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    <title>Loggbok</title>
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    <description>Loggbok</description>
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      <title>Loggbok</title>
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    <item>
      <title>Status: Im Turbogang</title>
      <link>https://loggbok.de/status/2026-04-24-im-turbogang/</link>
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      <pubDate>Fri, 24 Apr 2026 12:59:00 +0200</pubDate>
      <description>&lt;p&gt;Binnen drei Monaten stand ich gestern in der Partei zum dritten Mal für eine Position zur Wahl, dieses Mal musste ich sogar in eine Kampfkandidatur. Scheinbar ist im Drehbuch vorgesehen, dass ich alle Erfahrungen im Turbogang mache. So entsteht eine wirklich spannende Erfahrung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ach ja, ich habe alle drei Wahlen erfolgreich bestritten.&lt;/p&gt;</description>
      <content:encoded>&lt;p&gt;Binnen drei Monaten stand ich gestern in der Partei zum dritten Mal für eine Position zur Wahl, dieses Mal musste ich sogar in eine Kampfkandidatur. Scheinbar ist im Drehbuch vorgesehen, dass ich alle Erfahrungen im Turbogang mache. So entsteht eine wirklich spannende Erfahrung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ach ja, ich habe alle drei Wahlen erfolgreich bestritten.&lt;/p&gt;
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    </item>
    
    <item>
      <title>Status: Sommerboten</title>
      <link>https://loggbok.de/status/2026-04-14-sommerboten/</link>
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      <pubDate>Tue, 14 Apr 2026 20:22:00 +0200</pubDate>
      <description>&lt;p&gt;Vor dem Sommer hat die Natur den Heuschnupfen aufs Programm gesetzt. Dass ich aber eben die erste Mücke ihres Lebens berauben musste, finde ich im Zeitstrahl reichlich optimistisch gedacht.&lt;/p&gt;</description>
      <content:encoded>&lt;p&gt;Vor dem Sommer hat die Natur den Heuschnupfen aufs Programm gesetzt. Dass ich aber eben die erste Mücke ihres Lebens berauben musste, finde ich im Zeitstrahl reichlich optimistisch gedacht.&lt;/p&gt;
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    </item>
    
    <item>
      <title>Ständig müde?</title>
      <link>https://loggbok.de/link/2026-04-02-staendig-muede/</link>
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      <pubDate>Thu, 02 Apr 2026 12:24:00 +0200</pubDate>
      <description>&lt;p&gt;Manchmal haut jemand aus dem UberBlogr-Ring etwas raus, bei dem ich nur stumm nicken kann. In diesem Fall ist es Thomas. Weil es auf den Punkt trifft und ich nichts zu ergänzen habe. Bitte geht weiter und lest drüben, der Text hat es verdient.&lt;/p&gt;</description>
      <content:encoded>&lt;p&gt;Manchmal haut jemand aus dem UberBlogr-Ring etwas raus, bei dem ich nur stumm nicken kann. In diesem Fall ist es Thomas. Weil es auf den Punkt trifft und ich nichts zu ergänzen habe. Bitte geht weiter und lest drüben, der Text hat es verdient.&lt;/p&gt;
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    </item>
    
    <item>
      <title>Status: Aprilscherze</title>
      <link>https://loggbok.de/status/2026-04-01-aprilscherze/</link>
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      <pubDate>Wed, 01 Apr 2026 08:30:00 +0200</pubDate>
      <description>&lt;p&gt;Einer alten Tradition* folgend kann ich verkünden: Auf Loggbok werdet ihr heute keinen Aprilscherz finden, Loggbok beteiligt sich auch nicht an Aprilscherzen. Habt einen entspannten Tag!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;*Aprilscherze sind nämlich sackdoof und ich mag sie nicht.&lt;/p&gt;</description>
      <content:encoded>&lt;p&gt;Einer alten Tradition* folgend kann ich verkünden: Auf Loggbok werdet ihr heute keinen Aprilscherz finden, Loggbok beteiligt sich auch nicht an Aprilscherzen. Habt einen entspannten Tag!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;*Aprilscherze sind nämlich sackdoof und ich mag sie nicht.&lt;/p&gt;
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    </item>
    
    <item>
      <title>Dinge, die ich über Röhrenradios gelernt habe</title>
      <link>https://loggbok.de/posts/2026-03-30-dinge-ueber-roehrenradios/</link>
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      <pubDate>Mon, 30 Mar 2026 19:26:00 +0200</pubDate>
      <description>&lt;p&gt;Der Mensch lernt ja am Besten aus Dummheiten oder wenn er sich in ein Thema reinkniet, von dem er initial nicht den leisesten Schimmer hat. So geht es mir mit unseren Röhrenradios.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Herbst 2024 sind die Liebste und ich auf das Thema gestoßen und dass es ja eine schöne Bereicherung wäre, solch ein Gerät zu besitzen. Nach viel Rumgeschleiche auf diesem Auktionsportal mit den vier Buchstaben erwarben wir für einen Spottpreis inklusive Versand das Telefunken Largo 1253. Aus Franken geliefert präsentierte sich das Gerät in einem dem Alter entsprechenden aber guten Zustand und wir waren sehr ermutigt, diesen Glücksfall zu wiederholen. Für die Küche wollte die Liebste was Kleineres und erstand eine Philetta BD 273 U. Ich war mit der Philetta nicht ganz einverstanden, weil sie nur einen NF-Tonabnehmer-Anschluss hatte. Die dazu gehörigen Stecker hat damals fast ausschließlich die Firma Hirschmann gefertigt, es gibt diese Firma längst nicht mehr. Stecker kann man zu Mondpreisen kaufen, diese sind aber unbelegt. Mein Argwohn war also durchaus berechtigt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Gerät kam leider nicht in dem guten Zustand wie das Telefunken an, das Gehäuse war leider bereits gebrochen. Das Adapter-Thema konnte dank Jörg Baltschun und sein Team bei Neufeldt &amp;amp; Kuhnke gelöst werden. Nun hatte ich die Tage Muße, mich um die Bluetooth-Fähigkeit der Philetta zu kümmern. Dabei habe ich gelernt:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Galvanische Trennung ist ein Problem, wenn das Gerät ein Allströmer (also auch andere Spannungen neben 230V) ist und der BT-Adapter aus dem gleichen Stromkreis gespeist wird.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Der NF-Tonabnehmer ist supersensibel und verträgt nur geringen Stromeingang.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Wenn beides nicht gegeben ist, brummt der Lautsprecher sehr laut.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Das Problem konnte ich temporär durch Verwendung einer Powerbank lösen. Das ist zwar einfach, setzt aber volle Aufladung voraus. Und Musikgenuss ist halt einfach nicht planbar. Es führt also kein Weg daran vorbei, dass die Philetta eine Werkstatt besuchen muss - mindestens für die galvanische Trennung. Die Skalenbeleuchtung hat aber auch einen weg und der Geruch beim Betrieb ist mir nicht ganz geheuer. Kann Verschmutzung durch Staub, aber auch wegbritzelnde Elektronik sein. Das Risiko ist mir auf Dauer zu groß, zudem muss ich aber auch abwägen, wie viel Aufwand für die Philetta noch gerechtfertigt ist. Der Klang jedenfalls ist so gut, dass ich noch nicht aufgeben mag.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das nächste Röhrenradio hat aber auf jeden Fall wieder einen DIN-Anschluss, der Standard ist noch nicht so überholt und weniger empfindlich. Soll ja keiner sagen, dass ich nicht gelernt hätte.&lt;/p&gt;</description>
      <content:encoded>&lt;p&gt;Der Mensch lernt ja am Besten aus Dummheiten oder wenn er sich in ein Thema reinkniet, von dem er initial nicht den leisesten Schimmer hat. So geht es mir mit unseren Röhrenradios.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Herbst 2024 sind die Liebste und ich auf das Thema gestoßen und dass es ja eine schöne Bereicherung wäre, solch ein Gerät zu besitzen. Nach viel Rumgeschleiche auf diesem Auktionsportal mit den vier Buchstaben erwarben wir für einen Spottpreis inklusive Versand das Telefunken Largo 1253. Aus Franken geliefert präsentierte sich das Gerät in einem dem Alter entsprechenden aber guten Zustand und wir waren sehr ermutigt, diesen Glücksfall zu wiederholen. Für die Küche wollte die Liebste was Kleineres und erstand eine Philetta BD 273 U. Ich war mit der Philetta nicht ganz einverstanden, weil sie nur einen NF-Tonabnehmer-Anschluss hatte. Die dazu gehörigen Stecker hat damals fast ausschließlich die Firma Hirschmann gefertigt, es gibt diese Firma längst nicht mehr. Stecker kann man zu Mondpreisen kaufen, diese sind aber unbelegt. Mein Argwohn war also durchaus berechtigt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Gerät kam leider nicht in dem guten Zustand wie das Telefunken an, das Gehäuse war leider bereits gebrochen. Das Adapter-Thema konnte dank Jörg Baltschun und sein Team bei Neufeldt &amp;amp; Kuhnke gelöst werden. Nun hatte ich die Tage Muße, mich um die Bluetooth-Fähigkeit der Philetta zu kümmern. Dabei habe ich gelernt:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Galvanische Trennung ist ein Problem, wenn das Gerät ein Allströmer (also auch andere Spannungen neben 230V) ist und der BT-Adapter aus dem gleichen Stromkreis gespeist wird.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Der NF-Tonabnehmer ist supersensibel und verträgt nur geringen Stromeingang.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Wenn beides nicht gegeben ist, brummt der Lautsprecher sehr laut.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Das Problem konnte ich temporär durch Verwendung einer Powerbank lösen. Das ist zwar einfach, setzt aber volle Aufladung voraus. Und Musikgenuss ist halt einfach nicht planbar. Es führt also kein Weg daran vorbei, dass die Philetta eine Werkstatt besuchen muss - mindestens für die galvanische Trennung. Die Skalenbeleuchtung hat aber auch einen weg und der Geruch beim Betrieb ist mir nicht ganz geheuer. Kann Verschmutzung durch Staub, aber auch wegbritzelnde Elektronik sein. Das Risiko ist mir auf Dauer zu groß, zudem muss ich aber auch abwägen, wie viel Aufwand für die Philetta noch gerechtfertigt ist. Der Klang jedenfalls ist so gut, dass ich noch nicht aufgeben mag.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das nächste Röhrenradio hat aber auf jeden Fall wieder einen DIN-Anschluss, der Standard ist noch nicht so überholt und weniger empfindlich. Soll ja keiner sagen, dass ich nicht gelernt hätte.&lt;/p&gt;
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    </item>
    
    <item>
      <title>Status: Sass-Gebastel</title>
      <link>https://loggbok.de/status/2026-03-28-sass-gebastel/</link>
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      <pubDate>Sat, 28 Mar 2026 16:58:00 +0100</pubDate>
      <description>&lt;p&gt;Hier, ihr wisst ja, Blogs sind nie fertig und so. Heute habe ich ein paar Tweaks im Styling implementiert und dabei auch Fehler korrigiert. In dem Zuge stellte sich raus, dass VS Codium sich Fehler einbildete. Aber in der Syntax korrekt sind. Mit einem ignore-Befehl ist das lösbar, zwölf vermeintliche Fehler sind keine mehr. Wenn das immer so einfach wäre.&lt;/p&gt;</description>
      <content:encoded>&lt;p&gt;Hier, ihr wisst ja, Blogs sind nie fertig und so. Heute habe ich ein paar Tweaks im Styling implementiert und dabei auch Fehler korrigiert. In dem Zuge stellte sich raus, dass VS Codium sich Fehler einbildete. Aber in der Syntax korrekt sind. Mit einem ignore-Befehl ist das lösbar, zwölf vermeintliche Fehler sind keine mehr. Wenn das immer so einfach wäre.&lt;/p&gt;
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    </item>
    
    <item>
      <title>1985: Ein Jahr in Musik</title>
      <link>https://loggbok.de/posts/2026-03-20-1985-ein-jahr-in-musik/</link>
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      <pubDate>Fri, 20 Mar 2026 14:43:00 +0100</pubDate>
      <description>&lt;p&gt;1985 war für die Musikbranche ein definierendes Jahr. Musik mutierte zur globalen und visuellen Marke, durch TV-Sender wie MTV und VH-1 immerzu verfügbar. Gleichzeitig prägten große Stadionkonzerte, die Dominanz von Synth-Pop und der Übergang von Vinyl auf die Compact Disc das Jahr. Und es war das Jahr, in dem ich zur Welt kam. Daher möchte ich euch mit auf eine Reise nehmen, die in zwölf Posts (antizyklisch) das Musikjahr 1985 seziert und aufzeigt, was so faszinierend an den Klangerzeugnissen dieser Zeitspanne war.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der kalte Krieg bleibt politisch beherrschendes Thema, nach einer Abfolge alternder und gebrechlicher Generalsekretäre übernimmt ein gewisser Herr Gorbatschow das wichtigste Amt in der Sowjetunion. Von Entspannung ist aber noch nichts zu spüren, dafür ist die Rhetorik zwischen ihm &amp;amp; US-Präsident Reagan zu festgefahren. Unter diesem Einfluss gedeiht jedoch eine popkulturelle Öffnung, deren Auswirkungen noch heute spürbar sind. Musiker:innen &amp;amp; Bands gewinnen Wiedererkennungswerte rund um die Welt und sind Imageträger:innen, sowohl in ihrer Kunst, als auch in Werbung und durch Unterstützung für soziale Belange. Zugleich stützt das Fernsehen als Medium die Überhöhung der Stars, sowohl durch die Ausstrahlung von Musikvideos als auch die Live-Übertragung von Events wie Live8. Der visuelle Eindruck gewinnt dadurch hohe Relevanz. Sowohl die Gestaltung von Videos (vgl. Take on me von a-ha) als auch Mode &amp;amp; Looks der Künstler:innen setzen Trends. Zugleich wandert die Jugendkultur aus den Suburbans und Stadtteilen ins Rampenlicht der Öffentlichkeit. Hip-Hop wird ein Faktor in der Musik, Breakdance gehört selbstverständlich dazu und verbreitert das Spektrum der kulturellen Strömung enorm. 1985 ist popkulturell ein Jahr der Prosperität.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die CD setzt neue Maßstäbe in der Transformation von Musik ins Digitale. Auch die Produktionen lösen sich vermehrt vom Tonband zu fortschrittlicheren Methodiken. MIDI und Synthesizer sorgen für klareren und vielfältigeren Klang. Kreative Ideen lassen sich immer einfacher und ohne massiven Einsatz von zusätzlichen Ressourcen umsetzen, das schafft eine Demokratisierung der musikalischen Fähigkeiten und Output, der das Jahrzehnt prägt. Refrains werden zu massentauglichen Trägern von Emotionen, unterlegt durch technischer konstruierte Musik. Diese Musik wird poppiger, trotz der Vielfalt an Stilrichtungen. Und zugleich wird die Kunst sich ihrer sozialen Verantwortung bewusst, Bob Geldorf trommelt im Sommer zu Live8 zusammen und schafft so den Zusammenhaltsmoment des Jahres. Diese Charity-Bewegung wird sich in Kampagnen wie USA for Africa weiter tragen und so den Blick auf die Menschen richten, die fernab von den Scheinwerfern der Konzerte solchen Ausmaßes leben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;1985 war also ein wichtiges Jahr - geprägt von Aufbruch, neuen Möglichkeiten und vor allem viel guter Musik. Mit einer gesunden Portion Subjektivität werde ich in den kommenden Wochen für jeden Monat des Jahres einordnen, welche Releases und warum sie wichtig waren. Denn wir alle wissen: Ein Jahr geschieht nicht auf einmal.&lt;/p&gt;</description>
      <content:encoded>&lt;p&gt;1985 war für die Musikbranche ein definierendes Jahr. Musik mutierte zur globalen und visuellen Marke, durch TV-Sender wie MTV und VH-1 immerzu verfügbar. Gleichzeitig prägten große Stadionkonzerte, die Dominanz von Synth-Pop und der Übergang von Vinyl auf die Compact Disc das Jahr. Und es war das Jahr, in dem ich zur Welt kam. Daher möchte ich euch mit auf eine Reise nehmen, die in zwölf Posts (antizyklisch) das Musikjahr 1985 seziert und aufzeigt, was so faszinierend an den Klangerzeugnissen dieser Zeitspanne war.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der kalte Krieg bleibt politisch beherrschendes Thema, nach einer Abfolge alternder und gebrechlicher Generalsekretäre übernimmt ein gewisser Herr Gorbatschow das wichtigste Amt in der Sowjetunion. Von Entspannung ist aber noch nichts zu spüren, dafür ist die Rhetorik zwischen ihm &amp;amp; US-Präsident Reagan zu festgefahren. Unter diesem Einfluss gedeiht jedoch eine popkulturelle Öffnung, deren Auswirkungen noch heute spürbar sind. Musiker:innen &amp;amp; Bands gewinnen Wiedererkennungswerte rund um die Welt und sind Imageträger:innen, sowohl in ihrer Kunst, als auch in Werbung und durch Unterstützung für soziale Belange. Zugleich stützt das Fernsehen als Medium die Überhöhung der Stars, sowohl durch die Ausstrahlung von Musikvideos als auch die Live-Übertragung von Events wie Live8. Der visuelle Eindruck gewinnt dadurch hohe Relevanz. Sowohl die Gestaltung von Videos (vgl. Take on me von a-ha) als auch Mode &amp;amp; Looks der Künstler:innen setzen Trends. Zugleich wandert die Jugendkultur aus den Suburbans und Stadtteilen ins Rampenlicht der Öffentlichkeit. Hip-Hop wird ein Faktor in der Musik, Breakdance gehört selbstverständlich dazu und verbreitert das Spektrum der kulturellen Strömung enorm. 1985 ist popkulturell ein Jahr der Prosperität.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die CD setzt neue Maßstäbe in der Transformation von Musik ins Digitale. Auch die Produktionen lösen sich vermehrt vom Tonband zu fortschrittlicheren Methodiken. MIDI und Synthesizer sorgen für klareren und vielfältigeren Klang. Kreative Ideen lassen sich immer einfacher und ohne massiven Einsatz von zusätzlichen Ressourcen umsetzen, das schafft eine Demokratisierung der musikalischen Fähigkeiten und Output, der das Jahrzehnt prägt. Refrains werden zu massentauglichen Trägern von Emotionen, unterlegt durch technischer konstruierte Musik. Diese Musik wird poppiger, trotz der Vielfalt an Stilrichtungen. Und zugleich wird die Kunst sich ihrer sozialen Verantwortung bewusst, Bob Geldorf trommelt im Sommer zu Live8 zusammen und schafft so den Zusammenhaltsmoment des Jahres. Diese Charity-Bewegung wird sich in Kampagnen wie USA for Africa weiter tragen und so den Blick auf die Menschen richten, die fernab von den Scheinwerfern der Konzerte solchen Ausmaßes leben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;1985 war also ein wichtiges Jahr - geprägt von Aufbruch, neuen Möglichkeiten und vor allem viel guter Musik. Mit einer gesunden Portion Subjektivität werde ich in den kommenden Wochen für jeden Monat des Jahres einordnen, welche Releases und warum sie wichtig waren. Denn wir alle wissen: Ein Jahr geschieht nicht auf einmal.&lt;/p&gt;
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    </item>
    
