;/p&gt;</description>
      <content:encoded>&lt;p&gt;Auf seinem Blog stellt Thomas &lt;a href=&#34;https://gigold.me/blog/vermisse-richtig-nachzudenken&#34; target=&#34;_blank&#34;&gt;die Frage&lt;/a&gt;, wann wir Lesenden denn das letzte Mal so richtig hart nachgedacht hätten. Eine angesichts der pandemischen Ausbreitung an Nutzung von KI-Modellen sicherlich berechtigte Frage - aber von welcher Dimension sprechen wir denn?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Denkprozess erfordert einen wesentlichen Parameter: das Ziel. Dabei kann bidirektional gedacht werden, ob vom Ausgangs- oder vom Endpunkt. KI-Nutzung entkoppelt von dieser Fähigkeit, da sie Abwägungsprozesse und Risikenbewertung glättet und damit die Komplexität von Entscheidungssituationen abkappt. Das rächt sich bei völliger Übernahme der Ergebnisse. Die besondere Gefahr liegt dabei in der Ungeduld, also der unmittelbaren Erwartung von konkreten Strategien oder Umsetzungsarbeiten zur Bewältigung von Herausforderungen. Hegel führte dazu aus, dass Ungeduld das Unmögliche verlange - nämlich die Erreichung des Ziels ohne die Mittel. Diese Mittel verfügt auch nicht die KI, sie summiert nur Wissenszustände aus verschiedentlichen Quellen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Notwendigkeit, &lt;em&gt;hart&lt;/em&gt; zu denken ergibt sich auch aus der gestellten Aufgabe: Muss ich eine kurzfristige Entscheidung ohne große Konsequenzenrisiken treffen (Sehr triviales Beispiel: Was essen wir heute Abend?) oder im Verlauf eines Projekts nach Eintreten eines Problems den weiteren Prozess reevaluieren - eingedenk aller Kommunikations- und Prozessschritte. Zudem kommt der Aspekt, ob &lt;em&gt;hartes&lt;/em&gt; Denken überhaupt sinnvoll ist: Entscheidungen können durch Abwägen jeder Granularität auch &lt;em&gt;zerdacht&lt;/em&gt; werden und die Entscheidung sich im späteren Verlauf als schädlich erweisen. Diese Einschätzung ist Teil eines Denkprozesses, aber hier kommt es auf die Perspektive und die Rolle in der Aufgabe sowie die pragmatische Handhabbarkeit an.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mein persönlicher Ansatz ist, mir immer das Ziel kurz klar zu machen: Was möchte ich erreichen, wie ist für eventuell Beteiligte der beste Ausgang bzw. der gangbarste Kompromiss? Daraus leiten sich Abwägungen und Risiken gut ab und ich kann je nach Schwere der Entscheidung mit Pro/Contra-Einschätzungen eine zu dem Zeitpunkt fundierte Entscheidung treffen. Die Zeit fürs Durchdenken nehme ich mir bewusst, aber so wie es in den Ablauf passt. Das kann auch in Alltagssituationen sein, in denen ich &lt;em&gt;mechanisch&lt;/em&gt; Tätigkeiten ausführe und Denkkapazität anderweitig nutzen kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In der Bewertung bin ich mir mit Thomas aber einig: Nachdenken macht Spaß und kann gut gesteuert Wirkung erzeugen. Im Zweifel auch gemeinsam, so werden Perspektiven unterschiedlicher Art berücksichtigt und die Lösung bessser.&lt;/p&gt;
</content:encoded>
    </item>
    
    <item>
      <title>Status: Klares Wasser</title>
      <link>https://loggbok.de/status/2026-02-02-klares-wasser/</link>
      <guid isPermaLink="true">https://loggbok.de/status/2026-02-02-klares-wasser/</guid>
      <pubDate>Mon, 02 Feb 2026 16:51:00 +0100</pubDate>
