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#TWTWTW KW 36/25

07.09.2025

Der Versuch einer Reflektion der Kalenderwoche 36/2025

Fast genau 168 Stunden später beginne ich wieder mit einer Wochenretrospektive, was für ein Zufall. Scheinbar geht mir das Format bereits ins Muskelgedächtnis über. Beruflich war die Woche voller nervenaufreibender Kleinigkeiten, daher hier sehr bewusst ausgeklammert. Im Privaten verfolgte ich die Ankunft des Pakets mit den Hinterlassenschaften von Onkel Roger über die DHL-App. Montag landete das Paket in Frankfurt, lag dann vier Tage im Zoll, pendelte zwei Tage im Frankfurter Umland und hat gestern morgen nun Hamburg erreicht. Das bedeutet, dass ich morgen nach Übergabe der Einfuhrgebühren an den Paketboten die Sachen in Händen halten werde. Mir steht dieser Moment etwas bevor, aber andererseits haben wir ein Jahr darauf gewartet und nun ist es soweit. Also sollte ich eher Freude als Scheu empfinden.

Mein Lesekonsum war diese Woche aufgrund der Arbeitsbelastungen nicht existent, das muss ich nach dem Kochen nachholen. Für meine Erfahrungen in dem Segment gibt es seit vorgestern eine /slash-Page, bereits von Leser:innen registriert. Wieder so ein charmantes Feature an eigenen Seiten, man hat solch eine Idee und macht das dann einfach. Ansonsten habe ich mich nochmals und aus meiner Sicht abschließend zu der immer noch anhaltenden Metadiskussion um Blogs geäußert und dazu sehr werthaltiges Feedback erhalten. An dieser Stelle herzlichen Dank dafür, es gab damit verbunden auch erfreuliche Überraschungen, wer hier so mitliest. Und das ist ein weiterer guter Grund gegen Analytics, diese Überraschungen sind viel zu wertvoll als sie im Voraus berechnen zu wollen.

Dennoch möchte ich nicht versäumen, auf zwei sehr gute Beiträge Anderer zu verweisen, die sich dem Thema annehmen. Zum Einen Jürgen mit einer Einordnung der Wirkung von vermeintlicher Provokation und dann liefert mthie ein Plädoyer für “agree to disagree” und gegen das unerbittliche Führen von Diskursen zu Meinungsgegensätzen bis zur Ermüdung der Umwelt. Beide Artikel sind lesenswert, bitte schaut bei den Kollegen vorbei. Damit ist zu der Thematik (nach meiner Einschätzung) wirklich alles gesagt und ich bin der Hoffnung, dass wir nun den Blick wieder voneinander lösen und auf Themen richten können.

Genießt den aufkommenden Herbst, wir haben eh keine wirksame Möglichkeit des Ausweichens!


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