    <item>
      <title>Highs and Lows</title>
      <link>https://loggbok.de/posts/2026-03-15-highs-and-lows/</link>
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      <pubDate>Sun, 15 Mar 2026 14:24:00 +0100</pubDate>
      <description>&lt;p&gt;Es geht nur noch um das Erreichen der Amplitude, niemals um den Median. Die Ausprägung ins Positive oder Negative ist nebensächlich. Hauptsache, es scheppert und wir alle spüren Emotionen, schütten Hormone aus. Am Besten schreiben wir das noch ins Internet und entfachen Flächenbrände im Ausmaß des Regenwaldes. Ferngelenkt von Accounts, deren Menschen dahinter wir nicht kennen und deren Absichten uns nicht klar sind. Aber wir reagieren und das mit epochaler Wucht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber wem nützt Rückenmark-gesteuerte Geschäftigkeit? Uns wohl kaum, Anderen nur in ihrer Gehässigkeit. Ich möchte mich weder vor einen Karren spannen lassen noch permanent auf der Hut sein müssen, weil ich nicht weiß, wer mich wie zur Emotion verleiten lassen will und aus welchem Kalkül. Meine Reaktion gehört mir, niemand Anderem. Und genau so schreibe ich auch niemanden vor, wie sie oder er auf mich reagieren soll. Wenn es dich triggert, was ich sage oder schreibe, ist das nicht meine Verantwortung. Ich würde mich aber freuen, wenn du mir sagst, warum.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dauerhaft Amplituden erzeugen führt in letzter Konsequenz zur Systemüberlastung. Wenn es knallt, geht was kaputt. Das erleben wir in der Gesellschaft tagtäglich, im Internet wie in der Petrischale. Das bemängeln wir achselzuckend und öffnen dann wieder Instagram und die anderen tollen Apps, die uns gleich wieder den nächsten vermeintlchen Skandal auf die Netzhaut brennen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wann sind wir endlich so satt davon, dass wir nur noch kotzen?&lt;/p&gt;</description>
      <content:encoded>&lt;p&gt;Es geht nur noch um das Erreichen der Amplitude, niemals um den Median. Die Ausprägung ins Positive oder Negative ist nebensächlich. Hauptsache, es scheppert und wir alle spüren Emotionen, schütten Hormone aus. Am Besten schreiben wir das noch ins Internet und entfachen Flächenbrände im Ausmaß des Regenwaldes. Ferngelenkt von Accounts, deren Menschen dahinter wir nicht kennen und deren Absichten uns nicht klar sind. Aber wir reagieren und das mit epochaler Wucht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber wem nützt Rückenmark-gesteuerte Geschäftigkeit? Uns wohl kaum, Anderen nur in ihrer Gehässigkeit. Ich möchte mich weder vor einen Karren spannen lassen noch permanent auf der Hut sein müssen, weil ich nicht weiß, wer mich wie zur Emotion verleiten lassen will und aus welchem Kalkül. Meine Reaktion gehört mir, niemand Anderem. Und genau so schreibe ich auch niemanden vor, wie sie oder er auf mich reagieren soll. Wenn es dich triggert, was ich sage oder schreibe, ist das nicht meine Verantwortung. Ich würde mich aber freuen, wenn du mir sagst, warum.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dauerhaft Amplituden erzeugen führt in letzter Konsequenz zur Systemüberlastung. Wenn es knallt, geht was kaputt. Das erleben wir in der Gesellschaft tagtäglich, im Internet wie in der Petrischale. Das bemängeln wir achselzuckend und öffnen dann wieder Instagram und die anderen tollen Apps, die uns gleich wieder den nächsten vermeintlchen Skandal auf die Netzhaut brennen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wann sind wir endlich so satt davon, dass wir nur noch kotzen?&lt;/p&gt;
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    </item>
    
    <item>
      <title>Status: Besser machen</title>
      <link>https://loggbok.de/status/2026-03-14-besser-machen/</link>
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      <pubDate>Sat, 14 Mar 2026 16:14:00 +0100</pubDate>
      <description>&lt;p&gt;Wenn es doch jeder besser weiß, warum macht es niemand besser? Oder geht es am Ende nur darum, Anderen vorzumachen, dass man viel besser handeln würde?&lt;/p&gt;</description>
      <content:encoded>&lt;p&gt;Wenn es doch jeder besser weiß, warum macht es niemand besser? Oder geht es am Ende nur darum, Anderen vorzumachen, dass man viel besser handeln würde?&lt;/p&gt;
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    </item>
    
    <item>
      <title>Farewell Ossi</title>
      <link>https://loggbok.de/posts/2026-03-13-farewell-ossi/</link>
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      <pubDate>Fri, 13 Mar 2026 17:38:00 +0100</pubDate>
      <description>&lt;p&gt;Manchmal begegnet man Menschen im Leben nur flüchtig, rein durchs Internet und man blickt einfach nur durch ein Schlüsselloch. Ohne die Person wirklich zu kennen, aber mit der leisen Ahnung, dass auf der anderen Seite ein ganz feiner Mensch sitzt. Das traf auf Oswald Prucker zu. Dies in der Vergangenheitsform schreiben zu müssen, tut mir weh. Denn Ossi starb unerwartet am 7.2., also vor knapp fünf Wochen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich hatte mich schon gewundert, warum seit einigen Tagen nichts mehr zu lesen war. Eine Suche später war ich dann schlauer, aber auch sehr traurig. Mit Ossi ging ein leuchtendes Vorbild an Gemeinsinn, ein überzeugter und überzeugender Akteur für das Gemeinwohl in seinem Wohnort Merdingen und ein hochengagierter Sozialdemokrat. Von dem ich einfach durchs Lesen und den Austausch in Kommentaren in seinem Blog oder bei Mastodon ein paar sehr wichtige Dinge über Kommunalpolitik lernen durfte. Immer zugewandt, stets offen und neugierig - auch in seinem Engagement beim D64.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ossis Vorbild wird mich in meinem Engagement für kommunalpolitische Fragestellungen begleiten. In komplex erscheinenden Momenten wird sein Ratschlag &amp;ldquo;Erstmal eine Nacht darüber schlafen&amp;rdquo; eine sichere Leitplanke für alle weiteren Entscheidungen sein. Dafür schon jetzt vielen Dank Ossi!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Seiner Familie, Freunden und den Genoss:innen in Merdingen und im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald wünsche ich alles Gute und viel Kraft für den Weg ohne Ossi - seine Spur wird bleiben.&lt;/p&gt;</description>
      <content:encoded>&lt;p&gt;Manchmal begegnet man Menschen im Leben nur flüchtig, rein durchs Internet und man blickt einfach nur durch ein Schlüsselloch. Ohne die Person wirklich zu kennen, aber mit der leisen Ahnung, dass auf der anderen Seite ein ganz feiner Mensch sitzt. Das traf auf Oswald Prucker zu. Dies in der Vergangenheitsform schreiben zu müssen, tut mir weh. Denn Ossi starb unerwartet am 7.2., also vor knapp fünf Wochen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich hatte mich schon gewundert, warum seit einigen Tagen nichts mehr zu lesen war. Eine Suche später war ich dann schlauer, aber auch sehr traurig. Mit Ossi ging ein leuchtendes Vorbild an Gemeinsinn, ein überzeugter und überzeugender Akteur für das Gemeinwohl in seinem Wohnort Merdingen und ein hochengagierter Sozialdemokrat. Von dem ich einfach durchs Lesen und den Austausch in Kommentaren in seinem Blog oder bei Mastodon ein paar sehr wichtige Dinge über Kommunalpolitik lernen durfte. Immer zugewandt, stets offen und neugierig - auch in seinem Engagement beim D64.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ossis Vorbild wird mich in meinem Engagement für kommunalpolitische Fragestellungen begleiten. In komplex erscheinenden Momenten wird sein Ratschlag &amp;ldquo;Erstmal eine Nacht darüber schlafen&amp;rdquo; eine sichere Leitplanke für alle weiteren Entscheidungen sein. Dafür schon jetzt vielen Dank Ossi!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Seiner Familie, Freunden und den Genoss:innen in Merdingen und im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald wünsche ich alles Gute und viel Kraft für den Weg ohne Ossi - seine Spur wird bleiben.&lt;/p&gt;
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    </item>
    
    <item>
      <title>Status: Lebenszeichen</title>
      <link>https://loggbok.de/status/2026-03-10-lebenszeichen/</link>
      <guid isPermaLink="true">https://loggbok.de/status/2026-03-10-lebenszeichen/</guid>
      <pubDate>Tue, 10 Mar 2026 15:49:00 +0100</pubDate>
      <description>&lt;p&gt;Wenn einen die Arbeit überrollt, kommt man zu nichts Anderem mehr. So ergeht es auch gerade Loggbok, nehmt es als kreative Auszeit wahr. Wenn es wieder los geht, werdet ihr das merken. Alles wird gut. Oder so ähnlich.&lt;/p&gt;</description>
      <content:encoded>&lt;p&gt;Wenn einen die Arbeit überrollt, kommt man zu nichts Anderem mehr. So ergeht es auch gerade Loggbok, nehmt es als kreative Auszeit wahr. Wenn es wieder los geht, werdet ihr das merken. Alles wird gut. Oder so ähnlich.&lt;/p&gt;
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    </item>
    
    <item>
      <title>Zuversicht vermitteln</title>
      <link>https://loggbok.de/posts/2026-02-17-zuversicht-vermitteln/</link>
      <guid isPermaLink="true">https://loggbok.de/posts/2026-02-17-zuversicht-vermitteln/</guid>
      <pubDate>Tue, 17 Feb 2026 12:27:00 +0100</pubDate>
      <description>&lt;p&gt;Mit zunehmenden Alter bezeugt man zwei Phänomene: Das Ableben von Personen, deren An- und Einsichten als moralischen Anker und Leitplanke für Handlungen und Perspektiven galten und das wachsende Interesse junger Menschen an den eigen entwickelten Gradmessern. Während der Austausch mit Altvorderen Richtung und Sicherheit gibt, ist die Rückkopplung eine delikate Angelegenheit. Ratschläge geben ist immer ein riskantes Geschäft, vor allem bei stetig komplexer werdender Realität durch die Veränderung von äußeren Faktoren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch durch mein politisches Engagement angetrieben stelle ich mir die Fragen: Wie kann das gelingen? Wie vermittle ich Zuversicht und ermutige junge Menschen, ihren Weg zu gehen und sich für das Gemeinwesen einzusetzen? Wenn an jeder Ecke die Ablenkung und der Ausweg locken, wenn Kräfte mit falschen Motiven an den Grundfesten von Moral und gesellschaftlichem Zussamenhalt rütteln? Was sage ich unserem Sohn, dass noch nicht alles verloren ist und er die Chance der Partizipation nutzen soll?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Genau so wie ich mir damals die Hilfestellungen erwartete, sehe ich mich nun verpflichtet, diese zu geben. Aus dem Verständnis heraus, dass nichts geschenkt, aber alles offen ist. Dass eine Basis gelegt, aber noch viel Raum für neue Meilensteine und Perspektiven vorhanden ist. Die Kraft Vieler den Wandel ermöglicht, Veränderung ein nötiger Prozess für mehr Möglichkeiten ist. Und Zuhören Energie kostet, auch innere Widersprüche triggert und doch am Ende das Werkzeug für Verständigung und Zusammenhalt ist. Dass es in Ordnung ist, auch mal zu zweifeln - weil es jede:r tut.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich habe nicht auf alles Antworten. Das deckt sich natürlich zwangsläufig nicht mit der Erwartung des jungen Menschen, dass ich bei Einordnungsfragen die vollumfängliche Weisheit teilen kann. Aber ich kann die Sorgen ernst nehmen, sie im Dialog neutral betrachten und daraus anhand meiner Erfahrungen eine Einschätzung teilen. In dem Moment einfach auf Augenhöhe da sein. Oftmals ist genau das schon der erste, entscheidene Schritt für mehr Zuversicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zuversicht ist kein einmalig definierter Zustand, er wird immer wieder neu herausgefordert und ein jeder muss die Antworten auf die Frage nach dem Sinn für sich selbst finden. Dabei braucht es aber ab und zu den kleinen Impuls, das Wesentliche aus anderem Blickwinkel zu beurteilen. Helfen wir, indem wir zuhören und Raum für Fragen und Antworten schaffen.&lt;/p&gt;</description>
      <content:encoded>&lt;p&gt;Mit zunehmenden Alter bezeugt man zwei Phänomene: Das Ableben von Personen, deren An- und Einsichten als moralischen Anker und Leitplanke für Handlungen und Perspektiven galten und das wachsende Interesse junger Menschen an den eigen entwickelten Gradmessern. Während der Austausch mit Altvorderen Richtung und Sicherheit gibt, ist die Rückkopplung eine delikate Angelegenheit. Ratschläge geben ist immer ein riskantes Geschäft, vor allem bei stetig komplexer werdender Realität durch die Veränderung von äußeren Faktoren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch durch mein politisches Engagement angetrieben stelle ich mir die Fragen: Wie kann das gelingen? Wie vermittle ich Zuversicht und ermutige junge Menschen, ihren Weg zu gehen und sich für das Gemeinwesen einzusetzen? Wenn an jeder Ecke die Ablenkung und der Ausweg locken, wenn Kräfte mit falschen Motiven an den Grundfesten von Moral und gesellschaftlichem Zussamenhalt rütteln? Was sage ich unserem Sohn, dass noch nicht alles verloren ist und er die Chance der Partizipation nutzen soll?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Genau so wie ich mir damals die Hilfestellungen erwartete, sehe ich mich nun verpflichtet, diese zu geben. Aus dem Verständnis heraus, dass nichts geschenkt, aber alles offen ist. Dass eine Basis gelegt, aber noch viel Raum für neue Meilensteine und Perspektiven vorhanden ist. Die Kraft Vieler den Wandel ermöglicht, Veränderung ein nötiger Prozess für mehr Möglichkeiten ist. Und Zuhören Energie kostet, auch innere Widersprüche triggert und doch am Ende das Werkzeug für Verständigung und Zusammenhalt ist. Dass es in Ordnung ist, auch mal zu zweifeln - weil es jede:r tut.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich habe nicht auf alles Antworten. Das deckt sich natürlich zwangsläufig nicht mit der Erwartung des jungen Menschen, dass ich bei Einordnungsfragen die vollumfängliche Weisheit teilen kann. Aber ich kann die Sorgen ernst nehmen, sie im Dialog neutral betrachten und daraus anhand meiner Erfahrungen eine Einschätzung teilen. In dem Moment einfach auf Augenhöhe da sein. Oftmals ist genau das schon der erste, entscheidene Schritt für mehr Zuversicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zuversicht ist kein einmalig definierter Zustand, er wird immer wieder neu herausgefordert und ein jeder muss die Antworten auf die Frage nach dem Sinn für sich selbst finden. Dabei braucht es aber ab und zu den kleinen Impuls, das Wesentliche aus anderem Blickwinkel zu beurteilen. Helfen wir, indem wir zuhören und Raum für Fragen und Antworten schaffen.&lt;/p&gt;
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    </item>
    
    <item>
      <title>Uhus und Eichhörnchen</title>
      <link>https://loggbok.de/posts/2026-02-15-uhus-und-eichhoernchen/</link>
      <guid isPermaLink="true">https://loggbok.de/posts/2026-02-15-uhus-und-eichhoernchen/</guid>
      <pubDate>Sun, 15 Feb 2026 16:49:00 +0100</pubDate>
      <description>&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Uhus. Eichhörnchen. Ähnlicher als man denken mag.&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Liest sich auf dem ersten Blick schräg, aber wenn man länger darüber nachdenkt (was ich tue), liegt in dem Stilmittel der &lt;a href=&#34;https://mikrobi.libralop.de/th%c3%bcringer-wald-deutschland-22-02-uhr&#34; target=&#34;_blank&#34;&gt;Fabel&lt;/a&gt; viel Lehrreiches. Genauso auch die Ermutigung, andere Perspektiven einzunehmen oder diese zumindest in Betracht zu ziehen. Die Fabel weist in ihrer Analogie auf einen Umstand hin, aus dem die Leser:innen dann ihre Schlüsse ziehen mögen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Gute: Man kann sich mit dem Nachdenken Zeit lassen. Oder die Erkenntnisse mit anderen Einflüssen verheiraten. Man geht aber immer klüger aus der Auseinandersetzung mit der Fabel. Auch wenn es eben dauert.&lt;/p&gt;</description>
      <content:encoded>&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Uhus. Eichhörnchen. Ähnlicher als man denken mag.&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Liest sich auf dem ersten Blick schräg, aber wenn man länger darüber nachdenkt (was ich tue), liegt in dem Stilmittel der &lt;a href=&#34;https://mikrobi.libralop.de/th%c3%bcringer-wald-deutschland-22-02-uhr&#34; target=&#34;_blank&#34;&gt;Fabel&lt;/a&gt; viel Lehrreiches. Genauso auch die Ermutigung, andere Perspektiven einzunehmen oder diese zumindest in Betracht zu ziehen. Die Fabel weist in ihrer Analogie auf einen Umstand hin, aus dem die Leser:innen dann ihre Schlüsse ziehen mögen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Gute: Man kann sich mit dem Nachdenken Zeit lassen. Oder die Erkenntnisse mit anderen Einflüssen verheiraten. Man geht aber immer klüger aus der Auseinandersetzung mit der Fabel. Auch wenn es eben dauert.&lt;/p&gt;
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    </item>
    
    <item>
      <title>Status: Leichtigkeit</title>
      <link>https://loggbok.de/status/2026-02-15-leichtigkeit/</link>
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      <pubDate>Sun, 15 Feb 2026 15:23:00 +0100</pubDate>
      <description>&lt;p&gt;Sonntag, spätes Frühstück mit Tee und dazu Jazz. Parallel habe ich das MacBook Pro der Liebsten grundsaniert. Ein Tag, der einfach dem Sein gewidmet ist - ohne klares Ziel, aber mit innerer Gelassenheit. Ich mag solche Tage sehr und würde mir mehr von dieser Leichtigkeit wünschen.&lt;/p&gt;</description>
      <content:encoded>&lt;p&gt;Sonntag, spätes Frühstück mit Tee und dazu Jazz. Parallel habe ich das MacBook Pro der Liebsten grundsaniert. Ein Tag, der einfach dem Sein gewidmet ist - ohne klares Ziel, aber mit innerer Gelassenheit. Ich mag solche Tage sehr und würde mir mehr von dieser Leichtigkeit wünschen.&lt;/p&gt;
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    </item>
    
    <item>
      <title>Status: IRC-Update</title>
      <link>https://loggbok.de/status/2026-02-14-irc-update/</link>
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      <pubDate>Sat, 14 Feb 2026 21:21:00 +0100</pubDate>
      <description>&lt;p&gt;Der IRC-Channel ist jetzt ein Server - dank &lt;a href=&#34;https://pftnhr.xyz&#34; target=&#34;_blank&#34;&gt;Robert&lt;/a&gt;. &lt;a href=&#34;https://bln41.de&#34; target=&#34;_blank&#34;&gt;Björn&lt;/a&gt;, &lt;a href=&#34;https://herrmontag.de&#34; target=&#34;_blank&#34;&gt;Jan&lt;/a&gt; und &lt;a href=&#34;https://mthie.com&#34; target=&#34;_blank&#34;&gt;Martin&lt;/a&gt; sind natürlich dabei und vorhin kam &lt;a href=&#34;https://kobaltauge.de&#34; target=&#34;_blank&#34;&gt;Massimo&lt;/a&gt; auch dazu. Ich bin sehr dankbar für diese Konstante, die sich in den letzten Wochen gebildet hat. Jetzt muss nur noch &lt;a href=&#34;https://mikrobi.libralop.de&#34; target=&#34;_blank&#34;&gt;Hulot&lt;/a&gt; erscheinen und die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen ist komplett. Was für ein Setup.&lt;/p&gt;</description>
      <content:encoded>&lt;p&gt;Der IRC-Channel ist jetzt ein Server - dank &lt;a href=&#34;https://pftnhr.xyz&#34; target=&#34;_blank&#34;&gt;Robert&lt;/a&gt;. &lt;a href=&#34;https://bln41.de&#34; target=&#34;_blank&#34;&gt;Björn&lt;/a&gt;, &lt;a href=&#34;https://herrmontag.de&#34; target=&#34;_blank&#34;&gt;Jan&lt;/a&gt; und &lt;a href=&#34;https://mthie.com&#34; target=&#34;_blank&#34;&gt;Martin&lt;/a&gt; sind natürlich dabei und vorhin kam &lt;a href=&#34;https://kobaltauge.de&#34; target=&#34;_blank&#34;&gt;Massimo&lt;/a&gt; auch dazu. Ich bin sehr dankbar für diese Konstante, die sich in den letzten Wochen gebildet hat. Jetzt muss nur noch &lt;a href=&#34;https://mikrobi.libralop.de&#34; target=&#34;_blank&#34;&gt;Hulot&lt;/a&gt; erscheinen und die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen ist komplett. Was für ein Setup.&lt;/p&gt;
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    </item>
    