      <description>&lt;p&gt;Nach der Diskussion um Rivva nahm Frank heute nochmal &lt;a href=&#34;https://blog.rivva.de/zehn-cent&#34; target=&#34;_blank&#34;&gt;zehn Cent&lt;/a&gt; in die Hand und warf sie in den Fluss, um Klarheit zu schaffen - mit der gleichzeitigen Bitte um Feedback. Ich habe mich in den letzten Tagen schon allein aus Kapazitätsgründen nicht eingehend mit der Thematik befasst, aber die Diskussion latent mitverfolgt und würde auch gern meine Gedanken teilen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für mich ist nicht klar, wofür denn jetzt konkret Unterstützung erbeten ist. Der aktuelle Post liest sich nach der Bitte, das Hosting zu subventionieren. Die Summe von zehn Cent pro Tag vermittelt zumindest den Eindruck. Bisher verstand ich aber, dass es um die Weiterentwicklung ging, für die nicht das aus Franks Sicht notwendige Backing vorhanden ist. Gleichzeitig verspüre ich auch, dass bisherige Unterstützer:innen keinen Mehrwert in Form von Transparenz an der Weiterentwicklung sehen und somit ihren Zufluss stoppten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nicht nur ich wäre bereit, partizipativ an einem neuen Rivva mitzuwirken - aber der Fluss braucht wahrnehmbare Klarheit. Und auch den geebneten Verlauf, der Menschen zur Mitwirkung als Landschaftspfleger:innen motiviert.&lt;/p&gt;</description>
      <content:encoded>&lt;p&gt;Nach der Diskussion um Rivva nahm Frank heute nochmal &lt;a href=&#34;https://blog.rivva.de/zehn-cent&#34; target=&#34;_blank&#34;&gt;zehn Cent&lt;/a&gt; in die Hand und warf sie in den Fluss, um Klarheit zu schaffen - mit der gleichzeitigen Bitte um Feedback. Ich habe mich in den letzten Tagen schon allein aus Kapazitätsgründen nicht eingehend mit der Thematik befasst, aber die Diskussion latent mitverfolgt und würde auch gern meine Gedanken teilen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für mich ist nicht klar, wofür denn jetzt konkret Unterstützung erbeten ist. Der aktuelle Post liest sich nach der Bitte, das Hosting zu subventionieren. Die Summe von zehn Cent pro Tag vermittelt zumindest den Eindruck. Bisher verstand ich aber, dass es um die Weiterentwicklung ging, für die nicht das aus Franks Sicht notwendige Backing vorhanden ist. Gleichzeitig verspüre ich auch, dass bisherige Unterstützer:innen keinen Mehrwert in Form von Transparenz an der Weiterentwicklung sehen und somit ihren Zufluss stoppten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nicht nur ich wäre bereit, partizipativ an einem neuen Rivva mitzuwirken - aber der Fluss braucht wahrnehmbare Klarheit. Und auch den geebneten Verlauf, der Menschen zur Mitwirkung als Landschaftspfleger:innen motiviert.&lt;/p&gt;
</content:encoded>
    </item>
    
    <item>
      <title>Alles auf Effizienz</title>
      <link>https://loggbok.de/posts/2026-02-02-alles-auf-effizienz/</link>
      <guid isPermaLink="true">https://loggbok.de/posts/2026-02-02-alles-auf-effizienz/</guid>
      <pubDate>Mon, 02 Feb 2026 11:15:00 +0100</pubDate>
      <description>&lt;p&gt;Selbstoptimierung ist nichts Anderes als Selbstbetrug. Sie gaukelt einem vor, dass man in der gleichen Zeit viel mehr Dinge schaffen kann. Am Ende ist man vielleicht vordergründig leistungsfähiger, niemand sieht aber den dafür nötigen administrativen Aufwand oder die körperlichen Grenzen, die dafür überschreitet werden. Oder die Reibungen, die im interdisziplinären Austausch entstehen - weil Verantwortungen die ganze Zeit hin und her geschubst werden und daraus bei allen ungute Gefühle entstehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir jagen wie Kleinkinder zu Weihnachten den Glücksgefühlen im Alltag hinterher, bestellen uns ach so praktische und gleichzeitig sinnlose