03.01.2024
Heute habe ich das erste Mal Kuchen gebacken, der vom Standard-Marmorkuchen abweicht, den ich sonst mache. Da wir nur noch zwei Eier hatten, habe ich anstelle der fehlenden zwei Eier Apfelmus hinzugefügt. Der Kuchen kühlt noch ab - ich kann also noch nicht sagen, ob ich mengenmäßig gut agiert habe. Denn zu viel Apfelmus sorgt dafür, dass aus dem eigentlichen Bindemittel ein beeinflussender Geschmack wird. Und darauf habe ich nicht so Lust.
Vorm Einschlafen (wieder nach Mitternacht, shame on me), hatte ich mich ins Werk von Anton Bruckner reingehört. Um die Zeit damit anzufangen ist natürlich eine Schnapsidee, aber wann sonst kann ich das ohne Reue tun als im Urlaub?
Mit einer Mail teilte mir Amazon mit, dass Prime Video nun auch den Weg der Enshittification beschreitet. Zusätzlich zum Grundpreis und dem immer öfter fällig werdenden Beträgen fürs Leihen oder Kaufen von Filmen (das Angebot wurde in den letzten Jahren ja beträchtlich ausgedünnt), möchte Amazon ab dem 5.2. monatlich 2,99€ zusätzlich, wenn sie einen dafür mit Werbeunterbrechungen verschonen. In den Feeds sah ich schon die ersten “Kündigung ist raus”-Posts, ganz abwegig ist der Gedanke nicht. Denn im eigentlichen Sinne ist dies eine Preiserhöhung um vierzig Prozent, seit meinem Erst-Abo 2015 sogar 257%. Durch die frühzeitige Ankündigung haben wir aber noch einen Monat Zeit, um uns zu entscheiden. Im Zweifel etablieren wir die zu linearen Programmzeiten bereits erfolgreiche Biopause.