    <item>
      <title>Ich bin also intolerant</title>
      <link>https://loggbok.de/posts/2026-02-14-ich-bin-also-intolerant/</link>
      <guid isPermaLink="true">https://loggbok.de/posts/2026-02-14-ich-bin-also-intolerant/</guid>
      <pubDate>Sat, 14 Feb 2026 13:44:00 +0100</pubDate>
      <description>&lt;p&gt;Und für Verbote bin ich auch. Und früher hätte ich ja viel interessanteres Zeug geschrieben. Den Ball flach halten sollte ich auch besser. KI ist eh da und wir sollten uns nicht so anstellen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das ist die eine Seite der Zusammenschau an Reaktionen auf meinen Beitrag. Und wenn ich das lese, frage ich mich, ob ich so missverständlich geschrieben habe oder ob man meine Aussagen missverstehen möchte. Weil es das eigene Weltbild piekst. Da sind wir aber beim Kern der Sache: Es gibt in der Realität nicht nur 0 und 1, sondern auch die Zwischentöne. Damit ich nochmals meine Intention darlege und ich nicht missverstanden werden kann, hier im Schnelldurchlauf:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Ich habe nichts gegen KI. Ich kritisiere nur, wie unreflektiert sie verwendet wird.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Ich habe nichts gegen einen punktuellen Einsatz von KI. Es ist nur sehr bescheiden, wenn ganze Blogs oder Artikel komplett der KI entstammen.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Solche komplett generierten Artikel habe ich kritisiert.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Ich habe mitgeteilt, dass &lt;em&gt;ich&lt;/em&gt; solche Artikel nicht mehr lesen möchte. Ein Verbot habe ich nicht gefordert.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Aus der Beobachtung, dass viele Menschen ähnlich wie ich denken, habe ich die marktwirtschaftliche Perspektive auf Angebot und Nachfrage eingebracht.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Marktwirtschaft basiert auf freien Entscheidungen, nicht auf Verboten.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Um das Ganze mal in ein Beispiel zu gießen: Wenn ich im Supermarkt beim Lebensmitteleinkauf Produkt A nicht mehr kaufe, weil mich die Qualität nicht überzeugt, ist das ja auch keine Intoleranz. Genau so verhält es sich mit Blogs. Eure Meinungsfreiheit wird 0,0 beschnitten, wenn ich eure Blogs nicht mehr lese. Andererseits gibt es für mich auch keine staatsbürgerliche Verpflichtung, bestimmte Inhalte lesen zu &lt;em&gt;müssen&lt;/em&gt; - besonders wenn sie ohne Mehrwert sind. Freiheit bedeutet übrigens auch, sich bewusst gegen etwas zu entscheiden oder es zu lassen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich finde es gelinde gesagt traurig, dass nur noch in Kontroversen gedacht wird und man eine solche Äußerung gerne zum Skandalon erhebt, um dann irgendwelche Zustände beklagen zu können und dann die Backlinks einsammeln zu dürfen. Dann aber zugleich den Verfall gesellschaftlichen Zusammenhalts zu beklagen und zu tun, als wäre die andere Seite schuld daran, ist an Bigotterie nicht zu überbieten. Wir machen Blogs und ringen nicht um den Frankfurter Buchpreis. Vielleicht sollten Andere auch mal den Ball flach halten. Und Artikel dem Sinn nach lesen, bevor man mit Schaum vorm Mund haarscharf vorbei zielende Repliken verfasst.&lt;/p&gt;</description>
      <content:encoded>&lt;p&gt;Und für Verbote bin ich auch. Und früher hätte ich ja viel interessanteres Zeug geschrieben. Den Ball flach halten sollte ich auch besser. KI ist eh da und wir sollten uns nicht so anstellen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das ist die eine Seite der Zusammenschau an Reaktionen auf meinen Beitrag. Und wenn ich das lese, frage ich mich, ob ich so missverständlich geschrieben habe oder ob man meine Aussagen missverstehen möchte. Weil es das eigene Weltbild piekst. Da sind wir aber beim Kern der Sache: Es gibt in der Realität nicht nur 0 und 1, sondern auch die Zwischentöne. Damit ich nochmals meine Intention darlege und ich nicht missverstanden werden kann, hier im Schnelldurchlauf:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Ich habe nichts gegen KI. Ich kritisiere nur, wie unreflektiert sie verwendet wird.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Ich habe nichts gegen einen punktuellen Einsatz von KI. Es ist nur sehr bescheiden, wenn ganze Blogs oder Artikel komplett der KI entstammen.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Solche komplett generierten Artikel habe ich kritisiert.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Ich habe mitgeteilt, dass &lt;em&gt;ich&lt;/em&gt; solche Artikel nicht mehr lesen möchte. Ein Verbot habe ich nicht gefordert.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Aus der Beobachtung, dass viele Menschen ähnlich wie ich denken, habe ich die marktwirtschaftliche Perspektive auf Angebot und Nachfrage eingebracht.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Marktwirtschaft basiert auf freien Entscheidungen, nicht auf Verboten.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Um das Ganze mal in ein Beispiel zu gießen: Wenn ich im Supermarkt beim Lebensmitteleinkauf Produkt A nicht mehr kaufe, weil mich die Qualität nicht überzeugt, ist das ja auch keine Intoleranz. Genau so verhält es sich mit Blogs. Eure Meinungsfreiheit wird 0,0 beschnitten, wenn ich eure Blogs nicht mehr lese. Andererseits gibt es für mich auch keine staatsbürgerliche Verpflichtung, bestimmte Inhalte lesen zu &lt;em&gt;müssen&lt;/em&gt; - besonders wenn sie ohne Mehrwert sind. Freiheit bedeutet übrigens auch, sich bewusst gegen etwas zu entscheiden oder es zu lassen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich finde es gelinde gesagt traurig, dass nur noch in Kontroversen gedacht wird und man eine solche Äußerung gerne zum Skandalon erhebt, um dann irgendwelche Zustände beklagen zu können und dann die Backlinks einsammeln zu dürfen. Dann aber zugleich den Verfall gesellschaftlichen Zusammenhalts zu beklagen und zu tun, als wäre die andere Seite schuld daran, ist an Bigotterie nicht zu überbieten. Wir machen Blogs und ringen nicht um den Frankfurter Buchpreis. Vielleicht sollten Andere auch mal den Ball flach halten. Und Artikel dem Sinn nach lesen, bevor man mit Schaum vorm Mund haarscharf vorbei zielende Repliken verfasst.&lt;/p&gt;
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    </item>
    
    <item>
      <title>Niemand braucht AI-Slop</title>
      <link>https://loggbok.de/posts/2026-02-13-niemand-braucht-aislop/</link>
      <guid isPermaLink="true">https://loggbok.de/posts/2026-02-13-niemand-braucht-aislop/</guid>
      <pubDate>Fri, 13 Feb 2026 16:03:00 +0100</pubDate>
      <description>&lt;p&gt;Nachdem ich vorgestern ja die Frage stellte, ob wir Bloggenden denn müde seien, habe ich gestern Abend und heute Vormittag mittelschwere Blutstürze bekommen (meine Follower auf Mastodon bekamen das in erster Reihe mit). Der Hintergrund war, dass ich über Rivva einen Artikel eines Bloggers entdeckte, den ich bisher als reflektierten und vor allem selbstständig denkenden Menschen wahrnahm. In einer gewissen Erwartungshaltung (auch in Bezug auf das Thema) öffnete ich also den Link und wurde gleich durch das AI-generierte Titelbild auf den Boden der Tatsachen zurück geholt. Als ich dann den Text durchscrollte, wurde ich wütend.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Denn es handelte sich um eine mehr oder weniger lieblos zusammen geworfene Struktur von zehn Punkten, die sehr erkennbar in AI gefiltert und formuliert wurden. Nichts daran war originell oder lösungsorientiert, sondern einfach nur eine Anhäufung von inhaltlichen Plattitüden. Mich hat es wütend gemacht, weil ich in diesem Moment meine Aufmerksamkeit einem Produkt widmen wollte, was offenkundig nicht ansatzweise belastbar ist. Es ist ganz einfach: Ich lese Blogs nicht, weil ich KI-generierte Texte konsumieren möchte. Wenn das der Fall ist, öffne ich die Seite einer KI und generiere mir diese Inhalte. Wenn ich ein Blog öffne, erwarte ich Inhalte einer bloggenden Person. Die sich Gedanken gemacht hat und diese mitteilt. Gleich ob strukturiert oder aus dem Affekt heraus. Denn dafür gebe ich meine Lebenszeit und Aufmerksamkeit her. Also wäre es doch nur fair, wenn Invest und Produkt in einer gewissen Relation von Werten stehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wer sein Blog für solche Slops verwendet, macht nichts Anderes als wenn sie oder er KI-Grütze auf Social Media veröffentlicht. Das führt Menschen in die Irre, stiehlt ihre Ressourcen und sorgt nur für Unmut. Gerade dann, wenn man sich einer Historie in Blogger-Jahren rühmt. Wenn trotzdem solcher Slop veröffentlicht wird, muss ich annehmen, dass einem die Leserschaft egal ist. Und dann ist für mich das Resultat, dass mir diese Blogs egal sind. Weil mir meine Ressourcen zu wertvoll sind.&lt;/p&gt;</description>
      <content:encoded>&lt;p&gt;Nachdem ich vorgestern ja die Frage stellte, ob wir Bloggenden denn müde seien, habe ich gestern Abend und heute Vormittag mittelschwere Blutstürze bekommen (meine Follower auf Mastodon bekamen das in erster Reihe mit). Der Hintergrund war, dass ich über Rivva einen Artikel eines Bloggers entdeckte, den ich bisher als reflektierten und vor allem selbstständig denkenden Menschen wahrnahm. In einer gewissen Erwartungshaltung (auch in Bezug auf das Thema) öffnete ich also den Link und wurde gleich durch das AI-generierte Titelbild auf den Boden der Tatsachen zurück geholt. Als ich dann den Text durchscrollte, wurde ich wütend.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Denn es handelte sich um eine mehr oder weniger lieblos zusammen geworfene Struktur von zehn Punkten, die sehr erkennbar in AI gefiltert und formuliert wurden. Nichts daran war originell oder lösungsorientiert, sondern einfach nur eine Anhäufung von inhaltlichen Plattitüden. Mich hat es wütend gemacht, weil ich in diesem Moment meine Aufmerksamkeit einem Produkt widmen wollte, was offenkundig nicht ansatzweise belastbar ist. Es ist ganz einfach: Ich lese Blogs nicht, weil ich KI-generierte Texte konsumieren möchte. Wenn das der Fall ist, öffne ich die Seite einer KI und generiere mir diese Inhalte. Wenn ich ein Blog öffne, erwarte ich Inhalte einer bloggenden Person. Die sich Gedanken gemacht hat und diese mitteilt. Gleich ob strukturiert oder aus dem Affekt heraus. Denn dafür gebe ich meine Lebenszeit und Aufmerksamkeit her. Also wäre es doch nur fair, wenn Invest und Produkt in einer gewissen Relation von Werten stehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wer sein Blog für solche Slops verwendet, macht nichts Anderes als wenn sie oder er KI-Grütze auf Social Media veröffentlicht. Das führt Menschen in die Irre, stiehlt ihre Ressourcen und sorgt nur für Unmut. Gerade dann, wenn man sich einer Historie in Blogger-Jahren rühmt. Wenn trotzdem solcher Slop veröffentlicht wird, muss ich annehmen, dass einem die Leserschaft egal ist. Und dann ist für mich das Resultat, dass mir diese Blogs egal sind. Weil mir meine Ressourcen zu wertvoll sind.&lt;/p&gt;
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    </item>
    
    <item>
      <title>Status: Neue Horizonte</title>
      <link>https://loggbok.de/status/2026-02-12-neue-horizonte/</link>
      <guid isPermaLink="true">https://loggbok.de/status/2026-02-12-neue-horizonte/</guid>
      <pubDate>Thu, 12 Feb 2026 11:03:00 +0100</pubDate>
      <description>&lt;p&gt;Gestern erhielt ich eine Information, die mich im Laufe des Nachmittags umtrieb. Diese Information ist ein Zeichen des Vertrauens, aber noch mit viel Konjunktiv versehen. Inzwischen bin ich wieder entspannter, aber die Maschinerie der Selbstzweifel rattert natürlich unbewusst weiter. Bin ich schon so weit, könnte ich dieses Vertrauen auch angemessen ausfüllen? Andererseits ist die beste Zeit zum Erkunden neuer Horizonte jetzt. Und diese Information hätte mich nicht erreicht, wenn nicht jemand glauben würde, dass es so sinnvoll wäre.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Alles wird sich fügen, so wie es richtig ist.&lt;/p&gt;</description>
      <content:encoded>&lt;p&gt;Gestern erhielt ich eine Information, die mich im Laufe des Nachmittags umtrieb. Diese Information ist ein Zeichen des Vertrauens, aber noch mit viel Konjunktiv versehen. Inzwischen bin ich wieder entspannter, aber die Maschinerie der Selbstzweifel rattert natürlich unbewusst weiter. Bin ich schon so weit, könnte ich dieses Vertrauen auch angemessen ausfüllen? Andererseits ist die beste Zeit zum Erkunden neuer Horizonte jetzt. Und diese Information hätte mich nicht erreicht, wenn nicht jemand glauben würde, dass es so sinnvoll wäre.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Alles wird sich fügen, so wie es richtig ist.&lt;/p&gt;
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    </item>
    
    <item>
      <title>Sind wir müde?</title>
      <link>https://loggbok.de/posts/2026-02-11-sind-wir-muede/</link>
      <guid isPermaLink="true">https://loggbok.de/posts/2026-02-11-sind-wir-muede/</guid>
      <pubDate>Wed, 11 Feb 2026 10:52:00 +0100</pubDate>
      <description>&lt;p&gt;In den letzten Wochen fiel es mir erst schleichend, dann immer stärker auf. Die Schlagzahl an Posts auf den von mir geschätzten Blogs hat sich reduziert. Schaue ich in die RSS News, gab es früher zehn bis fünfzehn Beiträge pro Tag. Jetzt sind es vier bis fünf. Auch im Gesamtkosmos von UberBlogr fühlt es sich wie eine leichte Delle an. Vielleicht gar nicht so sehr in der Quantität, aber in der Zusammenwirkung. Es scheint, als wäre der erste Enthusiasmus einer Geschäftigkeit in kleineren Zirkeln gewichen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Natürlich ist UberBlogr keine Community, sondern &amp;ldquo;nur&amp;rdquo; ein Webring. Aber für mich steht trotzdem ein Vernetzungsgedanke dahinter, Menschen mit einer gemeinsamen Passion und vielleicht sogar Interessen. Daraus ist beispielsweise auch der IRC-Kanal entwachsen, der mittlerweile Teil der täglichen Aktivitäten ist. Aber auch hier hat sich das Nutzerpotenzial auf eine Fraktion verstetigt - die aber auch eine sehr großte Schnittmenge an Interessen und Themen hat. In dem Zuge hatten mthie™️ und ich gestern eine Unterhaltung, in der er mir mein Gefühl auch bestätigte: es wird irgendwie etwas weniger an Beiträgen. Und auch generischer.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zu den Gründen kann nur gemutmaßt werden. Es gab letztes Jahr die eine oder andere Kontroverse zu der Frage, was und wie Blogs denn sein müssen. Ob KI dazu gehört. Ob es noch Meinungsfreiheit gewährleisten würde, wenn Leute sagen, dass sie bei Nichtgefallen dann Blogs halt auch nicht lesen. Alles am Ende Diskussionen, die darin endeten, dass doch jede:r weiter in der eigenen Suppe rührt. Und vielleicht hier und dort Verletzungen entstanden. Dazu das Ringen um Aufmerksamkeiten, Reichweiten und Engagement - auch in Auseinandersetzungen manifestiert. Am Ende ist alles nur individuelle Perspektive, es gibt keine Industriestandards für Blogs. Und das ist das Gute.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Oder liegt es einfach an der Weltlage, dem Wetter oder bilde ich es mir einfach nur ein? Alles Spekulation, am Ende zählt nur das geschriebene Wort. Davon wünsche ich mir mehr, ohne Abwägungen oder Kalkül. Einfach pure Gedanken, transformiert in Code und gebannt auf Bildschirmen. Müdigkeit vergeht, wenn man in die Bewegung gerät.&lt;/p&gt;</description>
      <content:encoded>&lt;p&gt;In den letzten Wochen fiel es mir erst schleichend, dann immer stärker auf. Die Schlagzahl an Posts auf den von mir geschätzten Blogs hat sich reduziert. Schaue ich in die RSS News, gab es früher zehn bis fünfzehn Beiträge pro Tag. Jetzt sind es vier bis fünf. Auch im Gesamtkosmos von UberBlogr fühlt es sich wie eine leichte Delle an. Vielleicht gar nicht so sehr in der Quantität, aber in der Zusammenwirkung. Es scheint, als wäre der erste Enthusiasmus einer Geschäftigkeit in kleineren Zirkeln gewichen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Natürlich ist UberBlogr keine Community, sondern &amp;ldquo;nur&amp;rdquo; ein Webring. Aber für mich steht trotzdem ein Vernetzungsgedanke dahinter, Menschen mit einer gemeinsamen Passion und vielleicht sogar Interessen. Daraus ist beispielsweise auch der IRC-Kanal entwachsen, der mittlerweile Teil der täglichen Aktivitäten ist. Aber auch hier hat sich das Nutzerpotenzial auf eine Fraktion verstetigt - die aber auch eine sehr großte Schnittmenge an Interessen und Themen hat. In dem Zuge hatten mthie™️ und ich gestern eine Unterhaltung, in der er mir mein Gefühl auch bestätigte: es wird irgendwie etwas weniger an Beiträgen. Und auch generischer.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zu den Gründen kann nur gemutmaßt werden. Es gab letztes Jahr die eine oder andere Kontroverse zu der Frage, was und wie Blogs denn sein müssen. Ob KI dazu gehört. Ob es noch Meinungsfreiheit gewährleisten würde, wenn Leute sagen, dass sie bei Nichtgefallen dann Blogs halt auch nicht lesen. Alles am Ende Diskussionen, die darin endeten, dass doch jede:r weiter in der eigenen Suppe rührt. Und vielleicht hier und dort Verletzungen entstanden. Dazu das Ringen um Aufmerksamkeiten, Reichweiten und Engagement - auch in Auseinandersetzungen manifestiert. Am Ende ist alles nur individuelle Perspektive, es gibt keine Industriestandards für Blogs. Und das ist das Gute.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Oder liegt es einfach an der Weltlage, dem Wetter oder bilde ich es mir einfach nur ein? Alles Spekulation, am Ende zählt nur das geschriebene Wort. Davon wünsche ich mir mehr, ohne Abwägungen oder Kalkül. Einfach pure Gedanken, transformiert in Code und gebannt auf Bildschirmen. Müdigkeit vergeht, wenn man in die Bewegung gerät.&lt;/p&gt;
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    </item>
    