Helferchen in Form von Geräten ins Haus. Diese sollen banale Aufgaben lösen, kosten am Ende aber mehr Zeit und bringen kein wesentlich besseres Ergebnis zu Tage. Dabei hören wir ewig lange Sprachnachrichten auf 1,5facher Geschwindigkeit und müssen uns Informationen zusammen puzzeln, die mit 25 Sekunden Telefonat bereits verständlich ausgetauscht wären. Unser Privatleben wird in delegierbare und persönlich verpflichtende Aufgaben priorisiert, Routine wird zur Abarbeitungsschlange mit kritischem Blick auf Aufwand und Ertrag.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dabei verbiegen wir uns tagtäglich gegen jede Natur und erkennen situativ gerne an Feiertagen mit darum garnierten Urlaub oder in Momenten der inneren Zweifel: Was wir da tun, ist eigentlich völliger Wahnsinn. Nur um dann nochmals durchzuatmen und kurz darauf das Hamsterrad mit der gleichen fröhlichen Energie zu besteigen. Das nennen wir Pflichtbewusstsein. Dabei hoffen wir, dass uns segensreiche Erfindungen wie KI oder andere Automatismen ohne große Vorleistung unterstützen. Denn unser Alltag ist ja so beschwerlich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Wahrheit ist, dass uns all das von dem entkoppelt, was wirklich effizient ist: Entscheidungen treffen, was uns wirklich wichtig ist. Dafür auch in Kauf zu nehmen, dass Ressourcen knapper sein könnten oder unsere Zeit sich anders staffelt, weil wir sie anders einsetzen. Nah an dem zu sein, was die wirklich wesentlichen Eckpfeiler unserer Leben ist und für das den Raum setzen, was uns gut tun und glücklich macht. All work and no play makes Jack a dull boy. Wir sind nicht dafür da um nur zu funktionieren. Aber dafür, ein selbstbestimmtes Leben mit viel Platz für das Wertvolle zu führen.&lt;/p&gt;</description>
      <content:encoded>&lt;p&gt;Selbstoptimierung ist nichts Anderes als Selbstbetrug. Sie gaukelt einem vor, dass man in der gleichen Zeit viel mehr Dinge schaffen kann. Am Ende ist man vielleicht vordergründig leistungsfähiger, niemand sieht aber den dafür nötigen administrativen Aufwand oder die körperlichen Grenzen, die dafür überschreitet werden. Oder die Reibungen, die im interdisziplinären Austausch entstehen - weil Verantwortungen die ganze Zeit hin und her geschubst werden und daraus bei allen ungute Gefühle entstehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir jagen wie Kleinkinder zu Weihnachten den Glücksgefühlen im Alltag hinterher, bestellen uns ach so praktische und gleichzeitig sinnlose Helferchen in Form von Geräten ins Haus. Diese sollen banale Aufgaben lösen, kosten am Ende aber mehr Zeit und bringen kein wesentlich besseres Ergebnis zu Tage. Dabei hören wir ewig lange Sprachnachrichten auf 1,5facher Geschwindigkeit und müssen uns Informationen zusammen puzzeln, die mit 25 Sekunden Telefonat bereits verständlich ausgetauscht wären. Unser Privatleben wird in delegierbare und persönlich verpflichtende Aufgaben priorisiert, Routine wird zur Abarbeitungsschlange mit kritischem Blick auf Aufwand und Ertrag.