Stift happens
04.07.2024

Als Linkshänder hat man in der Regel nur sehr ungute Schulerinnerungen, wenn es um das Thema Schreiben geht. Füller sind der natürliche Feind jedes mit dominanter linker Hand Agierenden, mein Vater wurde in der Schule mit Schlägen und anderen Demütigungen zum Rechtshänder gemacht. Als Kind der 80er blieb mir das glücklicherweise erspart, der Füller jedoch nicht. Und seitdem war Schreiben immer ein Elend für mich, Kugelschreiber lösten das Problem zwar ohne Verschmieren, das Schriftbild litt aber.
Inzwischen bin ich in einem Alter, wo ich mir gerade beruflich Aufgaben oder erlangte Informationen schnell aufschreiben muss, um diese nicht gleich wieder gedanklich in die Elbe zu werfen. Da hat sich mein Chef unbewusst als Tippgeber für gute Stifte entpuppt. Er setzt seit Längerem auf uni-ball eye-Tintenroller und so hatte ich auch die Chance, diese auszuprobieren. Das ist bald drei Jahre her und ich bin immer noch sehr zufrieden. Gerade die fine-Variante funktioniert hervorragend für mich und man kann mein Geschmiersel auch wieder besser lesen.
Die Tage entdeckte ich die Sonderedition “ocean care” im örtlichen REWE (der Stift ist aus 75% recycletem Plastik, 10% davon aus Müll, der sich in Ozeanen fand), welcher in einem schönen, kräftigen Blau gestaltet und mit entsprechender Tinte gefüllt ist. Damit habe ich den ultimativen Stift für mich gefunden, der auch noch einen Beitrag für die Umwelt leistet. Für jemanden wie mich, dessen Behausung nahe am Wasser gebaut ist, gibt es keine bessere Wahl.
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