    <item>
      <title>Status: Jazz hören</title>
      <link>https://loggbok.de/status/2026-02-08-jazz-hoeren/</link>
      <guid isPermaLink="true">https://loggbok.de/status/2026-02-08-jazz-hoeren/</guid>
      <pubDate>Sun, 08 Feb 2026 21:41:00 +0100</pubDate>
      <description>&lt;p&gt;Wenig gibt mir vergleichbar inneren Frieden als mir die Kopfhörer aufzusetzen und Jazz zu hören. Vielleicht weil ich mit dieser Musik aufwuchs. Möglicherweise aber auch, weil Jazz eine Grundstimmung ausstrahlt, der ich mich verbunden fühle. Pendelnd zwischen cool und verspielt, niemals aufdringlich oder extrem. Diese Leichtigkeit löst in mir große Zufriedenheit aus.&lt;/p&gt;</description>
      <content:encoded>&lt;p&gt;Wenig gibt mir vergleichbar inneren Frieden als mir die Kopfhörer aufzusetzen und Jazz zu hören. Vielleicht weil ich mit dieser Musik aufwuchs. Möglicherweise aber auch, weil Jazz eine Grundstimmung ausstrahlt, der ich mich verbunden fühle. Pendelnd zwischen cool und verspielt, niemals aufdringlich oder extrem. Diese Leichtigkeit löst in mir große Zufriedenheit aus.&lt;/p&gt;
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    </item>
    
    <item>
      <title>Status: Bullshit-Filter</title>
      <link>https://loggbok.de/status/2026-02-06-bullshit-filter/</link>
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      <pubDate>Fri, 06 Feb 2026 21:57:00 +0100</pubDate>
      <description>&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Hast du gehört, was der Hallervorden gesagt hat?&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;fragt mich die Liebste. Nein, habe ich nicht. Ignoranz ist der beste Bullshit-Filter, immer anwendbar und sehr zuverlässig.&lt;/p&gt;</description>
      <content:encoded>&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Hast du gehört, was der Hallervorden gesagt hat?&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;fragt mich die Liebste. Nein, habe ich nicht. Ignoranz ist der beste Bullshit-Filter, immer anwendbar und sehr zuverlässig.&lt;/p&gt;
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    </item>
    
    <item>
      <title>So richtig denken</title>
      <link>https://loggbok.de/posts/2026-02-06-so-richtig-denken/</link>
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      <pubDate>Fri, 06 Feb 2026 13:02:00 +0100</pubDate>
      <description>&lt;p&gt;Auf seinem Blog stellt Thomas &lt;a href=&#34;https://gigold.me/blog/vermisse-richtig-nachzudenken&#34; target=&#34;_blank&#34;&gt;die Frage&lt;/a&gt;, wann wir Lesenden denn das letzte Mal so richtig hart nachgedacht hätten. Eine angesichts der pandemischen Ausbreitung an Nutzung von KI-Modellen sicherlich berechtigte Frage - aber von welcher Dimension sprechen wir denn?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Denkprozess erfordert einen wesentlichen Parameter: das Ziel. Dabei kann bidirektional gedacht werden, ob vom Ausgangs- oder vom Endpunkt. KI-Nutzung entkoppelt von dieser Fähigkeit, da sie Abwägungsprozesse und Risikenbewertung glättet und damit die Komplexität von Entscheidungssituationen abkappt. Das rächt sich bei völliger Übernahme der Ergebnisse. Die besondere Gefahr liegt dabei in der Ungeduld, also der unmittelbaren Erwartung von konkreten Strategien oder Umsetzungsarbeiten zur Bewältigung von Herausforderungen. Hegel führte dazu aus, dass Ungeduld das Unmögliche verlange - nämlich die Erreichung des Ziels ohne die Mittel. Diese Mittel verfügt auch nicht die KI, sie summiert nur Wissenszustände aus verschiedentlichen Quellen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Notwendigkeit, &lt;em&gt;hart&lt;/em&gt; zu denken ergibt sich auch aus der gestellten Aufgabe: Muss ich eine kurzfristige Entscheidung ohne große Konsequenzenrisiken treffen (Sehr triviales Beispiel: Was essen wir heute Abend?) oder im Verlauf eines Projekts nach Eintreten eines Problems den weiteren Prozess reevaluieren - eingedenk aller Kommunikations- und Prozessschritte. Zudem kommt der Aspekt, ob &lt;em&gt;hartes&lt;/em&gt; Denken überhaupt sinnvoll ist: Entscheidungen können durch Abwägen jeder Granularität auch &lt;em&gt;zerdacht&lt;/em&gt; werden und die Entscheidung sich im späteren Verlauf als schädlich erweisen. Diese Einschätzung ist Teil eines Denkprozesses, aber hier kommt es auf die Perspektive und die Rolle in der Aufgabe sowie die pragmatische Handhabbarkeit an.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mein persönlicher Ansatz ist, mir immer das Ziel kurz klar zu machen: Was möchte ich erreichen, wie ist für eventuell Beteiligte der beste Ausgang bzw. der gangbarste Kompromiss? Daraus leiten sich Abwägungen und Risiken gut ab und ich kann je nach Schwere der Entscheidung mit Pro/Contra-Einschätzungen eine zu dem Zeitpunkt fundierte Entscheidung treffen. Die Zeit fürs Durchdenken nehme ich mir bewusst, aber so wie es in den Ablauf passt. Das kann auch in Alltagssituationen sein, in denen ich &lt;em&gt;mechanisch&lt;/em&gt; Tätigkeiten ausführe und Denkkapazität anderweitig nutzen kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In der Bewertung bin ich mir mit Thomas aber einig: Nachdenken macht Spaß und kann gut gesteuert Wirkung erzeugen. Im Zweifel auch gemeinsam, so werden Perspektiven unterschiedlicher Art berücksichtigt und die Lösung bessser.&lt;/p&gt;</description>
      <content:encoded>&lt;p&gt;Auf seinem Blog stellt Thomas &lt;a href=&#34;https://gigold.me/blog/vermisse-richtig-nachzudenken&#34; target=&#34;_blank&#34;&gt;die Frage&lt;/a&gt;, wann wir Lesenden denn das letzte Mal so richtig hart nachgedacht hätten. Eine angesichts der pandemischen Ausbreitung an Nutzung von KI-Modellen sicherlich berechtigte Frage - aber von welcher Dimension sprechen wir denn?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Denkprozess erfordert einen wesentlichen Parameter: das Ziel. Dabei kann bidirektional gedacht werden, ob vom Ausgangs- oder vom Endpunkt. KI-Nutzung entkoppelt von dieser Fähigkeit, da sie Abwägungsprozesse und Risikenbewertung glättet und damit die Komplexität von Entscheidungssituationen abkappt. Das rächt sich bei völliger Übernahme der Ergebnisse. Die besondere Gefahr liegt dabei in der Ungeduld, also der unmittelbaren Erwartung von konkreten Strategien oder Umsetzungsarbeiten zur Bewältigung von Herausforderungen. Hegel führte dazu aus, dass Ungeduld das Unmögliche verlange - nämlich die Erreichung des Ziels ohne die Mittel. Diese Mittel verfügt auch nicht die KI, sie summiert nur Wissenszustände aus verschiedentlichen Quellen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Notwendigkeit, &lt;em&gt;hart&lt;/em&gt; zu denken ergibt sich auch aus der gestellten Aufgabe: Muss ich eine kurzfristige Entscheidung ohne große Konsequenzenrisiken treffen (Sehr triviales Beispiel: Was essen wir heute Abend?) oder im Verlauf eines Projekts nach Eintreten eines Problems den weiteren Prozess reevaluieren - eingedenk aller Kommunikations- und Prozessschritte. Zudem kommt der Aspekt, ob &lt;em&gt;hartes&lt;/em&gt; Denken überhaupt sinnvoll ist: Entscheidungen können durch Abwägen jeder Granularität auch &lt;em&gt;zerdacht&lt;/em&gt; werden und die Entscheidung sich im späteren Verlauf als schädlich erweisen. Diese Einschätzung ist Teil eines Denkprozesses, aber hier kommt es auf die Perspektive und die Rolle in der Aufgabe sowie die pragmatische Handhabbarkeit an.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mein persönlicher Ansatz ist, mir immer das Ziel kurz klar zu machen: Was möchte ich erreichen, wie ist für eventuell Beteiligte der beste Ausgang bzw. der gangbarste Kompromiss? Daraus leiten sich Abwägungen und Risiken gut ab und ich kann je nach Schwere der Entscheidung mit Pro/Contra-Einschätzungen eine zu dem Zeitpunkt fundierte Entscheidung treffen. Die Zeit fürs Durchdenken nehme ich mir bewusst, aber so wie es in den Ablauf passt. Das kann auch in Alltagssituationen sein, in denen ich &lt;em&gt;mechanisch&lt;/em&gt; Tätigkeiten ausführe und Denkkapazität anderweitig nutzen kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In der Bewertung bin ich mir mit Thomas aber einig: Nachdenken macht Spaß und kann gut gesteuert Wirkung erzeugen. Im Zweifel auch gemeinsam, so werden Perspektiven unterschiedlicher Art berücksichtigt und die Lösung bessser.&lt;/p&gt;
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    </item>
    
    <item>
      <title>Status: Klares Wasser</title>
      <link>https://loggbok.de/status/2026-02-02-klares-wasser/</link>
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      <pubDate>Mon, 02 Feb 2026 16:51:00 +0100</pubDate>
      <description>&lt;p&gt;Nach der Diskussion um Rivva nahm Frank heute nochmal &lt;a href=&#34;https://blog.rivva.de/zehn-cent&#34; target=&#34;_blank&#34;&gt;zehn Cent&lt;/a&gt; in die Hand und warf sie in den Fluss, um Klarheit zu schaffen - mit der gleichzeitigen Bitte um Feedback. Ich habe mich in den letzten Tagen schon allein aus Kapazitätsgründen nicht eingehend mit der Thematik befasst, aber die Diskussion latent mitverfolgt und würde auch gern meine Gedanken teilen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für mich ist nicht klar, wofür denn jetzt konkret Unterstützung erbeten ist. Der aktuelle Post liest sich nach der Bitte, das Hosting zu subventionieren. Die Summe von zehn Cent pro Tag vermittelt zumindest den Eindruck. Bisher verstand ich aber, dass es um die Weiterentwicklung ging, für die nicht das aus Franks Sicht notwendige Backing vorhanden ist. Gleichzeitig verspüre ich auch, dass bisherige Unterstützer:innen keinen Mehrwert in Form von Transparenz an der Weiterentwicklung sehen und somit ihren Zufluss stoppten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nicht nur ich wäre bereit, partizipativ an einem neuen Rivva mitzuwirken - aber der Fluss braucht wahrnehmbare Klarheit. Und auch den geebneten Verlauf, der Menschen zur Mitwirkung als Landschaftspfleger:innen motiviert.&lt;/p&gt;</description>
      <content:encoded>&lt;p&gt;Nach der Diskussion um Rivva nahm Frank heute nochmal &lt;a href=&#34;https://blog.rivva.de/zehn-cent&#34; target=&#34;_blank&#34;&gt;zehn Cent&lt;/a&gt; in die Hand und warf sie in den Fluss, um Klarheit zu schaffen - mit der gleichzeitigen Bitte um Feedback. Ich habe mich in den letzten Tagen schon allein aus Kapazitätsgründen nicht eingehend mit der Thematik befasst, aber die Diskussion latent mitverfolgt und würde auch gern meine Gedanken teilen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für mich ist nicht klar, wofür denn jetzt konkret Unterstützung erbeten ist. Der aktuelle Post liest sich nach der Bitte, das Hosting zu subventionieren. Die Summe von zehn Cent pro Tag vermittelt zumindest den Eindruck. Bisher verstand ich aber, dass es um die Weiterentwicklung ging, für die nicht das aus Franks Sicht notwendige Backing vorhanden ist. Gleichzeitig verspüre ich auch, dass bisherige Unterstützer:innen keinen Mehrwert in Form von Transparenz an der Weiterentwicklung sehen und somit ihren Zufluss stoppten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nicht nur ich wäre bereit, partizipativ an einem neuen Rivva mitzuwirken - aber der Fluss braucht wahrnehmbare Klarheit. Und auch den geebneten Verlauf, der Menschen zur Mitwirkung als Landschaftspfleger:innen motiviert.&lt;/p&gt;
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    </item>
    
    <item>
      <title>Alles auf Effizienz</title>
      <link>https://loggbok.de/posts/2026-02-02-alles-auf-effizienz/</link>
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      <pubDate>Mon, 02 Feb 2026 11:15:00 +0100</pubDate>
      <description>&lt;p&gt;Selbstoptimierung ist nichts Anderes als Selbstbetrug. Sie gaukelt einem vor, dass man in der gleichen Zeit viel mehr Dinge schaffen kann. Am Ende ist man vielleicht vordergründig leistungsfähiger, niemand sieht aber den dafür nötigen administrativen Aufwand oder die körperlichen Grenzen, die dafür überschreitet werden. Oder die Reibungen, die im interdisziplinären Austausch entstehen - weil Verantwortungen die ganze Zeit hin und her geschubst werden und daraus bei allen ungute Gefühle entstehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir jagen wie Kleinkinder zu Weihnachten den Glücksgefühlen im Alltag hinterher, bestellen uns ach so praktische und gleichzeitig sinnlose Helferchen in Form von Geräten ins Haus. Diese sollen banale Aufgaben lösen, kosten am Ende aber mehr Zeit und bringen kein wesentlich besseres Ergebnis zu Tage. Dabei hören wir ewig lange Sprachnachrichten auf 1,5facher Geschwindigkeit und müssen uns Informationen zusammen puzzeln, die mit 25 Sekunden Telefonat bereits verständlich ausgetauscht wären. Unser Privatleben wird in delegierbare und persönlich verpflichtende Aufgaben priorisiert, Routine wird zur Abarbeitungsschlange mit kritischem Blick auf Aufwand und Ertrag.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dabei verbiegen wir uns tagtäglich gegen jede Natur und erkennen situativ gerne an Feiertagen mit darum garnierten Urlaub oder in Momenten der inneren Zweifel: Was wir da tun, ist eigentlich völliger Wahnsinn. Nur um dann nochmals durchzuatmen und kurz darauf das Hamsterrad mit der gleichen fröhlichen Energie zu besteigen. Das nennen wir Pflichtbewusstsein. Dabei hoffen wir, dass uns segensreiche Erfindungen wie KI oder andere Automatismen ohne große Vorleistung unterstützen. Denn unser Alltag ist ja so beschwerlich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Wahrheit ist, dass uns all das von dem entkoppelt, was wirklich effizient ist: Entscheidungen treffen, was uns wirklich wichtig ist. Dafür auch in Kauf zu nehmen, dass Ressourcen knapper sein könnten oder unsere Zeit sich anders staffelt, weil wir sie anders einsetzen. Nah an dem zu sein, was die wirklich wesentlichen Eckpfeiler unserer Leben ist und für das den Raum setzen, was uns gut tun und glücklich macht. All work and no play makes Jack a dull boy. Wir sind nicht dafür da um nur zu funktionieren. Aber dafür, ein selbstbestimmtes Leben mit viel Platz für das Wertvolle zu führen.&lt;/p&gt;</description>
      <content:encoded>&lt;p&gt;Selbstoptimierung ist nichts Anderes als Selbstbetrug. Sie gaukelt einem vor, dass man in der gleichen Zeit viel mehr Dinge schaffen kann. Am Ende ist man vielleicht vordergründig leistungsfähiger, niemand sieht aber den dafür nötigen administrativen Aufwand oder die körperlichen Grenzen, die dafür überschreitet werden. Oder die Reibungen, die im interdisziplinären Austausch entstehen - weil Verantwortungen die ganze Zeit hin und her geschubst werden und daraus bei allen ungute Gefühle entstehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir jagen wie Kleinkinder zu Weihnachten den Glücksgefühlen im Alltag hinterher, bestellen uns ach so praktische und gleichzeitig sinnlose Helferchen in Form von Geräten ins Haus. Diese sollen banale Aufgaben lösen, kosten am Ende aber mehr Zeit und bringen kein wesentlich besseres Ergebnis zu Tage. Dabei hören wir ewig lange Sprachnachrichten auf 1,5facher Geschwindigkeit und müssen uns Informationen zusammen puzzeln, die mit 25 Sekunden Telefonat bereits verständlich ausgetauscht wären. Unser Privatleben wird in delegierbare und persönlich verpflichtende Aufgaben priorisiert, Routine wird zur Abarbeitungsschlange mit kritischem Blick auf Aufwand und Ertrag.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dabei verbiegen wir uns tagtäglich gegen jede Natur und erkennen situativ gerne an Feiertagen mit darum garnierten Urlaub oder in Momenten der inneren Zweifel: Was wir da tun, ist eigentlich völliger Wahnsinn. Nur um dann nochmals durchzuatmen und kurz darauf das Hamsterrad mit der gleichen fröhlichen Energie zu besteigen. Das nennen wir Pflichtbewusstsein. Dabei hoffen wir, dass uns segensreiche Erfindungen wie KI oder andere Automatismen ohne große Vorleistung unterstützen. Denn unser Alltag ist ja so beschwerlich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Wahrheit ist, dass uns all das von dem entkoppelt, was wirklich effizient ist: Entscheidungen treffen, was uns wirklich wichtig ist. Dafür auch in Kauf zu nehmen, dass Ressourcen knapper sein könnten oder unsere Zeit sich anders staffelt, weil wir sie anders einsetzen. Nah an dem zu sein, was die wirklich wesentlichen Eckpfeiler unserer Leben ist und für das den Raum setzen, was uns gut tun und glücklich macht. All work and no play makes Jack a dull boy. Wir sind nicht dafür da um nur zu funktionieren. Aber dafür, ein selbstbestimmtes Leben mit viel Platz für das Wertvolle zu führen.&lt;/p&gt;
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    </item>
    
    <item>
      <title>Status: Weltschmerz</title>
      <link>https://loggbok.de/status/2026-01-26-weltschmerz/</link>
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      <pubDate>Mon, 26 Jan 2026 22:16:00 +0100</pubDate>
      <description>&lt;p&gt;Unser Gehirn ist nicht dafür gemacht, alles zu verstehen. Wichtig ist, dass wir Werte haben und uns das gewisste Stück Menschlichkeit nicht abgeht. Empathie zum Beispiel und die Fähigkeit, anderen zuhören zu können. Darauf zu schauen, was uns als Gemeinschaft zusammen hält. Und nicht auf das, was Keile zwischen uns treibt. Oder denen freie Hand zu lassen, die vom Leid oder der Unfreiheit Anderer leben und profitieren. Und in all dem Elend, dass uns jeden Tag in Form von Nachrichten anschreit, dürfen wir uns immer noch an den Wundern der Welt erfreuen. Oder Anderen ein Lächeln schenken. Auch so wird die Welt ein besserer Ort. Im Kleinen steckt viel Großes.&lt;/p&gt;</description>
      <content:encoded>&lt;p&gt;Unser Gehirn ist nicht dafür gemacht, alles zu verstehen. Wichtig ist, dass wir Werte haben und uns das gewisste Stück Menschlichkeit nicht abgeht. Empathie zum Beispiel und die Fähigkeit, anderen zuhören zu können. Darauf zu schauen, was uns als Gemeinschaft zusammen hält. Und nicht auf das, was Keile zwischen uns treibt. Oder denen freie Hand zu lassen, die vom Leid oder der Unfreiheit Anderer leben und profitieren. Und in all dem Elend, dass uns jeden Tag in Form von Nachrichten anschreit, dürfen wir uns immer noch an den Wundern der Welt erfreuen. Oder Anderen ein Lächeln schenken. Auch so wird die Welt ein besserer Ort. Im Kleinen steckt viel Großes.&lt;/p&gt;
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    </item>
    