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dabei verbiegen wir uns tagtäglich gegen jede Natur und erkennen situativ gerne an Feiertagen mit darum garnierten Urlaub oder in Momenten der inneren Zweifel: Was wir da tun, ist eigentlich völliger Wahnsinn. Nur um dann nochmals durchzuatmen und kurz darauf das Hamsterrad mit der gleichen fröhlichen Energie zu besteigen. Das nennen wir Pflichtbewusstsein. Dabei hoffen wir, dass uns segensreiche Erfindungen wie KI oder andere Automatismen ohne große Vorleistung unterstützen. Denn unser Alltag ist ja so beschwerlich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Wahrheit ist, dass uns all das von dem entkoppelt, was wirklich effizient ist: Entscheidungen treffen, was uns wirklich wichtig ist. Dafür auch in Kauf zu nehmen, dass Ressourcen knapper sein könnten oder unsere Zeit sich anders staffelt, weil wir sie anders einsetzen. Nah an dem zu sein, was die wirklich wesentlichen Eckpfeiler unserer Leben ist und für das den Raum setzen, was uns gut tun und glücklich macht. All work and no play makes Jack a dull boy. Wir sind nicht dafür da um nur zu funktionieren. Aber dafür, ein selbstbestimmtes Leben mit viel Platz für das Wertvolle zu führen.&lt;/p&gt;
</content:encoded>
    </item>
    
    <item>
      <title>Status: Weltschmerz</title>
      <link>https://loggbok.de/status/2026-01-26-weltschmerz/</link>
      <guid isPermaLink="true">https://loggbok.de/status/2026-01-26-weltschmerz/</guid>
      <pubDate>Mon, 26 Jan 2026 22:16:00 +0100</pubDate>
      <description>&lt;p&gt;Unser Gehirn ist nicht dafür gemacht, alles zu verstehen. Wichtig ist, dass wir Werte haben und uns das gewisste Stück Menschlichkeit nicht abgeht. Empathie zum Beispiel und die Fähigkeit, anderen zuhören zu können. Darauf zu schauen, was uns als Gemeinschaft zusammen hält. Und nicht auf das, was Keile zwischen uns treibt. Oder denen freie Hand zu lassen, die vom Leid oder der Unfreiheit Anderer leben und profitieren. Und in all dem Elend, dass uns jeden Tag in Form von Nachrichten anschreit, dürfen wir uns immer noch an den Wundern der Welt erfreuen. Oder Anderen ein Lächeln schenken. Auch so wird die Welt ein besserer Ort. Im Kleinen steckt viel Großes.&lt;/p&gt;</description>
      <content:encoded>&lt;p&gt;Unser Gehirn ist nicht dafür gemacht, alles zu verstehen. Wichtig ist, dass wir Werte haben und uns das gewisste Stück Menschlichkeit nicht abgeht. Empathie zum Beispiel und die Fähigkeit, anderen zuhören zu können. Darauf zu schauen, was uns als Gemeinschaft zusammen hält. Und nicht auf das, was Keile zwischen uns treibt. Oder denen freie Hand zu lassen, die vom Leid oder der Unfreiheit Anderer leben und profitieren. Und in all dem Elend, dass uns jeden Tag in Form von Nachrichten anschreit, dürfen wir uns immer noch an den Wundern der Welt erfreuen. Oder Anderen ein Lächeln schenken. Auch so wird die Welt ein besserer Ort. Im Kleinen steckt viel Großes.&lt;/p&gt;
</content:encoded>
    </item>
    
    <item>
      <title>Deutungshoheiten</title>
      <link>https://loggbok.de/posts/2026-01-25-deutungshoheiten/</link>
      <guid isPermaLink="true">https://loggbok.de/posts/2026-01-25-deutungshoheiten/</guid>
      <pubDate>Sun, 25 Jan 2026 18:29:00 +0100</pubDate>
      <description>&lt;p&gt;Wir Menschen sind schon eine eigenartige Spezies. Mit einem hochentwickeltem Denkapparat und Zugriff auf unendlich Wissen in verlässlichen Quellen ausgestattet hätten wir die Werkzeuge für eine progressive und tatkräftige Bewältigung von Herausforderungen. Stattdessen denken wir in Schablonen und eingeredeten oder selbst entwickelten Vorurteilen, die rein die eigene Bequemlichkeit verstetigen. Wir lassen uns von neoliberalen Hampelmännern erzählen, dass Infrastruktur um jeden Preis Geld erwirtschaften muss und sehen dann einfach zu, wie diese kaputt gespart wird. Um uns dann aufzuregen, dass man das mit uns gemacht hätte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Wahrheit ist, dass wir das mit uns machen