    <item>
      <title>Deutungshoheiten</title>
      <link>https://loggbok.de/posts/2026-01-25-deutungshoheiten/</link>
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      <pubDate>Sun, 25 Jan 2026 18:29:00 +0100</pubDate>
      <description>&lt;p&gt;Wir Menschen sind schon eine eigenartige Spezies. Mit einem hochentwickeltem Denkapparat und Zugriff auf unendlich Wissen in verlässlichen Quellen ausgestattet hätten wir die Werkzeuge für eine progressive und tatkräftige Bewältigung von Herausforderungen. Stattdessen denken wir in Schablonen und eingeredeten oder selbst entwickelten Vorurteilen, die rein die eigene Bequemlichkeit verstetigen. Wir lassen uns von neoliberalen Hampelmännern erzählen, dass Infrastruktur um jeden Preis Geld erwirtschaften muss und sehen dann einfach zu, wie diese kaputt gespart wird. Um uns dann aufzuregen, dass man das mit uns gemacht hätte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Wahrheit ist, dass wir das mit uns machen lassen. Wir suhlen uns im Beklagen selbst verursachter Tatsachen und schauen uns abends im Fernsehen Talkshows voller Plattitüden an. In der Hoffnung, dass da jemand Verantwortliches mal die Hosen runter lässt oder verkündet, dass jetzt alles besser wird. Wir fordern Eigenverantwortung, räumen aber nicht den Schnee vor dem Haus. Wir erzählen, dass jeder Mensch so leben soll wie er es möchte, stülpen aber ungefragt &lt;em&gt;Wertebilder&lt;/em&gt; auf und führen Diskurse über die Notwendigkeit von Tannenbäumen zu Weihnachten in jedem Privathaushalt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir wollen Fortschritt um jeden Preis aber es soll sich bitte nichts ändern. Arbeitskräfte stehen im Mittelpunkt jeder Firma, sind aber eigentlich nur Kostentreiber. Wir sollen alle Kinder bekommen, die aber selber gar nicht betreuuen. Aber eigentlich doch, denn Kinderbetreuung kostet ja Geld. Und Steuern wollen wir am Liebsten gar nicht bezahlen, es soll aber alles funktionieren und der Staat sowie seine untergeordneten Organe in Bundesländern, Landkreisen, Städten und Gemeinden doch alles an möglichen und unmöglichen Aufgaben erfüllen. Aber wehe, man redet uns dann rein, wie wir unser Laub zu entsorgen hätten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und dann regen wir uns auf, dass tagtäglich um Deutungshoheiten gestritten wird oder jemand heute etwas und am Folgetag das Gegenteil davon postuliert? Wir wissen ja selber nicht mal, was wir wollen.&lt;/p&gt;</description>
      <content:encoded>&lt;p&gt;Wir Menschen sind schon eine eigenartige Spezies. Mit einem hochentwickeltem Denkapparat und Zugriff auf unendlich Wissen in verlässlichen Quellen ausgestattet hätten wir die Werkzeuge für eine progressive und tatkräftige Bewältigung von Herausforderungen. Stattdessen denken wir in Schablonen und eingeredeten oder selbst entwickelten Vorurteilen, die rein die eigene Bequemlichkeit verstetigen. Wir lassen uns von neoliberalen Hampelmännern erzählen, dass Infrastruktur um jeden Preis Geld erwirtschaften muss und sehen dann einfach zu, wie diese kaputt gespart wird. Um uns dann aufzuregen, dass man das mit uns gemacht hätte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Wahrheit ist, dass wir das mit uns machen lassen. Wir suhlen uns im Beklagen selbst verursachter Tatsachen und schauen uns abends im Fernsehen Talkshows voller Plattitüden an. In der Hoffnung, dass da jemand Verantwortliches mal die Hosen runter lässt oder verkündet, dass jetzt alles besser wird. Wir fordern Eigenverantwortung, räumen aber nicht den Schnee vor dem Haus. Wir erzählen, dass jeder Mensch so leben soll wie er es möchte, stülpen aber ungefragt &lt;em&gt;Wertebilder&lt;/em&gt; auf und führen Diskurse über die Notwendigkeit von Tannenbäumen zu Weihnachten in jedem Privathaushalt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir wollen Fortschritt um jeden Preis aber es soll sich bitte nichts ändern. Arbeitskräfte stehen im Mittelpunkt jeder Firma, sind aber eigentlich nur Kostentreiber. Wir sollen alle Kinder bekommen, die aber selber gar nicht betreuuen. Aber eigentlich doch, denn Kinderbetreuung kostet ja Geld. Und Steuern wollen wir am Liebsten gar nicht bezahlen, es soll aber alles funktionieren und der Staat sowie seine untergeordneten Organe in Bundesländern, Landkreisen, Städten und Gemeinden doch alles an möglichen und unmöglichen Aufgaben erfüllen. Aber wehe, man redet uns dann rein, wie wir unser Laub zu entsorgen hätten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und dann regen wir uns auf, dass tagtäglich um Deutungshoheiten gestritten wird oder jemand heute etwas und am Folgetag das Gegenteil davon postuliert? Wir wissen ja selber nicht mal, was wir wollen.&lt;/p&gt;
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    </item>
    
    <item>
      <title>Auf die harte Tour</title>
      <link>https://loggbok.de/posts/2026-01-21-auf-die-harte-tour/</link>
      <guid isPermaLink="true">https://loggbok.de/posts/2026-01-21-auf-die-harte-tour/</guid>
      <pubDate>Wed, 21 Jan 2026 20:11:00 +0100</pubDate>
      <description>&lt;p&gt;Heute Mittag war auf einmal Zapfenstreich. Mein VPS machte keinen Mucks mehr. Laut Webinterface des Hosters war er betriebsbereit und auch über VNC erreichbar. Aber der Login funktionierte nicht mehr, genau so wenig war er per Ping erreichbar. Der Neustart dauerte ewig und auch die Neuinstallation verdächtig lang. Das Ergebnis blieb aber gleich: Es ging nichts mehr.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Also habe ich einen länger im Kopf schwelenden Plan umgesetzt, den bisherigen VPS gekündigt und bei Hetzner zugeschlagen. Aber wie nun aufsetzen? Auf Cloudron hatte ich keine Lust mehr, also beschloss ich spontan: Ich lerne Docker. Neunzig Minuten nach Bereitstellung war der Server konfiguriert, abgesichert und The Lounge betriebsbereit. Und mir hat sich nebenbei eine neue digitale Welt erschlossen. Nämlich die des Selberwerkelns mit Docker, fernab von vorgefertigter und sich immer kratzig anfühlender UI mit Beschränkungen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vor einiger Zeit noch wäre mir das zu heikel gewesen, jetzt habe ich ein paar Dokus gelesen und gemacht. Gleichzeitig konnte ich wieder hilfreiche Hinweise aus dem IRC mitnehmen, die mir die Config-Datei für The Lounge verbesserten. Aber ich bin auch froh, dass das jetzt nur der Bastelserver war, den ich sehr einfach &lt;em&gt;from scratch&lt;/em&gt; neu bauen konnte. Auf die harte Tour lernen macht so mehr Spaß.&lt;/p&gt;</description>
      <content:encoded>&lt;p&gt;Heute Mittag war auf einmal Zapfenstreich. Mein VPS machte keinen Mucks mehr. Laut Webinterface des Hosters war er betriebsbereit und auch über VNC erreichbar. Aber der Login funktionierte nicht mehr, genau so wenig war er per Ping erreichbar. Der Neustart dauerte ewig und auch die Neuinstallation verdächtig lang. Das Ergebnis blieb aber gleich: Es ging nichts mehr.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Also habe ich einen länger im Kopf schwelenden Plan umgesetzt, den bisherigen VPS gekündigt und bei Hetzner zugeschlagen. Aber wie nun aufsetzen? Auf Cloudron hatte ich keine Lust mehr, also beschloss ich spontan: Ich lerne Docker. Neunzig Minuten nach Bereitstellung war der Server konfiguriert, abgesichert und The Lounge betriebsbereit. Und mir hat sich nebenbei eine neue digitale Welt erschlossen. Nämlich die des Selberwerkelns mit Docker, fernab von vorgefertigter und sich immer kratzig anfühlender UI mit Beschränkungen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vor einiger Zeit noch wäre mir das zu heikel gewesen, jetzt habe ich ein paar Dokus gelesen und gemacht. Gleichzeitig konnte ich wieder hilfreiche Hinweise aus dem IRC mitnehmen, die mir die Config-Datei für The Lounge verbesserten. Aber ich bin auch froh, dass das jetzt nur der Bastelserver war, den ich sehr einfach &lt;em&gt;from scratch&lt;/em&gt; neu bauen konnte. Auf die harte Tour lernen macht so mehr Spaß.&lt;/p&gt;
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    </item>
    
    <item>
      <title>Was nimmt man da?</title>
      <link>https://loggbok.de/posts/2026-01-19-was-nimmt-man-da/</link>
      <guid isPermaLink="true">https://loggbok.de/posts/2026-01-19-was-nimmt-man-da/</guid>
      <pubDate>Mon, 19 Jan 2026 15:33:00 +0100</pubDate>
      <description>&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Dann sollte ich Google jetzt auch nicht mehr verwenden, richtig? Was nimmt man da?&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Die Liebste und ich sprechen in den letzten Tagen immer wieder über die Weltlage und somit auch über damit verbundene Fragen der Haltung in Konsum- und Nutzungsverhalten. Dabei rückt mein Homeserver auch in den Fokus. Denn dort liegen ja bereits einige Lösungen wie zum Beispiel SearXNG. Meine Antwort &amp;ldquo;Ja, ich hoste da etwas.&amp;rdquo; führt nicht mehr zu einer ironischen Reaktion. Sondern zu Interesse und tatsächlich praktischer Anwendung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und während sich die Liebste SearXNG als Applet auf dem Home-Bildschirm einrichtete, verstand ich: Überzeugung von alternativen Lösungen passiert nicht durch Druck. Sondern dadurch, in richtigen Momenten die Alternative bereit zu halten und als Möglichkeit aufzuzeigen. Ist jetzt alles besser? Nein. Wird der weitere Wechsel genau so einfach sein? Auch nicht. Aber der Beleg ist angetreten, dass eine solche Veränderung machbar ist.&lt;/p&gt;</description>
      <content:encoded>&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Dann sollte ich Google jetzt auch nicht mehr verwenden, richtig? Was nimmt man da?&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Die Liebste und ich sprechen in den letzten Tagen immer wieder über die Weltlage und somit auch über damit verbundene Fragen der Haltung in Konsum- und Nutzungsverhalten. Dabei rückt mein Homeserver auch in den Fokus. Denn dort liegen ja bereits einige Lösungen wie zum Beispiel SearXNG. Meine Antwort &amp;ldquo;Ja, ich hoste da etwas.&amp;rdquo; führt nicht mehr zu einer ironischen Reaktion. Sondern zu Interesse und tatsächlich praktischer Anwendung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und während sich die Liebste SearXNG als Applet auf dem Home-Bildschirm einrichtete, verstand ich: Überzeugung von alternativen Lösungen passiert nicht durch Druck. Sondern dadurch, in richtigen Momenten die Alternative bereit zu halten und als Möglichkeit aufzuzeigen. Ist jetzt alles besser? Nein. Wird der weitere Wechsel genau so einfach sein? Auch nicht. Aber der Beleg ist angetreten, dass eine solche Veränderung machbar ist.&lt;/p&gt;
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    </item>
    
    <item>
      <title>Status: On this day</title>
      <link>https://loggbok.de/status/2026-01-18-on-this-day/</link>
      <guid isPermaLink="true">https://loggbok.de/status/2026-01-18-on-this-day/</guid>
      <pubDate>Sun, 18 Jan 2026 16:33:00 +0100</pubDate>
      <description>&lt;p&gt;An Hugo liebe ich, dass man mit einem Partial Dinge bauen kann, für die andere Blog-Systeme Plugins bräuchten. Somit findet sich in der Einzelansicht nun ein Abschnitt für Beiträge, die am gleichen Tag (aber in früheren Jahren) erschienen. Die kleine Zeitreise macht nach fast dreieinhalb Jahren Loggbok nun endlich Sinn und dient nicht zuletzt mir als Rückspiegel. Wieder ein kleines Stück besser geworden und das ohne Druck. Schön.&lt;/p&gt;</description>
      <content:encoded>&lt;p&gt;An Hugo liebe ich, dass man mit einem Partial Dinge bauen kann, für die andere Blog-Systeme Plugins bräuchten. Somit findet sich in der Einzelansicht nun ein Abschnitt für Beiträge, die am gleichen Tag (aber in früheren Jahren) erschienen. Die kleine Zeitreise macht nach fast dreieinhalb Jahren Loggbok nun endlich Sinn und dient nicht zuletzt mir als Rückspiegel. Wieder ein kleines Stück besser geworden und das ohne Druck. Schön.&lt;/p&gt;
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    </item>
    
    <item>
      <title>Die Welt in der wir leben</title>
      <link>https://loggbok.de/posts/2026-01-11-die-welt-in-der-wir-leben/</link>
      <guid isPermaLink="true">https://loggbok.de/posts/2026-01-11-die-welt-in-der-wir-leben/</guid>
      <pubDate>Sun, 11 Jan 2026 13:22:00 +0100</pubDate>
      <description>&lt;p&gt;Mein Vater wurde 1934 geboren und wuchs während des zweite Weltkriegs auf. Auf seiner Insel bekam er keine unmittelbaren Gewalthandlungen mit. Jedoch als Kind übers Radio zu hören wie die Welt in Flammen steht, musste Einfluss auf ihn gehabt haben. Dann begann das, was wir in der Geschichtsschreibung als &lt;em&gt;kalten Krieg&lt;/em&gt; kennen, die Aufteilung von Interessengebieten zwischen Großmächten. Mit dem Zusammenbruch des sowjetischen Blocks 1989-1991 hatten wir die Hoffnung verknüpft, dass wir nie wieder in solch eine Situation gelangen und Freiheit in Frieden unser aller Bestreben sein wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nun scheint sich wieder eine Hemisphärenaufteilung zu ergeben und wir schauen alle fassungslos zu, wie Menschen mit einer sehr eigennützigen Agenda ihre Vorstellungen umsetzen bzw. bekunden. Waren wir zu naiv? Haben wir zu sehr auf Diplomatie und die Macht der Einsicht gehofft? War die Wende eine Illusion? Ich würde all diese Fragen aus meinen Überlegungen heraus mit einem Nein beantworten. Aber für gemeinsame Friedensordnung braucht es ein Zielbild und Konsequenz.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Churchill hatte dies nach dem Krieg mit den &lt;em&gt;Vereinigten Staaten von Europa&lt;/em&gt; vorgedacht. Für diese Vision gab es aber nicht den nötigen Rückhalt, stattdessen gibt es eine Europäische Union. Mit der viele Menschen unglücklich sind, weil sie die EU als rein regulatorische und damit intransparente Institution begreifen. Dabei ist ein geeintes Europa der Schlüssel zur Souveränität, der uns vor den Interessen Einzelner stark macht. Stattdessen sind wir auf das Wohlwollen von diesen Menschen angewiesen. Weil wir diese Souveränität nicht mit voller Konsequenz wollten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Einen nicht unerheblichen Teil seines Lebens verbrachte mein Vater im Dienst des britischen Militärs. Er sah die Welt, aber auch den Horror in Nordirland Anfang der 70er. Über diese Erlebnisse sprach er nicht, aber die Andeutung löste in mir das Gefühl aus, dass niemand solche Dinge erleben darf. Dass wir es besser machen müssen. Seine Welt war eine, die im Chaos begann und langsam friedlicher wurde. Wir scheinen gerade Zeuge einer gegenteiligen Entwicklung zu werden. In einer Welt geboren, in der alles möglich war und Verständigung (fast) allerorten herrschte. Die nun Stück für Stück in Erosion begriffen ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich möchte nicht eines Tages im dem Bewusstsein von der Welt gehen, sie so zu verlassen, wie mein Vater sie vorgefunden hat.&lt;/p&gt;</description>
      <content:encoded>&lt;p&gt;Mein Vater wurde 1934 geboren und wuchs während des zweite Weltkriegs auf. Auf seiner Insel bekam er keine unmittelbaren Gewalthandlungen mit. Jedoch als Kind übers Radio zu hören wie die Welt in Flammen steht, musste Einfluss auf ihn gehabt haben. Dann begann das, was wir in der Geschichtsschreibung als &lt;em&gt;kalten Krieg&lt;/em&gt; kennen, die Aufteilung von Interessengebieten zwischen Großmächten. Mit dem Zusammenbruch des sowjetischen Blocks 1989-1991 hatten wir die Hoffnung verknüpft, dass wir nie wieder in solch eine Situation gelangen und Freiheit in Frieden unser aller Bestreben sein wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nun scheint sich wieder eine Hemisphärenaufteilung zu ergeben und wir schauen alle fassungslos zu, wie Menschen mit einer sehr eigennützigen Agenda ihre Vorstellungen umsetzen bzw. bekunden. Waren wir zu naiv? Haben wir zu sehr auf Diplomatie und die Macht der Einsicht gehofft? War die Wende eine Illusion? Ich würde all diese Fragen aus meinen Überlegungen heraus mit einem Nein beantworten. Aber für gemeinsame Friedensordnung braucht es ein Zielbild und Konsequenz.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Churchill hatte dies nach dem Krieg mit den &lt;em&gt;Vereinigten Staaten von Europa&lt;/em&gt; vorgedacht. Für diese Vision gab es aber nicht den nötigen Rückhalt, stattdessen gibt es eine Europäische Union. Mit der viele Menschen unglücklich sind, weil sie die EU als rein regulatorische und damit intransparente Institution begreifen. Dabei ist ein geeintes Europa der Schlüssel zur Souveränität, der uns vor den Interessen Einzelner stark macht. Stattdessen sind wir auf das Wohlwollen von diesen Menschen angewiesen. Weil wir diese Souveränität nicht mit voller Konsequenz wollten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Einen nicht unerheblichen Teil seines Lebens verbrachte mein Vater im Dienst des britischen Militärs. Er sah die Welt, aber auch den Horror in Nordirland Anfang der 70er. Über diese Erlebnisse sprach er nicht, aber die Andeutung löste in mir das Gefühl aus, dass niemand solche Dinge erleben darf. Dass wir es besser machen müssen. Seine Welt war eine, die im Chaos begann und langsam friedlicher wurde. Wir scheinen gerade Zeuge einer gegenteiligen Entwicklung zu werden. In einer Welt geboren, in der alles möglich war und Verständigung (fast) allerorten herrschte. Die nun Stück für Stück in Erosion begriffen ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich möchte nicht eines Tages im dem Bewusstsein von der Welt gehen, sie so zu verlassen, wie mein Vater sie vorgefunden hat.&lt;/p&gt;
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    </item>
    
    <item>
      <title>In 1440 Minuten um die Welt</title>
      <link>https://loggbok.de/link/2026-01-09-in-1440-minuten/</link>
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      <pubDate>Fri, 09 Jan 2026 12:36:00 +0100</pubDate>
      <description>&lt;p&gt;Die Erstausgabe von Jules Vernes &amp;ldquo;In 80 Tagen um die Welt&amp;rdquo; musste mit. Aber mit dem schmucken Ledereinband und der aufwendigen Leimung war das ein nicht zu unterschätzendes Extragewicht für die portable und zur Überhitzung neigende Beameinheit. Und alles nur, weil Hulot sich in den Kopf gesetzt hatte, die Fantasien des Verne in die Tat umzusetzen. Die Route sollte dabei aus künstlerischer Freiheit im Zick-Zack erfolgen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Warum 1440 Minuten? Es klingt zugleich gewaltiger als 80 Tage als auch effizienter. Am Ende der Reise würde Hulot mit Bleistift im Buch vermerken, dass es doch geht. Der Indikator der Beameinheit signalisierte, dass sie wieder Normaltemperatur erreicht hatte. Es war genau 21:58. Hulot ließ nochmals den Blick durch die Sakristei fahren und nahm die Eindrücke tief auf. Dann betätigte er den Auslöser. Die Molekülauflösung prickelte dieses Mal angenehmer.&lt;/p&gt;</description>
      <content:encoded>&lt;p&gt;Die Erstausgabe von Jules Vernes &amp;ldquo;In 80 Tagen um die Welt&amp;rdquo; musste mit. Aber mit dem schmucken Ledereinband und der aufwendigen Leimung war das ein nicht zu unterschätzendes Extragewicht für die portable und zur Überhitzung neigende Beameinheit. Und alles nur, weil Hulot sich in den Kopf gesetzt hatte, die Fantasien des Verne in die Tat umzusetzen. Die Route sollte dabei aus künstlerischer Freiheit im Zick-Zack erfolgen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Warum 1440 Minuten? Es klingt zugleich gewaltiger als 80 Tage als auch effizienter. Am Ende der Reise würde Hulot mit Bleistift im Buch vermerken, dass es doch geht. Der Indikator der Beameinheit signalisierte, dass sie wieder Normaltemperatur erreicht hatte. Es war genau 21:58. Hulot ließ nochmals den Blick durch die Sakristei fahren und nahm die Eindrücke tief auf. Dann betätigte er den Auslöser. Die Molekülauflösung prickelte dieses Mal angenehmer.&lt;/p&gt;
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    </item>
    
    <item>
      <title>Intellektuelle Schulden</title>
      <link>https://loggbok.de/link/2026-01-08-intellektuelle-schulden/</link>
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      <pubDate>Thu, 08 Jan 2026 19:55:00 +0100</pubDate>
      <description>&lt;p&gt;Auf dem Rückweg vom Einkauf dachte ich über &lt;em&gt;technical debt&lt;/em&gt; nach, also die Konsequenzen durch die Implementierung schlechter oder für den Anwendungsfall ungeeignete Software. Die sich daraus ergebene Frage ging mir nicht aus dem Kopf, ob auch die Geisteshaltung in solchen Projekten eine ähnliche Benennung hat. Den Gedanken hatte ein Wissenschaftler mit Perspektive auf KI auch und das Ganze fachlich betrachtet. Sein Fazit: Mit großer Macht geht ebenso große Ignoranz einher.&lt;/p&gt;</description>
      <content:encoded>&lt;p&gt;Auf dem Rückweg vom Einkauf dachte ich über &lt;em&gt;technical debt&lt;/em&gt; nach, also die Konsequenzen durch die Implementierung schlechter oder für den Anwendungsfall ungeeignete Software. Die sich daraus ergebene Frage ging mir nicht aus dem Kopf, ob auch die Geisteshaltung in solchen Projekten eine ähnliche Benennung hat. Den Gedanken hatte ein Wissenschaftler mit Perspektive auf KI auch und das Ganze fachlich betrachtet. Sein Fazit: Mit großer Macht geht ebenso große Ignoranz einher.&lt;/p&gt;
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    </item>
    
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      <title>Ach Kinners</title>
      <link>https://loggbok.de/posts/2026-01-08-ach-kinners/</link>
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      <pubDate>Thu, 08 Jan 2026 12:13:00 +0100</pubDate>
      <description>&lt;p&gt;So ein Blog ist ja vor allem auch Ort der selbstreflektierenden Dokumentation. Dazu gehören dann auch Dinge wie App Defaults oder /uses oder wie auch immer das Kind genannt wird. Nachdem Robert, Thomas, Markus und ich unseren derzeitigen Stand niedergeschrieben haben, kommen jetzt Beiträge, dass das Publizieren ja unsicher sei. Oder sinngemäß wir Wasser predigen, aber Wein saufen würden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich hatte ja im letzten Jahr beschrieben, dass sich meine Fähigkeiten in den letzten Monaten auf diesem Gebiet verändern, aus meiner Betrachtungsweise zum Positiven. Daraus resultiert, dass Dinge im Umbruch sind. Dass sie &lt;em&gt;jetzt&lt;/em&gt; so sind, aber &lt;em&gt;in Zukunft&lt;/em&gt; anders sein werden. Weil ich daran arbeite. Aber eine Liste wie die App Defaults dokumentiert das &lt;em&gt;Jetzt&lt;/em&gt;. Ich finde es wenig hilfreich, ungelegte Eier zu beschreiben. Dann das ist wirklich unsicher, nicht unbedingt einen Status Quo zu beschreiben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Genau so trifft das auch auf den Vorwurf der Bigotterie zu. Ich bin seit bald achtzehn Jahren Mac-Nutzer. Daraus entsteht eine gewisse technische Basis, die man nicht von heute auf morgen, sondern nur schrittweise abbauen kann. Das kann man mit einem Umzug des Haushalts vergleichen. Wie viel Mist sammelt sich über die Jahre an? Eben. Manche Menschen können sowas schneller, andere machen es eben in dem Tempo, das zu ihrem Leben passt. Außerdem hält die Flexibilität im Wechsel zwischen verschiedenen Betriebssystemen den Geist beweglich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am Meisten erstaunt mich, wenn Kritik von Menschen kommt, die entweder aus der bequemen Position der Anonymität oder in einer rein dem absolutistischen Gedanken entspringenden Form schreiben. In einen sachlichen Diskurs zu kommen ist nicht von Interesse, es muss gleich die maximale Gegenposition besetzt werden. Welche Hintergründe es haben mag, völlig gleich. Sowas nutzt niemanden, es verhärtet nur Fronten oder kappt die Dialogfähigkeit.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vielleicht gehen wir alle mal in uns und überlegen, ob diese Form des Diskurses die ist, die uns alle zufriedener und glücklicher macht. Und wenn nicht, freue ich mich über einen konstruktiven Austausch per Mail. Also wenn euch das nicht zu unsicher ist. 😉&lt;/p&gt;</description>
      <content:encoded>&lt;p&gt;So ein Blog ist ja vor allem auch Ort der selbstreflektierenden Dokumentation. Dazu gehören dann auch Dinge wie App Defaults oder /uses oder wie auch immer das Kind genannt wird. Nachdem Robert, Thomas, Markus und ich unseren derzeitigen Stand niedergeschrieben haben, kommen jetzt Beiträge, dass das Publizieren ja unsicher sei. Oder sinngemäß wir Wasser predigen, aber Wein saufen würden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich hatte ja im letzten Jahr beschrieben, dass sich meine Fähigkeiten in den letzten Monaten auf diesem Gebiet verändern, aus meiner Betrachtungsweise zum Positiven. Daraus resultiert, dass Dinge im Umbruch sind. Dass sie &lt;em&gt;jetzt&lt;/em&gt; so sind, aber &lt;em&gt;in Zukunft&lt;/em&gt; anders sein werden. Weil ich daran arbeite. Aber eine Liste wie die App Defaults dokumentiert das &lt;em&gt;Jetzt&lt;/em&gt;. Ich finde es wenig hilfreich, ungelegte Eier zu beschreiben. Dann das ist wirklich unsicher, nicht unbedingt einen Status Quo zu beschreiben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Genau so trifft das auch auf den Vorwurf der Bigotterie zu. Ich bin seit bald achtzehn Jahren Mac-Nutzer. Daraus entsteht eine gewisse technische Basis, die man nicht von heute auf morgen, sondern nur schrittweise abbauen kann. Das kann man mit einem Umzug des Haushalts vergleichen. Wie viel Mist sammelt sich über die Jahre an? Eben. Manche Menschen können sowas schneller, andere machen es eben in dem Tempo, das zu ihrem Leben passt. Außerdem hält die Flexibilität im Wechsel zwischen verschiedenen Betriebssystemen den Geist beweglich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am Meisten erstaunt mich, wenn Kritik von Menschen kommt, die entweder aus der bequemen Position der Anonymität oder in einer rein dem absolutistischen Gedanken entspringenden Form schreiben. In einen sachlichen Diskurs zu kommen ist nicht von Interesse, es muss gleich die maximale Gegenposition besetzt werden. Welche Hintergründe es haben mag, völlig gleich. Sowas nutzt niemanden, es verhärtet nur Fronten oder kappt die Dialogfähigkeit.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vielleicht gehen wir alle mal in uns und überlegen, ob diese Form des Diskurses die ist, die uns alle zufriedener und glücklicher macht. Und wenn nicht, freue ich mich über einen konstruktiven Austausch per Mail. Also wenn euch das nicht zu unsicher ist. 😉&lt;/p&gt;
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    </item>
    
    <item>
      <title>Status: App Defaults 2026</title>
      <link>https://loggbok.de/status/2026-01-07-app-defaults-2026/</link>
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      <pubDate>Wed, 07 Jan 2026 13:07:00 +0100</pubDate>
      <description>&lt;p&gt;Weil ich es beim &lt;a href=&#34;https://pftnhr.xyz/jut-2026-hat-begonnen-z-20260107&#34; target=&#34;_blank&#34;&gt;Pfotenhauer&lt;/a&gt; sah: Ein neues Jahr ist immer auch die Gelegenheit, die App Defaults zu prüfen. Habe ich getan und in &lt;a href=&#34;https://loggbok.de/uses&#34;&gt;/uses&lt;/a&gt; aktualisiert. Erfreulicherweise ist der Anteil an selbst gehosteten Lösungen stark gestiegen. Auf der Sollseite steht die noch nicht final definierte Lösung für Cloudservices. Die Experimente mit Nextcloud waren in 2025 leider nicht zufriedenstellend und ich ringe noch mit der idealen Struktur aus &amp;ldquo;möglichst nur zu Hause liegend&amp;rdquo; und &amp;ldquo;aber flexibel erreichbar&amp;rdquo;. Klar habe ich VPN-Zugriff, aber so richtig schmeckt mir der Workflow noch nicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;2026 soll ja nicht langweilig werden, nein?&lt;/p&gt;</description>
      <content:encoded>&lt;p&gt;Weil ich es beim &lt;a href=&#34;https://pftnhr.xyz/jut-2026-hat-begonnen-z-20260107&#34; target=&#34;_blank&#34;&gt;Pfotenhauer&lt;/a&gt; sah: Ein neues Jahr ist immer auch die Gelegenheit, die App Defaults zu prüfen. Habe ich getan und in &lt;a href=&#34;https://loggbok.de/uses&#34;&gt;/uses&lt;/a&gt; aktualisiert. Erfreulicherweise ist der Anteil an selbst gehosteten Lösungen stark gestiegen. Auf der Sollseite steht die noch nicht final definierte Lösung für Cloudservices. Die Experimente mit Nextcloud waren in 2025 leider nicht zufriedenstellend und ich ringe noch mit der idealen Struktur aus &amp;ldquo;möglichst nur zu Hause liegend&amp;rdquo; und &amp;ldquo;aber flexibel erreichbar&amp;rdquo;. Klar habe ich VPN-Zugriff, aber so richtig schmeckt mir der Workflow noch nicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;2026 soll ja nicht langweilig werden, nein?&lt;/p&gt;
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    </item>
    
    <item>
      <title>Status: Feedmist</title>
      <link>https://loggbok.de/status/2026-01-06-feedmist/</link>
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      <pubDate>Tue, 06 Jan 2026 15:05:00 +0100</pubDate>
      <description>&lt;p&gt;Gerade habe ich begriffen, dass ich den RSS-Feed hier bisherig stiefmütterlich behandelt habe. Daraus resultiert, dass der teilweise unschön statt Titeln nur URLs wiedergibt und gar kein Bild mitlieferte. Daran wird nun gearbeitet. Ich bitte, damit verbundene Ruckeleien gütigst nach zu sehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;UPDATE:&lt;/strong&gt; Nach einer gefühlt endlosen Prügelei mit CDATA ist der Feed jetzt in der Form, dass er auf die Menschheit losgelassen werden kann. Wohl bekomm&amp;rsquo;s.&lt;/p&gt;</description>
      <content:encoded>&lt;p&gt;Gerade habe ich begriffen, dass ich den RSS-Feed hier bisherig stiefmütterlich behandelt habe. Daraus resultiert, dass der teilweise unschön statt Titeln nur URLs wiedergibt und gar kein Bild mitlieferte. Daran wird nun gearbeitet. Ich bitte, damit verbundene Ruckeleien gütigst nach zu sehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;UPDATE:&lt;/strong&gt; Nach einer gefühlt endlosen Prügelei mit CDATA ist der Feed jetzt in der Form, dass er auf die Menschheit losgelassen werden kann. Wohl bekomm&amp;rsquo;s.&lt;/p&gt;
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    </item>
    
    <item>
      <title>Blogs befinden sich hier</title>
      <link>https://loggbok.de/posts/2026-01-06-blogs-befinden-sich-hier/</link>
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      <pubDate>Tue, 06 Jan 2026 12:31:00 +0100</pubDate>
      <description>&lt;p&gt;Die &lt;em&gt;Blogszene&lt;/em&gt; neigt ja gern dazu, Definitionen formulieren zu wollen. Geneigte Leser:innen wissen, dass ich dem kritisch gegenüber stehe. Denn nur aus Vielfalt entsteht, was Blogs lesenswert und damit bereichernd macht. Das sehen erfreulicherweise auch geschätzte Bloggende so, hier eine Auswahl an sehr guten Texten in diesem Zusammenhang:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Thomas Gigold malt ein wunderbares Bild, wie 2026 das Jahr der Blogs und anderen &lt;em&gt;Biotope&lt;/em&gt; werden und die Macht der Social Media Networks alter Schule vergehen können. &lt;a href=&#34;https://gigold.me/blog/bach-strom-content&#34; target=&#34;_blank&#34;&gt;BRING MICH HIN&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Jan Montag verfestigt den Kunstbegriff in Zusammenhang mit Blogs und bringt ein Vivat auf die Kleinode im Netz, die sich durch eine individuelle Gestaltung und erzählten Geschichten auszeichnen. &lt;a href=&#34;https://janmontag.de/weblogs-sind-kleine-kunstwerke/&#34; target=&#34;_blank&#34;&gt;BRING MICH HIN&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Maurice Renk fragt, warum noch bloggen. Die Antwort liefert er praktischerweise gleich mit: Lautes Denken ist nämlich effektiv. &lt;a href=&#34;https://maurice-renck.de/de/blog/2026/best-text-about-blogging&#34; target=&#34;_blank&#34;&gt;BRING MICH HIN&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Literarisch bringt es der unvergleichliche Hulot auf den Punkt, der viele Frösche am Teich ausmacht. Die alle für die biotopische Vielfalt einstehen und das Internet zu einem besseren Ort machen. &lt;a href=&#34;https://mikrobi.libralop.de/daheim-hier-21-54-uhr&#34; target=&#34;_blank&#34;&gt;BRING MICH HIN&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Wenn das nun eine Standortbestimmung sein soll, wie sie gerne immer wieder postuliert wird, muss ich sagen: Sie gefällt mir und deswegen ist mir nicht bang um das Blogschutzgebiet. Wir sollten nur alle miteinander drauf achten, dass Konformität genau das ist, was diesem Lebensraum auf Dauer schadet. Wer mag schon jeden Tag das Gleiche lesen und in Designs wiedergegeben sehen?&lt;/p&gt;</description>
      <content:encoded>&lt;p&gt;Die &lt;em&gt;Blogszene&lt;/em&gt; neigt ja gern dazu, Definitionen formulieren zu wollen. Geneigte Leser:innen wissen, dass ich dem kritisch gegenüber stehe. Denn nur aus Vielfalt entsteht, was Blogs lesenswert und damit bereichernd macht. Das sehen erfreulicherweise auch geschätzte Bloggende so, hier eine Auswahl an sehr guten Texten in diesem Zusammenhang:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Thomas Gigold malt ein wunderbares Bild, wie 2026 das Jahr der Blogs und anderen &lt;em&gt;Biotope&lt;/em&gt; werden und die Macht der Social Media Networks alter Schule vergehen können. &lt;a href=&#34;https://gigold.me/blog/bach-strom-content&#34; target=&#34;_blank&#34;&gt;BRING MICH HIN&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Jan Montag verfestigt den Kunstbegriff in Zusammenhang mit Blogs und bringt ein Vivat auf die Kleinode im Netz, die sich durch eine individuelle Gestaltung und erzählten Geschichten auszeichnen. &lt;a href=&#34;https://janmontag.de/weblogs-sind-kleine-kunstwerke/&#34; target=&#34;_blank&#34;&gt;BRING MICH HIN&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Maurice Renk fragt, warum noch bloggen. Die Antwort liefert er praktischerweise gleich mit: Lautes Denken ist nämlich effektiv. &lt;a href=&#34;https://maurice-renck.de/de/blog/2026/best-text-about-blogging&#34; target=&#34;_blank&#34;&gt;BRING MICH HIN&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Literarisch bringt es der unvergleichliche Hulot auf den Punkt, der viele Frösche am Teich ausmacht. Die alle für die biotopische Vielfalt einstehen und das Internet zu einem besseren Ort machen. &lt;a href=&#34;https://mikrobi.libralop.de/daheim-hier-21-54-uhr&#34; target=&#34;_blank&#34;&gt;BRING MICH HIN&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Wenn das nun eine Standortbestimmung sein soll, wie sie gerne immer wieder postuliert wird, muss ich sagen: Sie gefällt mir und deswegen ist mir nicht bang um das Blogschutzgebiet. Wir sollten nur alle miteinander drauf achten, dass Konformität genau das ist, was diesem Lebensraum auf Dauer schadet. Wer mag schon jeden Tag das Gleiche lesen und in Designs wiedergegeben sehen?&lt;/p&gt;
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    </item>
    
    <item>
      <title>Besserwisserei als Risiko</title>
      <link>https://loggbok.de/posts/2026-01-04-besserwisserei-als-risiko/</link>
      <guid isPermaLink="true">https://loggbok.de/posts/2026-01-04-besserwisserei-als-risiko/</guid>
      <pubDate>Sun, 04 Jan 2026 14:22:00 +0100</pubDate>
      <description>&lt;p&gt;Heute ist der erste Digital Independence Day, kurz DIDay. Was sich in den letzten Monaten als leichter Wind durch das Internet trug, soll durch die regelmäßige Wiederholung am ersten Sonntag des Monats verstetigt werden. Im Zuge der Initiativenverkündung und des Zeitstrahls bis heute habe ich verschiedentliche Bedenken zur Kenntnis genommen, unter Anderem:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Kurzfristigkeit der Verkündung, das Testimonial, den Ort und die Form der Verkündung, den Namen des Ganzen, Kritik an den ersten Rezepten. Dazu kommen jetzt noch Menschen im Fediverse, die den bereitwilligen Wechselnden erstmal lang und sehr belehrend erklären, was sie falsch machen würden, die falsche Instanz z.B. oder dass sie Software A für den Zweck nutzen würden, den Software B erfüllen soll.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was mich dabei erstaunt: All diese Menschen wollen im Kern das Gleiche: Die Stärkung demokratischer Strukturen durch Nutzung freier Software. Damit das funktioniert, müssen Leute erstmal dort ankommen. Und das funktioniert über niedrigschwellige Angebote. Dabei werden die neu hinzukommenden Nutzer:innen zwangsläufig Fehler begehen, weil sie es nicht besser wissen und oft durch Impulse in die für sie neue Welt stolpern. Die ersten Erfahrungen werden durch Besserwissertum und daraus resultierender Arroganz sofort im Kern negativ und die wichtigen Bemühungen sind zunichte gemacht. Das Schlimme: Negative Erfahrungen tragen sich immer mehrfach weiter.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unsere Aufgabe als erfahrene Nutzer:innen ist nicht die der Maßregelung und zusätzlichen Verwirrung. Es ist die der offenen Arme, hilfreichen Kommentare und unser Wissen zu teilen. Menschen sind vielfach offener und neugierig auf die &lt;em&gt;terra incognita&lt;/em&gt;, wenn ihnen Hilfe zur Selbsthilfe gegeben wird. Dabei sollten wir uns auf das fokussieren, was Menschen für den Start hilft, damit sie Lust aufs Weiterentdecken haben. Das ist nach meinem Verständnis Ziel des Digital Independence Days und darum unterstütze ich diese Initiative.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Lasst uns für ein besseres und gestärkteres Internet einstehen und denen helfen, die das auch möchten.&lt;/p&gt;</description>
      <content:encoded>&lt;p&gt;Heute ist der erste Digital Independence Day, kurz DIDay. Was sich in den letzten Monaten als leichter Wind durch das Internet trug, soll durch die regelmäßige Wiederholung am ersten Sonntag des Monats verstetigt werden. Im Zuge der Initiativenverkündung und des Zeitstrahls bis heute habe ich verschiedentliche Bedenken zur Kenntnis genommen, unter Anderem:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Kurzfristigkeit der Verkündung, das Testimonial, den Ort und die Form der Verkündung, den Namen des Ganzen, Kritik an den ersten Rezepten. Dazu kommen jetzt noch Menschen im Fediverse, die den bereitwilligen Wechselnden erstmal lang und sehr belehrend erklären, was sie falsch machen würden, die falsche Instanz z.B. oder dass sie Software A für den Zweck nutzen würden, den Software B erfüllen soll.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was mich dabei erstaunt: All diese Menschen wollen im Kern das Gleiche: Die Stärkung demokratischer Strukturen durch Nutzung freier Software. Damit das funktioniert, müssen Leute erstmal dort ankommen. Und das funktioniert über niedrigschwellige Angebote. Dabei werden die neu hinzukommenden Nutzer:innen zwangsläufig Fehler begehen, weil sie es nicht besser wissen und oft durch Impulse in die für sie neue Welt stolpern. Die ersten Erfahrungen werden durch Besserwissertum und daraus resultierender Arroganz sofort im Kern negativ und die wichtigen Bemühungen sind zunichte gemacht. Das Schlimme: Negative Erfahrungen tragen sich immer mehrfach weiter.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unsere Aufgabe als erfahrene Nutzer:innen ist nicht die der Maßregelung und zusätzlichen Verwirrung. Es ist die der offenen Arme, hilfreichen Kommentare und unser Wissen zu teilen. Menschen sind vielfach offener und neugierig auf die &lt;em&gt;terra incognita&lt;/em&gt;, wenn ihnen Hilfe zur Selbsthilfe gegeben wird. Dabei sollten wir uns auf das fokussieren, was Menschen für den Start hilft, damit sie Lust aufs Weiterentdecken haben. Das ist nach meinem Verständnis Ziel des Digital Independence Days und darum unterstütze ich diese Initiative.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Lasst uns für ein besseres und gestärkteres Internet einstehen und denen helfen, die das auch möchten.&lt;/p&gt;
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    </item>
    