lassen. Wir suhlen uns im Beklagen selbst verursachter Tatsachen und schauen uns abends im Fernsehen Talkshows voller Plattitüden an. In der Hoffnung, dass da jemand Verantwortliches mal die Hosen runter lässt oder verkündet, dass jetzt alles besser wird. Wir fordern Eigenverantwortung, räumen aber nicht den Schnee vor dem Haus. Wir erzählen, dass jeder Mensch so leben soll wie er es möchte, stülpen aber ungefragt &lt;em&gt;Wertebilder&lt;/em&gt; auf und führen Diskurse über die Notwendigkeit von Tannenbäumen zu Weihnachten in jedem Privathaushalt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir wollen Fortschritt um jeden Preis aber es soll sich bitte nichts ändern. Arbeitskräfte stehen im Mittelpunkt jeder Firma, sind aber eigentlich nur Kostentreiber. Wir sollen alle Kinder bekommen, die aber selber gar nicht betreuuen. Aber eigentlich doch, denn Kinderbetreuung kostet ja Geld. Und Steuern wollen wir am Liebsten gar nicht bezahlen, es soll aber alles funktionieren und der Staat sowie seine untergeordneten Organe in Bundesländern, Landkreisen, Städten und Gemeinden doch alles an möglichen und unmöglichen Aufgaben erfüllen. Aber wehe, man redet uns dann rein, wie wir unser Laub zu entsorgen hätten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und dann regen wir uns auf, dass tagtäglich um Deutungshoheiten gestritten wird oder jemand heute etwas und am Folgetag das Gegenteil davon postuliert? Wir wissen ja selber nicht mal, was wir wollen.&lt;/p&gt;</description>
      <content:encoded>&lt;p&gt;Wir Menschen sind schon eine eigenartige Spezies. Mit einem hochentwickeltem Denkapparat und Zugriff auf unendlich Wissen in verlässlichen Quellen ausgestattet hätten wir die Werkzeuge für eine progressive und tatkräftige Bewältigung von Herausforderungen. Stattdessen denken wir in Schablonen und eingeredeten oder selbst entwickelten Vorurteilen, die rein die eigene Bequemlichkeit verstetigen. Wir lassen uns von neoliberalen Hampelmännern erzählen, dass Infrastruktur um jeden Preis Geld erwirtschaften muss und sehen dann einfach zu, wie diese kaputt gespart wird. Um uns dann aufzuregen, dass man das mit uns gemacht hätte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Wahrheit ist, dass wir das mit uns machen lassen. Wir suhlen uns im Beklagen selbst verursachter Tatsachen und schauen uns abends im Fernsehen Talkshows voller Plattitüden an. In der Hoffnung, dass da jemand Verantwortliches mal die Hosen runter lässt oder verkündet, dass jetzt alles besser wird. Wir fordern Eigenverantwortung, räumen aber nicht den Schnee vor dem Haus. Wir erzählen, dass jeder Mensch so leben soll wie er es möchte, stülpen aber ungefragt &lt;em&gt;Wertebilder&lt;/em&gt; auf und führen Diskurse über die Notwendigkeit von Tannenbäumen zu Weihnachten in jedem Privathaushalt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir wollen Fortschritt um jeden Preis aber es soll sich bitte nichts ändern. Arbeitskräfte stehen im Mittelpunkt jeder Firma, sind aber eigentlich nur Kostentreiber. Wir sollen alle Kinder bekommen, die aber selber gar nicht betreuuen. Aber eigentlich doch, denn Kinderbetreuung kostet ja Geld. Und Steuern wollen wir am Liebsten gar nicht bezahlen, es soll aber alles funktionieren und der Staat sowie seine untergeordneten Organe in Bundesländern, Landkreisen, Städten und Gemeinden doch alles an möglichen und unmöglichen Aufgaben erfüllen. Aber wehe, man redet uns dann rein, wie wir unser Laub zu entsorgen hätten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und dann regen wir uns auf, dass tagtäglich um Deutungshoheiten gestritten wird oder jemand heute etwas und am Folgetag das Gegenteil davon postuliert? Wir wissen ja selber nicht mal, was wir wollen.&lt;/p&gt;