    <item>
      <title>Dazu lernen</title>
      <link>https://loggbok.de/link/2026-01-02-dazu-lernen/</link>
      <guid isPermaLink="true">https://loggbok.de/link/2026-01-02-dazu-lernen/</guid>
      <pubDate>Fri, 02 Jan 2026 14:11:00 +0100</pubDate>
      <description>&lt;p&gt;Es gibt so viele Möglichkeiten, Neugier durch Lernen zu stillen. - besonders mit dem Internet. Dirk von Gehlen hat nun beschlossen, sein neu erworbenes Wissen zu dokumentieren und damit auch für Andere verfügbar zu machen. Das finde ich sehr inspirierend. Vielleicht sollte ich das auch auf einer Slashpage tun.&lt;/p&gt;</description>
      <content:encoded>&lt;p&gt;Es gibt so viele Möglichkeiten, Neugier durch Lernen zu stillen. - besonders mit dem Internet. Dirk von Gehlen hat nun beschlossen, sein neu erworbenes Wissen zu dokumentieren und damit auch für Andere verfügbar zu machen. Das finde ich sehr inspirierend. Vielleicht sollte ich das auch auf einer Slashpage tun.&lt;/p&gt;
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    </item>
    
    <item>
      <title>Status: Schnee danke!</title>
      <link>https://loggbok.de/status/2026-01-02-schnee-danke/</link>
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      <pubDate>Fri, 02 Jan 2026 13:10:00 +0100</pubDate>
      <description>&lt;p&gt;Verrückte Welt: Man wacht morgens auf und draußen ist alles weiß. So wird auch dieser Tag als Puffer in die Geschichte eingehen. Wer nicht raus muss, lässt es bleiben. Stattdessen ärgere ich mich über unsere Katze Nora, die jeglichen Versuch sie zu füttern momentan als Angriff empfindet und dann erstmal unters Bett entschwindet. Vielleicht ist es auch ein Spiel ihrerseits, mehr Aufmerksamkeit zu bekommen. Aber ob das ihrem Ernährungszustand entgegen kommt, bleibt in Zweifel zu ziehen.&lt;/p&gt;</description>
      <content:encoded>&lt;p&gt;Verrückte Welt: Man wacht morgens auf und draußen ist alles weiß. So wird auch dieser Tag als Puffer in die Geschichte eingehen. Wer nicht raus muss, lässt es bleiben. Stattdessen ärgere ich mich über unsere Katze Nora, die jeglichen Versuch sie zu füttern momentan als Angriff empfindet und dann erstmal unters Bett entschwindet. Vielleicht ist es auch ein Spiel ihrerseits, mehr Aufmerksamkeit zu bekommen. Aber ob das ihrem Ernährungszustand entgegen kommt, bleibt in Zweifel zu ziehen.&lt;/p&gt;
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    </item>
    
    <item>
      <title>Status: Neujahr</title>
      <link>https://loggbok.de/status/2026-01-01-neujahr/</link>
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      <pubDate>Thu, 01 Jan 2026 18:49:00 +0100</pubDate>
      <description>&lt;p&gt;Da ist es also nun, das neue Jahr. Zwar schon geöffnet, aber noch ungenutzt. Voller Möglichkeiten und Potenziale. Man schleicht vorsichtig drum herum, überlegt es aus der Verpackung zu nehmen und erste Pläne aufzustecken. Aber eine innere Stimme sagt &amp;ldquo;Noch nicht&amp;rdquo; und so sieht man verstohlen wie ein kleines Kind auf die geöffnete Packung. Wohl dem, der Geduld hat oder zumindest handfeste Absichten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich habe zumindest noch einige Tage Urlaub, um das Unboxing in dem Tempo anzugehen, welches mir gerade gut tut. Es wird kein Rasches sein, ich fühle mich nicht danach.&lt;/p&gt;</description>
      <content:encoded>&lt;p&gt;Da ist es also nun, das neue Jahr. Zwar schon geöffnet, aber noch ungenutzt. Voller Möglichkeiten und Potenziale. Man schleicht vorsichtig drum herum, überlegt es aus der Verpackung zu nehmen und erste Pläne aufzustecken. Aber eine innere Stimme sagt &amp;ldquo;Noch nicht&amp;rdquo; und so sieht man verstohlen wie ein kleines Kind auf die geöffnete Packung. Wohl dem, der Geduld hat oder zumindest handfeste Absichten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich habe zumindest noch einige Tage Urlaub, um das Unboxing in dem Tempo anzugehen, welches mir gerade gut tut. Es wird kein Rasches sein, ich fühle mich nicht danach.&lt;/p&gt;
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    </item>
    
    <item>
      <title>Kein Jahresrückblick</title>
      <link>https://loggbok.de/posts/2025-12-31-kein-jahresrueckblick/</link>
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      <pubDate>Wed, 31 Dec 2025 16:59:00 +0100</pubDate>
      <description>&lt;p&gt;Ich bin ehrlich, auf den großen Jahresfragebogen habe ich keine Lust. Dafür war das Jahr auch zu sehr von Arbeitsdingen und latenter Sorge um die Existenz geprägt, immer mit so einem &amp;ldquo;ging ja nochmal gut&amp;rdquo; garniert. Darauf zurück blicken finde ich müßig. Aber es gibt so ein paar Stichworte, die ich doch nennen mag:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Faslam auf dem Mars, der Abschied von Müppi, die Rückkehr in die Partei und der Blitzeinstieg in Vorstandsarbeit duch Kooptierung, die ausgesprochene und dann zurück genommene Kündigung, das Miniatur Wunderland, Himmelfahrt in Hoopte, die Schwimmausflüge in die Insel,  die immer noch andauernde Kochchallenge, wirklich tolle Feedbacks zu Loggbok und dessen drittem Geburtstag, tolle Leute über UberBloger kennengelernt, weiße Haare im Bart bekommen, den Homeserver gemeistert, die RSS News und der Plakatfinder, das Sommerfest und das Grünkohlessen, Maronenschnaps in Pattensen, &lt;a href=&#34;https://stefanproksch.de/blog/&#34; target=&#34;_blank&#34;&gt;ein ganzes Jahr Webkram-Pingpong mit Stefan&lt;/a&gt;, die schottischen Geschenke zu Weihnachten, der IRC-Channel.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Jahr voller Facetten, Farbtupfer und Sprenkel. Danke, dass ihr Teil davon wart. Ich wünsche euch, dass ihr einen entspannten Übertritt in die Zukunft namens 2026 habt.&lt;/p&gt;</description>
      <content:encoded>&lt;p&gt;Ich bin ehrlich, auf den großen Jahresfragebogen habe ich keine Lust. Dafür war das Jahr auch zu sehr von Arbeitsdingen und latenter Sorge um die Existenz geprägt, immer mit so einem &amp;ldquo;ging ja nochmal gut&amp;rdquo; garniert. Darauf zurück blicken finde ich müßig. Aber es gibt so ein paar Stichworte, die ich doch nennen mag:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Faslam auf dem Mars, der Abschied von Müppi, die Rückkehr in die Partei und der Blitzeinstieg in Vorstandsarbeit duch Kooptierung, die ausgesprochene und dann zurück genommene Kündigung, das Miniatur Wunderland, Himmelfahrt in Hoopte, die Schwimmausflüge in die Insel,  die immer noch andauernde Kochchallenge, wirklich tolle Feedbacks zu Loggbok und dessen drittem Geburtstag, tolle Leute über UberBloger kennengelernt, weiße Haare im Bart bekommen, den Homeserver gemeistert, die RSS News und der Plakatfinder, das Sommerfest und das Grünkohlessen, Maronenschnaps in Pattensen, &lt;a href=&#34;https://stefanproksch.de/blog/&#34; target=&#34;_blank&#34;&gt;ein ganzes Jahr Webkram-Pingpong mit Stefan&lt;/a&gt;, die schottischen Geschenke zu Weihnachten, der IRC-Channel.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Jahr voller Facetten, Farbtupfer und Sprenkel. Danke, dass ihr Teil davon wart. Ich wünsche euch, dass ihr einen entspannten Übertritt in die Zukunft namens 2026 habt.&lt;/p&gt;
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    </item>
    
    <item>
      <title>Sachstand IRC</title>
      <link>https://loggbok.de/posts/2025-12-30-sachstand-irc/</link>
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      <pubDate>Tue, 30 Dec 2025 15:42:00 +0100</pubDate>
      <description>&lt;p&gt;Inzwischen hat sich Einiges in Sachen IRC getan, wir sind alle sehr emsig und finderisch in der Ausgestaltung der persönlichen Setups. &lt;a href=&#34;https://micro.bln41.de/halloy/&#34; target=&#34;_blank&#34;&gt;Björn hat Halloy entdeckt&lt;/a&gt;, &lt;a href=&#34;https://pftnhr.xyz/ist-das-herrlich-nerdig-20251230&#34; target=&#34;_blank&#34;&gt;Robert dafür Igloo&lt;/a&gt;. &lt;a href=&#34;https://herrmontag.de/&#34; target=&#34;_blank&#34;&gt;Jan&lt;/a&gt; ist mit dem PowerMac G5 drin und plant, den Amiga in den Chat zu befördern. Paralell werden ZNC-Instanzen erstellt bzw. konfiguriert und an den config.tomls von Halloy geschraubt. Man könnte das als großen Nerdtraum bezeichnen. &lt;a href=&#34;%28https://mthie.com%29&#34;&gt;mthie&lt;/a&gt; wird schmunzeln, weil er nie aus dem Kaninchenbau entschwunden ist, in dem wir jetzt versammelt sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zudem sind &lt;a href=&#34;htttps://rausgerufen.de&#34;&gt;John&lt;/a&gt;, &lt;a href=&#34;https://happybuddha1975.de/&#34; target=&#34;_blank&#34;&gt;Jürgen&lt;/a&gt;, &lt;a href=&#34;https://kniebes.com&#34; target=&#34;_blank&#34;&gt;Markus&lt;/a&gt; und &lt;a href=&#34;https://kobaltauge.de/&#34; target=&#34;_blank&#34;&gt;Massimo&lt;/a&gt; auch am Start und so gewinnt das ganze Ding bereits jetzt an Gestalt und vor allem Spaß für alle. Ob auf Lemmy getrunken oder über alte Hardware in Fachsimpelei gesprochen wird - die Bandbreite an Themen ist groß und ein schöner Komplementär zu den Blogs und Fediverse-Posts. Man lernt die Menschen dahinter nochmal anders kennen. Das finde ich sehr wertvoll und zeigt, dass alle wirklich großartige Charaktere sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vielleicht kriege ich meinen ZNC dieses Jahr auch noch lauffähig, ich scheitere gerade noch am selbst signierten Zertifikat von Unraid. Aber das ist ja das kleinste Problem, nein?&lt;/p&gt;</description>
      <content:encoded>&lt;p&gt;Inzwischen hat sich Einiges in Sachen IRC getan, wir sind alle sehr emsig und finderisch in der Ausgestaltung der persönlichen Setups. &lt;a href=&#34;https://micro.bln41.de/halloy/&#34; target=&#34;_blank&#34;&gt;Björn hat Halloy entdeckt&lt;/a&gt;, &lt;a href=&#34;https://pftnhr.xyz/ist-das-herrlich-nerdig-20251230&#34; target=&#34;_blank&#34;&gt;Robert dafür Igloo&lt;/a&gt;. &lt;a href=&#34;https://herrmontag.de/&#34; target=&#34;_blank&#34;&gt;Jan&lt;/a&gt; ist mit dem PowerMac G5 drin und plant, den Amiga in den Chat zu befördern. Paralell werden ZNC-Instanzen erstellt bzw. konfiguriert und an den config.tomls von Halloy geschraubt. Man könnte das als großen Nerdtraum bezeichnen. &lt;a href=&#34;%28https://mthie.com%29&#34;&gt;mthie&lt;/a&gt; wird schmunzeln, weil er nie aus dem Kaninchenbau entschwunden ist, in dem wir jetzt versammelt sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zudem sind &lt;a href=&#34;htttps://rausgerufen.de&#34;&gt;John&lt;/a&gt;, &lt;a href=&#34;https://happybuddha1975.de/&#34; target=&#34;_blank&#34;&gt;Jürgen&lt;/a&gt;, &lt;a href=&#34;https://kniebes.com&#34; target=&#34;_blank&#34;&gt;Markus&lt;/a&gt; und &lt;a href=&#34;https://kobaltauge.de/&#34; target=&#34;_blank&#34;&gt;Massimo&lt;/a&gt; auch am Start und so gewinnt das ganze Ding bereits jetzt an Gestalt und vor allem Spaß für alle. Ob auf Lemmy getrunken oder über alte Hardware in Fachsimpelei gesprochen wird - die Bandbreite an Themen ist groß und ein schöner Komplementär zu den Blogs und Fediverse-Posts. Man lernt die Menschen dahinter nochmal anders kennen. Das finde ich sehr wertvoll und zeigt, dass alle wirklich großartige Charaktere sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vielleicht kriege ich meinen ZNC dieses Jahr auch noch lauffähig, ich scheitere gerade noch am selbst signierten Zertifikat von Unraid. Aber das ist ja das kleinste Problem, nein?&lt;/p&gt;
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    </item>
    
    <item>
      <title>Status: IRC-Revival</title>
      <link>https://loggbok.de/status/2025-12-29-irc-revival/</link>
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      <pubDate>Mon, 29 Dec 2025 11:38:00 +0100</pubDate>
      <description>&lt;p&gt;Eigentlich ist es eine Schnapsidee gewesen, die schon länger in meinem Kopf rumspukte. Wie wäre es, wenn man wieder wie früher™️ im IRC plaudern würde. Gestern habe ich dann gefragt, was die UberBlogr-Gemeinde davon halten würde. Denn ich hatte antizipiert, dass dort eine gewisse Offenheit vorherrschen würde. Inzwischen hat sich bestätigt: Das ist mehr als nur gewiss, sondern viel Neugier und Freude. Schön, dass es immer noch genug Enthusiasten für diese fabelhafte Sache gibt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für alle Interessierten: Wir treffen uns auf dem Server libera.chat im Kanal #uberblogr.&lt;/p&gt;</description>
      <content:encoded>&lt;p&gt;Eigentlich ist es eine Schnapsidee gewesen, die schon länger in meinem Kopf rumspukte. Wie wäre es, wenn man wieder wie früher™️ im IRC plaudern würde. Gestern habe ich dann gefragt, was die UberBlogr-Gemeinde davon halten würde. Denn ich hatte antizipiert, dass dort eine gewisse Offenheit vorherrschen würde. Inzwischen hat sich bestätigt: Das ist mehr als nur gewiss, sondern viel Neugier und Freude. Schön, dass es immer noch genug Enthusiasten für diese fabelhafte Sache gibt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für alle Interessierten: Wir treffen uns auf dem Server libera.chat im Kanal #uberblogr.&lt;/p&gt;
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    </item>
    
    <item>
      <title>Status: Katzenschlaf</title>
      <link>https://loggbok.de/status/2025-12-27-katzenschlaf/</link>
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      <pubDate>Sat, 27 Dec 2025 22:26:00 +0100</pubDate>
      <description>&lt;p&gt;Der Kater lag fast den ganzen Tag an der Wohnzimmerheizung, die beiden Katzen auf Decken und dem Bett. Alle drei haben scheinbar Winterschlaf gehalten. Aber jetzt um halb elf Abends fangen sie an, ihre Routinen abzuspulen. Ihre innere Uhr ist wohl noch verrutschter als unsere.&lt;/p&gt;</description>
      <content:encoded>&lt;p&gt;Der Kater lag fast den ganzen Tag an der Wohnzimmerheizung, die beiden Katzen auf Decken und dem Bett. Alle drei haben scheinbar Winterschlaf gehalten. Aber jetzt um halb elf Abends fangen sie an, ihre Routinen abzuspulen. Ihre innere Uhr ist wohl noch verrutschter als unsere.&lt;/p&gt;
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    </item>
    
    <item>
      <title>Status: Raclette-Saison 25/26</title>
      <link>https://loggbok.de/status/2025-12-27-raclettesaison/</link>
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      <pubDate>Sat, 27 Dec 2025 17:01:00 +0100</pubDate>
      <description>&lt;p&gt;Seit vorgestern ist die Raclette-Saison 25/26 eröffnet, wir haben noch unfassbar viel Material für Pfännchen und Stein bereit liegen und im Idealfall werden wir erst mit dem Übergang ins neue Jahr den Grill final abbauen (zwischendurch schon allein aus Reinigungszwecken). Dazu gibt es geistige Getränke und manchmal erinnere ich mich sogar daran, welcher Wochentag eigentlich ist. Könnte schlimmer sein, nein?&lt;/p&gt;</description>
      <content:encoded>&lt;p&gt;Seit vorgestern ist die Raclette-Saison 25/26 eröffnet, wir haben noch unfassbar viel Material für Pfännchen und Stein bereit liegen und im Idealfall werden wir erst mit dem Übergang ins neue Jahr den Grill final abbauen (zwischendurch schon allein aus Reinigungszwecken). Dazu gibt es geistige Getränke und manchmal erinnere ich mich sogar daran, welcher Wochentag eigentlich ist. Könnte schlimmer sein, nein?&lt;/p&gt;
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    </item>
    
    <item>
      <title>Gesehen: Supermarionation</title>
      <link>https://loggbok.de/posts/2025-12-26-gesehen-supermarionation/</link>
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      <pubDate>Fri, 26 Dec 2025 15:36:00 +0100</pubDate>
      <description>&lt;p&gt;Die Serie &lt;em&gt;Thunderbirds&lt;/em&gt; aus den Sechzigern ist Vielen bekannt, Jeff Tracy und seine fünf Söhne arbeiten als &lt;em&gt;International Rescue&lt;/em&gt; gemeinsam mit Verbündeten wie Lady Penelope an der aktiven Verhinderung bzw. Behebung von Katastrophen, meistens verursacht durch den Superschurken The Hood. Das Besondere: Die Serie wird durch Marionetten als Protagonisten getragen. Diese hatten eine Technik für die Lippensynchronisierung verbaut, die als Supermarionation bekannt wurde.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Weg zu dieser damals bahnbrechenden (und reich an Explosionen und anderen Spezialeffekten) Serie war für AP Films und seine leitenden Personen Gerry und Sylvia Anderson hart. Gerry Anderson hegte große Ablehnung gegen Marionetten, als er erstmals einen Auftrag für die Serie &lt;em&gt;The Adventures of Twizzle&lt;/em&gt; erhielt. Doch das Geld rettete seine Produktionsfirma und die immer währende Antipathie gegen seine Protagnosten machte Anderson erfinderisch. Über die Jahre kamen mit &lt;em&gt;Four Feathers Fall&lt;/em&gt;, &lt;em&gt;Supercar&lt;/em&gt;, &lt;em&gt;Fireball XL 5&lt;/em&gt; und &lt;em&gt;Stingray&lt;/em&gt; Serien raus, die die technische Innovation Supermarionation verstetigten. &lt;em&gt;Thunderbirds&lt;/em&gt; war dann die Essenz mit enormen Einsatz von Spezialeffekten, in jeder Folge gab es mindestens eine massive Explosion. Gleichzeitig war dies der Zenit der Entwicklung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es folgten &lt;em&gt;Captain Scarlet&lt;/em&gt; und &lt;em&gt;Joe 90&lt;/em&gt;, doch der perfektionistische Gerry Anderson hat ein Problem nie gelöst bekommen: Marionetten das richtige Laufen beizubringen. Durch die Weiterentwicklung kam ein weiteres Problem hinzu. Die Technik von Supermarionation wanderte aus dem Kopf der Marionetten in den Oberkörper. Der Kopf nahm dadurch realistische Proportionen an, war aber fast unsteuerbar geworden. All das führte dazu, dass aus AP Films heraus die Entwicklung zu Century21 als neue Entität und die Verlagerung auf Produktionen mit echten Schauspieler:innen geschah. 1972 wurde das Studio aufgelöst, alles an Sets zerstört. Doch der Mythos und der Kult um die Supermarionation-Serien verschwand nie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;2014 gingen Andrew T. Smith und Stephen La Rivère auf Spurensuche, trafen Andersons Sohn Jamie und viele Beteiligte dieser Zeit oder bedienten sich aus Archivmaterial und skizzierten diesen Weg nach. Dabei treten auch viele der Puppen auf, Lady Penelope und ihr Butler Parker verbinden im Dialog die Stränge zwischen den Meilenstienen und als Zuschauer erfährt man, wieso die Andersons keine Hochzeitsnacht hatten (die Arbeit war im kritischen Status) und warum der Geldgeber Lew Grade sich in einen Schrank zurückzog. Zwei Stunden Doku vergehen wie im Flug, weil man viele kleine Geschichten und Hintergründe erfährt. Ich habe mich sehr unterhalten gefühlt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Doku ist bei Netflix verfügbar, IMDb kommt auf 7,5 von 10. Für mich ist es eine 9.&lt;/p&gt;</description>
      <content:encoded>&lt;p&gt;Die Serie &lt;em&gt;Thunderbirds&lt;/em&gt; aus den Sechzigern ist Vielen bekannt, Jeff Tracy und seine fünf Söhne arbeiten als &lt;em&gt;International Rescue&lt;/em&gt; gemeinsam mit Verbündeten wie Lady Penelope an der aktiven Verhinderung bzw. Behebung von Katastrophen, meistens verursacht durch den Superschurken The Hood. Das Besondere: Die Serie wird durch Marionetten als Protagonisten getragen. Diese hatten eine Technik für die Lippensynchronisierung verbaut, die als Supermarionation bekannt wurde.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Weg zu dieser damals bahnbrechenden (und reich an Explosionen und anderen Spezialeffekten) Serie war für AP Films und seine leitenden Personen Gerry und Sylvia Anderson hart. Gerry Anderson hegte große Ablehnung gegen Marionetten, als er erstmals einen Auftrag für die Serie &lt;em&gt;The Adventures of Twizzle&lt;/em&gt; erhielt. Doch das Geld rettete seine Produktionsfirma und die immer währende Antipathie gegen seine Protagnosten machte Anderson erfinderisch. Über die Jahre kamen mit &lt;em&gt;Four Feathers Fall&lt;/em&gt;, &lt;em&gt;Supercar&lt;/em&gt;, &lt;em&gt;Fireball XL 5&lt;/em&gt; und &lt;em&gt;Stingray&lt;/em&gt; Serien raus, die die technische Innovation Supermarionation verstetigten. &lt;em&gt;Thunderbirds&lt;/em&gt; war dann die Essenz mit enormen Einsatz von Spezialeffekten, in jeder Folge gab es mindestens eine massive Explosion. Gleichzeitig war dies der Zenit der Entwicklung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es folgten &lt;em&gt;Captain Scarlet&lt;/em&gt; und &lt;em&gt;Joe 90&lt;/em&gt;, doch der perfektionistische Gerry Anderson hat ein Problem nie gelöst bekommen: Marionetten das richtige Laufen beizubringen. Durch die Weiterentwicklung kam ein weiteres Problem hinzu. Die Technik von Supermarionation wanderte aus dem Kopf der Marionetten in den Oberkörper. Der Kopf nahm dadurch realistische Proportionen an, war aber fast unsteuerbar geworden. All das führte dazu, dass aus AP Films heraus die Entwicklung zu Century21 als neue Entität und die Verlagerung auf Produktionen mit echten Schauspieler:innen geschah. 1972 wurde das Studio aufgelöst, alles an Sets zerstört. Doch der Mythos und der Kult um die Supermarionation-Serien verschwand nie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;2014 gingen Andrew T. Smith und Stephen La Rivère auf Spurensuche, trafen Andersons Sohn Jamie und viele Beteiligte dieser Zeit oder bedienten sich aus Archivmaterial und skizzierten diesen Weg nach. Dabei treten auch viele der Puppen auf, Lady Penelope und ihr Butler Parker verbinden im Dialog die Stränge zwischen den Meilenstienen und als Zuschauer erfährt man, wieso die Andersons keine Hochzeitsnacht hatten (die Arbeit war im kritischen Status) und warum der Geldgeber Lew Grade sich in einen Schrank zurückzog. Zwei Stunden Doku vergehen wie im Flug, weil man viele kleine Geschichten und Hintergründe erfährt. Ich habe mich sehr unterhalten gefühlt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Doku ist bei Netflix verfügbar, IMDb kommt auf 7,5 von 10. Für mich ist es eine 9.&lt;/p&gt;
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    </item>
    
    <item>
      <title>Status: Post von der Morpho-Maschine</title>
      <link>https://loggbok.de/status/2025-12-20-morpho-post/</link>
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      <pubDate>Sat, 20 Dec 2025 13:27:00 +0100</pubDate>
      <description>&lt;p&gt;&amp;ldquo;Visionär - Du siehst Türen, bevor es Wände gibt&amp;rdquo;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dies steht auf einer Postkarte, die an mich gerichtet wurde. Von &lt;a href=&#34;https://www.esel-und-teddy.de/2025/10/13/muellers-morpho-maschine/&#34; target=&#34;_blank&#34;&gt;Müllers Morpho-Maschine&lt;/a&gt;. Was für eine schöne, wertschätzende Prophezeihung und ein Fingerzeig für mehr Selbstbewusstsein im neuen Jahr. Danke an Esel und Teddy für diese Aufmerksamkeit, die mich sehr berührt hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;P.S.: Die beiden &lt;a href=&#34;https://spenden.twingle.de/primaklima-e-v/spa-feiern-fuer-den-wald/tw6332cda2a570f/page?tw_e=3AD5C&#34; target=&#34;_blank&#34;&gt;sammeln immer noch Baumspenden&lt;/a&gt; für einen kleinen Wald.&lt;/p&gt;</description>
      <content:encoded>&lt;p&gt;&amp;ldquo;Visionär - Du siehst Türen, bevor es Wände gibt&amp;rdquo;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dies steht auf einer Postkarte, die an mich gerichtet wurde. Von &lt;a href=&#34;https://www.esel-und-teddy.de/2025/10/13/muellers-morpho-maschine/&#34; target=&#34;_blank&#34;&gt;Müllers Morpho-Maschine&lt;/a&gt;. Was für eine schöne, wertschätzende Prophezeihung und ein Fingerzeig für mehr Selbstbewusstsein im neuen Jahr. Danke an Esel und Teddy für diese Aufmerksamkeit, die mich sehr berührt hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;P.S.: Die beiden &lt;a href=&#34;https://spenden.twingle.de/primaklima-e-v/spa-feiern-fuer-den-wald/tw6332cda2a570f/page?tw_e=3AD5C&#34; target=&#34;_blank&#34;&gt;sammeln immer noch Baumspenden&lt;/a&gt; für einen kleinen Wald.&lt;/p&gt;
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    </item>
    
    <item>
      <title>Not buying your crap anymore</title>
      <link>https://loggbok.de/posts/2025-12-14-buying-crap/</link>
      <guid isPermaLink="true">https://loggbok.de/posts/2025-12-14-buying-crap/</guid>
      <pubDate>Sun, 14 Dec 2025 11:14:00 +0100</pubDate>
      <description>&lt;p&gt;Bewusstere Konsumentscheidungen bei Technik sind mittlerweile en vogue, vielen Menschen fällt immer stärker die Abhängigkeit von einzelnen Marktteilnehmern und deren abnehmende Produktqualität auf. Inzwischen führt es soweit, dass selbst die bis vor kurzem noch sehr von Microsoft Überzeugtesten die Möglichkeit einer produktiven Nutzung von Linux in Betracht ziehen. Es passiert also etwas, was ich mir insgeheim lange gewünscht aber nie als realistisches Szenario erwartet hatte: Die Leute haben keine Lust mehr auf Mist und beschäftigen sich mit Alternativen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit der breiten Distribution von Computern und Smartphones zog auch das Gefühl einer Käseglocke ein. Nicht jede Person ist natürlicherweise ein technischer Experte, es sollte leicht und komfortabel in der Nutzung sein. Diese teilweise naive Herangehensweise hat einige Innovationen hervorgebracht, allerdings den Anbietern eine Macht über die Nutzer:innen gegeben, die in ihrer Ausprägung immer falsch war. Der sich nun vollziehende Wandel muss behutsam begleitet werden, denn die Menschen, die sich auf diese Reise der Veränderung begeben, sind immer noch keine Admins und haben teilweise einfach keine Lust, sich mit Homeservern, Config-Files oder ROM-Flashing auseinander zu setzen. Und das ist auch völlig ok. Für sie sind technische Geräte Werkzeuge im alltäglichen Gebrauch. Wir erfahrerenen User sollten ihnen wann immer möglich unsere Hilfe anbieten. Auch wenn uns das manchmal an die eigene nervliche Grenze bringt, es ist eine Gesellschaftsaufgabe.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für mich persönlich gibt es bereits Konsequenzen. Neben der Vermeidung aller Microsoft-Produkte im privaten Bereich (beruflich komme ich nicht drum herum), habe ich vor einigen Wochen auch HP abgeschworen. Wir haben in der Familie eine breite Historie verschiedener Drucker, die immer nach einer verhältnismäßig kurzen Lebensdauer aufgaben und so konstruiert waren, dass sie nicht mal eben zu öffnen und das mechanische Problem zu lösen wäre. Im Oktober hat es das letzte Gerät dieser Firma hier zerrissen und da mir das Gehabe von HP mit dem Tinten-Abo sowieso schon sehr lange auf den Zeiger ging, war für mich der Rubikon überschritten. Nach längerem Auswahlprozess sind wir nun bei einem Gerät von Epson gelandet, dass viel schneller und qualitativ besser druckt und auch die Ablehnung von zusätzlichen Services als Solche akzeptiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es ist Zeit, den Unternehmen deutlich zu sagen: &amp;ldquo;We&amp;rsquo;re not buying your crap anymore!&amp;rdquo;. Die Macht, die wir als nachfragender Part im Markt haben, auch tatsächlich zu nutzen. Das ist nämlich immer der Teil in der Gleichung, der nicht verstanden wird. Das Angebot muss zwangsläufig besser werden, wenn die Nachfrage sich deutlich reduziert.&lt;/p&gt;</description>
      <content:encoded>&lt;p&gt;Bewusstere Konsumentscheidungen bei Technik sind mittlerweile en vogue, vielen Menschen fällt immer stärker die Abhängigkeit von einzelnen Marktteilnehmern und deren abnehmende Produktqualität auf. Inzwischen führt es soweit, dass selbst die bis vor kurzem noch sehr von Microsoft Überzeugtesten die Möglichkeit einer produktiven Nutzung von Linux in Betracht ziehen. Es passiert also etwas, was ich mir insgeheim lange gewünscht aber nie als realistisches Szenario erwartet hatte: Die Leute haben keine Lust mehr auf Mist und beschäftigen sich mit Alternativen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit der breiten Distribution von Computern und Smartphones zog auch das Gefühl einer Käseglocke ein. Nicht jede Person ist natürlicherweise ein technischer Experte, es sollte leicht und komfortabel in der Nutzung sein. Diese teilweise naive Herangehensweise hat einige Innovationen hervorgebracht, allerdings den Anbietern eine Macht über die Nutzer:innen gegeben, die in ihrer Ausprägung immer falsch war. Der sich nun vollziehende Wandel muss behutsam begleitet werden, denn die Menschen, die sich auf diese Reise der Veränderung begeben, sind immer noch keine Admins und haben teilweise einfach keine Lust, sich mit Homeservern, Config-Files oder ROM-Flashing auseinander zu setzen. Und das ist auch völlig ok. Für sie sind technische Geräte Werkzeuge im alltäglichen Gebrauch. Wir erfahrerenen User sollten ihnen wann immer möglich unsere Hilfe anbieten. Auch wenn uns das manchmal an die eigene nervliche Grenze bringt, es ist eine Gesellschaftsaufgabe.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für mich persönlich gibt es bereits Konsequenzen. Neben der Vermeidung aller Microsoft-Produkte im privaten Bereich (beruflich komme ich nicht drum herum), habe ich vor einigen Wochen auch HP abgeschworen. Wir haben in der Familie eine breite Historie verschiedener Drucker, die immer nach einer verhältnismäßig kurzen Lebensdauer aufgaben und so konstruiert waren, dass sie nicht mal eben zu öffnen und das mechanische Problem zu lösen wäre. Im Oktober hat es das letzte Gerät dieser Firma hier zerrissen und da mir das Gehabe von HP mit dem Tinten-Abo sowieso schon sehr lange auf den Zeiger ging, war für mich der Rubikon überschritten. Nach längerem Auswahlprozess sind wir nun bei einem Gerät von Epson gelandet, dass viel schneller und qualitativ besser druckt und auch die Ablehnung von zusätzlichen Services als Solche akzeptiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es ist Zeit, den Unternehmen deutlich zu sagen: &amp;ldquo;We&amp;rsquo;re not buying your crap anymore!&amp;rdquo;. Die Macht, die wir als nachfragender Part im Markt haben, auch tatsächlich zu nutzen. Das ist nämlich immer der Teil in der Gleichung, der nicht verstanden wird. Das Angebot muss zwangsläufig besser werden, wenn die Nachfrage sich deutlich reduziert.&lt;/p&gt;
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      <title>Status: Klonerei</title>
      <link>https://loggbok.de/status/2025-11-25-klonerei/</link>
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      <pubDate>Tue, 25 Nov 2025 14:05:00 +0100</pubDate>
      <description>&lt;p&gt;Hiermit ist erwiesen, dass ich rclone korrekt konfiguriert und damit Loggbok wieder ein Stück mehr ins Terminal gebracht habe. Bekanntlich steckt ja der Teufel im Detail, ich habe etwas mit den Checksummen kämpfen müssen. Durch etwas Geduld ist dies aber nun behoben. Schön, dass hier wieder ein Stück mehr Nerdigkeit herrscht.&lt;/p&gt;</description>
      <content:encoded>&lt;p&gt;Hiermit ist erwiesen, dass ich rclone korrekt konfiguriert und damit Loggbok wieder ein Stück mehr ins Terminal gebracht habe. Bekanntlich steckt ja der Teufel im Detail, ich habe etwas mit den Checksummen kämpfen müssen. Durch etwas Geduld ist dies aber nun behoben. Schön, dass hier wieder ein Stück mehr Nerdigkeit herrscht.&lt;/p&gt;
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    </item>
    
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      <title>Den Monat überleben</title>
      <link>https://loggbok.de/posts/2025-11-18-den-monat-ueberleben/</link>
      <guid isPermaLink="true">https://loggbok.de/posts/2025-11-18-den-monat-ueberleben/</guid>
      <pubDate>Tue, 18 Nov 2025 10:41:00 +0100</pubDate>
      <description>&lt;p&gt;Der November ist spätestens seit dem Tod meines Vaters für mich der Kropf im Jahresverlauf. Ein absolut dunkler und trüber Monat, den es einfach zu durchstehen gilt. Natürlich gönne ich den Menschen auf der anderen Seite der Erdkugel den Sommer. Aber innerlich zieht mich diese Phase sehr runter. Ich brauche mit zunehmenden Jahren auch immer länger, aus diesem Novemberblues in die Weihnachtszeit zu gleiten. Diese Umschaltung von gefühlter Trostlosigkeit in Vorfreude ist mental eine ziemliche Herausforderung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Einen harten Tag habe ich schon durchstanden, ein harter Tag steht mir noch bevor. Das wird der Todestag meines Vaters sein. Der Film, wie ich nach Hause fahre und das alles erlebe, fährt zuverlässig bereits jetzt in meinem Kopf ab. Als wolle mir mein Gehirn nochmals sehr nachdrücklich beweisen, dass das real ist. Auch nach fast acht Jahren verdrängt man diese Erfahrung nicht, vermutlich werden die Bilder vielleicht etwas blasser. Etwas erträglicher.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bis dahin werde ich wohl oder übel lernen müssen, den November in Schonhaltung zu überleben. Einfach das Beste draus zu machen und an den Tagen, die mich fordern, Pause einzulegen. Dinge zu tun, die mir helfen oder mich ablenken. Und auch zuzulassen, wenn der Film mich zu sehr fordert und es nicht versuchen, runter zu schlucken. Denn dann wird es nur schlimmer.&lt;/p&gt;</description>
      <content:encoded>&lt;p&gt;Der November ist spätestens seit dem Tod meines Vaters für mich der Kropf im Jahresverlauf. Ein absolut dunkler und trüber Monat, den es einfach zu durchstehen gilt. Natürlich gönne ich den Menschen auf der anderen Seite der Erdkugel den Sommer. Aber innerlich zieht mich diese Phase sehr runter. Ich brauche mit zunehmenden Jahren auch immer länger, aus diesem Novemberblues in die Weihnachtszeit zu gleiten. Diese Umschaltung von gefühlter Trostlosigkeit in Vorfreude ist mental eine ziemliche Herausforderung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Einen harten Tag habe ich schon durchstanden, ein harter Tag steht mir noch bevor. Das wird der Todestag meines Vaters sein. Der Film, wie ich nach Hause fahre und das alles erlebe, fährt zuverlässig bereits jetzt in meinem Kopf ab. Als wolle mir mein Gehirn nochmals sehr nachdrücklich beweisen, dass das real ist. Auch nach fast acht Jahren verdrängt man diese Erfahrung nicht, vermutlich werden die Bilder vielleicht etwas blasser. Etwas erträglicher.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bis dahin werde ich wohl oder übel lernen müssen, den November in Schonhaltung zu überleben. Einfach das Beste draus zu machen und an den Tagen, die mich fordern, Pause einzulegen. Dinge zu tun, die mir helfen oder mich ablenken. Und auch zuzulassen, wenn der Film mich zu sehr fordert und es nicht versuchen, runter zu schlucken. Denn dann wird es nur schlimmer.&lt;/p&gt;
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