</content:encoded>
    </item>
    
    <item>
      <title>Auf die harte Tour</title>
      <link>https://loggbok.de/posts/2026-01-21-auf-die-harte-tour/</link>
      <guid isPermaLink="true">https://loggbok.de/posts/2026-01-21-auf-die-harte-tour/</guid>
      <pubDate>Wed, 21 Jan 2026 20:11:00 +0100</pubDate>
      <description>&lt;p&gt;Heute Mittag war auf einmal Zapfenstreich. Mein VPS machte keinen Mucks mehr. Laut Webinterface des Hosters war er betriebsbereit und auch über VNC erreichbar. Aber der Login funktionierte nicht mehr, genau so wenig war er per Ping erreichbar. Der Neustart dauerte ewig und auch die Neuinstallation verdächtig lang. Das Ergebnis blieb aber gleich: Es ging nichts mehr.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Also habe ich einen länger im Kopf schwelenden Plan umgesetzt, den bisherigen VPS gekündigt und bei Hetzner zugeschlagen. Aber wie nun aufsetzen? Auf Cloudron hatte ich keine Lust mehr, also beschloss ich spontan: Ich lerne Docker. Neunzig Minuten nach Bereitstellung war der Server konfiguriert, abgesichert und The Lounge betriebsbereit. Und mir hat sich nebenbei eine neue digitale Welt erschlossen. Nämlich die des Selberwerkelns mit Docker, fernab von vorgefertigter und sich immer kratzig anfühlender UI mit Beschränkungen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vor einiger Zeit noch wäre mir das zu heikel gewesen, jetzt habe ich ein paar Dokus gelesen und gemacht. Gleichzeitig konnte ich wieder hilfreiche Hinweise aus dem IRC mitnehmen, die mir die Config-Datei für The Lounge verbesserten. Aber ich bin auch froh, dass das jetzt nur der Bastelserver war, den ich sehr einfach &lt;em&gt;from scratch&lt;/em&gt; neu bauen konnte. Auf die harte Tour lernen macht so mehr Spaß.&lt;/p&gt;</description>
      <content:encoded>&lt;p&gt;Heute Mittag war auf einmal Zapfenstreich. Mein VPS machte keinen Mucks mehr. Laut Webinterface des Hosters war er betriebsbereit und auch über VNC erreichbar. Aber der Login funktionierte nicht mehr, genau so wenig war er per Ping erreichbar. Der Neustart dauerte ewig und auch die Neuinstallation verdächtig lang. Das Ergebnis blieb aber gleich: Es ging nichts mehr.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Also habe ich einen länger im Kopf schwelenden Plan umgesetzt, den bisherigen VPS gekündigt und bei Hetzner zugeschlagen. Aber wie nun aufsetzen? Auf Cloudron hatte ich keine Lust mehr, also beschloss ich spontan: Ich lerne Docker. Neunzig Minuten nach Bereitstellung war der Server konfiguriert, abgesichert und The Lounge betriebsbereit. Und mir hat sich nebenbei eine neue digitale Welt erschlossen. Nämlich die des Selberwerkelns mit Docker, fernab von vorgefertigter und sich immer kratzig anfühlender UI mit Beschränkungen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vor einiger Zeit noch wäre mir das zu heikel gewesen, jetzt habe ich ein paar Dokus gelesen und gemacht. Gleichzeitig konnte ich wieder hilfreiche Hinweise aus dem IRC mitnehmen, die mir die Config-Datei für The Lounge verbesserten. Aber ich bin auch froh, dass das jetzt nur der Bastelserver war, den ich sehr einfach &lt;em&gt;from scratch&lt;/em&gt; neu bauen konnte. Auf die harte Tour lernen macht so mehr Spaß.&lt;/p&gt;
</content:encoded>
    </item>
    
  </channel>
</rss>